Unternehmen

Stunde der Heuchler
Wie Manager und Politiker uns zum Narren halten
Eine Polemik
von Edzard Reuter

Fehlende ethische Wertmaßstäbe, Machtstreben, Egoismus und fehlendes Verantwortungsbewusstsein, das alles wirft der ehemalige Manager der Daimler – Benz AG vielen Wirtschaftsbossen und Politikern vor. Er sieht weite Teile der Gesellschaft infiziert vom Virus der Heuchelei, deren einziges Ziel es ist, zu bemänteln, dass es nur um eines geht, um Machtanhäufung und Bereicherung.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...

Konsequenzen aus der Krise
von Nassim Nicholas Taleb

Alan Greenspan erklärte vor dem Kongress die Bankenkrise damit, dass sie sich nicht hätte vorhersehen lassen, weil sie „noch nie zuvor passiert sei“. Als Entgegnung dazu vermisst Taleb den Zwischenruf „Alan Greenspan, Sie sind bisher noch nie gestorben, 80 Jahre lang nicht, kein einziges Mal – macht Sie das unsterblich?“

Dieser Satz mag einen ersten Eindruck von Nassim Nicholas Talebs neuem Buch geben. In seiner gewohnt nachdenklichen und kenntnisreichen Prosa, aber auch polemisch und mit viel Witz zeigt er, dass es vier verschiedene Arten von Ereignissen gibt, die unser Leben prägen. Drei davon sind unproblematisch: Sie sind entweder unerheblich oder in ihren Folgen beherrschbar.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...

Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 3: Die Energiewende mitgestalten

Energieversorger? Da fallen einem milliardenschwere Konzerne wie Eon oder Vattenfall ein, Großunternehmen mit Chefs in dunklen Anzügen und mit ernsten Mienen. Jakob Assmann ist das Gegenmodell: Der gutgelaunte Mitgründer des Öko-Energieversorgers Polarstern trägt T-Shirt und Bart, sich selbst bezeichnet er als „ehrlichen Morgenmuffel“. Nur eine Handvoll Mitarbeiter arbeitet für sein Unternehmen.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...

Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 2: Mit Schülern kleine Firmen gründen

Seine Kommilitonen von damals jetten heute als Investmentbanker, Manager oder Unternehmensberater um die Welt. Tim Breker dagegen, der an der noblen Privathochschule WHU in Vallendar BWL studiert hat, sitzt in einem schlichten Kölner Büro. Dem 25-Jährigen geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst hohe Boni zu verdienen – mit seinem Ein-Mann-Unternehmen, dem „em-Schülerfirmennetzwerk“, verfolgt Breker andere Ziele: „Ich will aus frustrierten Hauptschülern motivierte Gründer machen.“

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...

Eine neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 1: Medizinische Befunde übersetzen

Anja Kersten erinnert sich noch gut daran, wie aufgewühlt die Mutter einer Freundin war, als sie sie um Hilfe bat. Die Frau war vor Jahren an Brustkrebs erkrankt und im Befund einer Kontrolluntersuchung tauchte das Wort „Metastasen“ auf. „Sie war vollkommen verunsichert und hatte nicht verstanden, was ihr die Ärzte gesagt haben“, sagt Kersten. Sie, die Medizinstudentin, konnte aufklären: Es handelte sich lediglich um einen Verdacht, die Krankheit war zum Glück nicht zurück. Für Kersten war der Vorfall die Initialzündung. Um Patienten, die sich von ihren Ärzten nicht ausreichend aufgeklärt fühlen, zu helfen, gründete sie Anfang 2011 mit zwei Partnern washabich.de – ein Internetportal, auf dem Patienten ihren Befund eingeben, der dann von Ärzten und Studenten höherer Semester übersetzt wird.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...

Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 4: Soap-Opera mit Hauptschülern

Ines Bauermeister lebt in der Welt der Töne und Klänge. Sie ist Expertin für Soundtracks und die Geräusche, mit denen Filme unterlegt werden. Wenn die Potsdamerin im Herbst ihre letzte Prüfung bestanden hat, darf sie sich „Diplom-Tonmeisterin“ nennen.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Die Redaktion der Bürgerlobby wünscht allen
fröhliche Ostertage, unfallfreie Reise und gute Laune auch bei schlechtem Wetter!
Auch wenn Schal und Mantel gefragt sein werden und die Wetterfrösche Feiertage ankündigen, die kälter sein sollen als die Weihnachtstage – es ostert! Den überzeugendsten Beweis für das Näherkommen der Ostertage liefern auch im Jahr 2012 die bundesdeutschen Tankstellen. Dank eines klugen und seit Jahren bewährten Marketings (die Preisbeauftragten der Mineralölgesellschaften sind untereinander gut bekannt, haben aber nach Erkenntnissen des Kartellamts keinen Kontakt miteinander) helfen Aral, Shell, Esso und Co dabei, Ostern nicht zu vergessen.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...
Quelle: photocase; Foto: fult
Quelle: photocase; Foto: fult

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat ein neues Internetportal vorgestellt und prompt hagelt es Kritik. Führend unter den Kritikern ist, wie immer wenn es um Aktionen unserer Verbraucherministerin geht, foodwatch, die Organisation der selbsternannten Essensretter.
Mit www.lebensmittelwarnung.de soll nach den Worten der Ministerin „eine Transparenz in der Lebensmittelkontrolle erreicht werden, die es so in Deutschland bislang nicht gegeben hat“. Eine Aussage, die allein schon deshalb nicht ganz richtig ist, weil mit der privat betriebenen Internetseite www.produktrueckrufe.de bereits seit längerer Zeit eine kompetente und sehr zuverlässige Informationsquelle zum Thema Rückrufe und Gefährdungen zur Verfügung stand.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Eine Werbung der besonderen Art ist in der Bild-Zeitung zu sehen. Die Wettbewerbszentrale Bad Homburg mahnt DM ab – bleibt die Frage „Was wußte Frau Aigner?“

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...
Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Achtung an Wand

Was das Verbraucherinformationsgesetz bisher nicht geschafft hat, nämlich „klare und eindeutige Verbraucherinformationen“ auf einfache Art zu liefern, das wird für Lebensmittel ab heute mit lebensmittelklarheit.de, der neuen Internetplattform des Verbraucherzentrale Bundesverband, möglich sein. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen (und finanziell unterstützt vom BMELV) – dort wird das Portal praktisch umgesetzt – wird lebensmittelklarheit.de ein interaktives Informationsportal sein, das ausführliche und gut verständliche Informationen zur Kennzeichnung von Produkten anbietet und Raum für Diskussionen einräumt.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading...