Lebensmittel

Beitrag zum Klimaschutz oder Verbrauchertäuschung? Foto: Redaktion

Ein Joghurtbecher ist ein Joghurtbecher ist ein Joghurtbecher – könnte man glauben. Umweltschutz ist Umweltschutz ist Umweltschutz – könnte man glauben. Weit gefehlt! Die Frage: „Was für ein Becher ist ein Joghurtbecher?“ kann zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen, bei denen es um viele Tausend Euro geht.
Genauso ist es mit dem Umweltschutz. Längst geht es nicht mehr um den Umweltschutz allein. Er spielt zwar noch eine wichtige Rolle in den Aktivitäten der verschiedenen Verbände – mindestens genauso wichtig ist für die Vereine und Verbände allerdings die Frage geworden: „Wie sichern wir unsere Finanzierung?

Nur vor diesem Hintergrund kann und darf der Streit um den neuen Danone Joghurtbecher betrachtet und sein Wert für die Umwelt beurteilt werden.

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Beitrag zum Klimaschutz oder Verbrauchertäuschung? Foto: Redaktion

Wieder einmal ist Danone mit einem seiner „Gesundheitsprodukte“ ins Gerede gekommen. Diesmal geht es bei dem Joghurt Activia jedoch nicht um die bereits von foodwatch heftig kritisierte Werbung für „Eine Wunderwaffe gegen „Blähbauch“ und der Garant für perfektes Darmwohlbefinden?“, es geht um eine neuartige Verpackung.
Diese ist nicht wie bisher aus dem Kunststoff Polystyrol gefertigt, sondern aus dem Biokunststoff PLA. PLA kann aus einem nachwachsenden Rohstoff (z.B. Mais) gewonnen werden und ist (je nach Zusammensetzung) biologisch abbaubar. Diese umweltverträglichen Eigenschaften haben dazu geführt, dass PLA gerne von Organisationen beworben wird, die in der Landwirtschaft (Innovationsforum Polymilchsäure in Teterow)  oder im Umweltschutz (WWF-Deutschland) engagiert sind.

Diese besonderen Materialeigenschaften nutzte Danone, um – gemeinsam mit dem WWF-Deutschland – eine  Werbekampagne zu starten und den neuen Becher als Beitrag zum Klimaschutz bekannt zu machen, sehr zum Ärger der Deutschen Umwelthilfe, die in dem Becher keinerlei Fortschritt im Umweltschutz erkennen will. Und alle Beteiligten beziehen ihre Argumente aus einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu).

Und hiermit beginnt das Informations-Dilemma für die Verbraucher.

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Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Achtung an Wand

Was das Verbraucherinformationsgesetz bisher nicht geschafft hat, nämlich „klare und eindeutige Verbraucherinformationen“ auf einfache Art zu liefern, das wird für Lebensmittel ab heute mit lebensmittelklarheit.de, der neuen Internetplattform des Verbraucherzentrale Bundesverband, möglich sein. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen (und finanziell unterstützt vom BMELV) – dort wird das Portal praktisch umgesetzt – wird lebensmittelklarheit.de ein interaktives Informationsportal sein, das ausführliche und gut verständliche Informationen zur Kennzeichnung von Produkten anbietet und Raum für Diskussionen einräumt.

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So unglaublich sie sich anhören mag, so wahr ist unsere Überschrift. Die von den Verbraucherzentralen und anderen Verbraucherschutzorganisationen als Mogelpackungen bezeichneten Verkaufsverpackungen etlicher Food- und Nonfood-Artikel sind weder illegal noch sonst wie rechtswidrig. Vielmehr genügen sie dem, was die europäische Gesetzgebung seit 2009 und das Eichgesetz (§ 7 Abs. 2 („Fertigpackungen müssen so gestaltet und befüllt sein, dass sie keine größere Füllmenge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist.“) seit fast 40 (!) Jahren regelt.

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Mit der Freigabe von Packungsgrößen hat das Europäische Parlament am 11.04.2009 ein neues Kapitel im Lebensmittelverkauf eröffnet. Bis zu diesem Datum waren für bestimmte Produkte sogenannte Nennfüllmengen vorgeschrieben. Diese Vorschrift hatte zur Folge, dass für bestimmte Produkte bestimmte Standards galten. Man kaufte ein bestimmtes Produkt eben immer zu 100, 200 oder 250 Gramm. Damit ist nun Schluss. Verbraucher müssen bei jedem Artikel damit rechnen, auf unterschiedliche Füllmengen zu treffen.

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Grasfresser bei der Milchproduktion

Grasfresser bei der Milchproduktion

Das Bundeskartellamt sieht den Wettbewerb um die Milch als stark gestört an. Es unterstützt die Forderungen der Milchbauern nach einer Neustrukturierung des Milchmarktes. Statt der Genossenschaften bisherigen Musters empfiehlt das Kartellamt deshalb einen Zusammenschluss in Erzeugergemeinschaften. Während die Genossenschaften nicht „den letzten Anreiz haben, das Beste für die Bauern rauszuholen“, hätten die Erzeugergemeinschaften sogar die Möglichkeit der Preisabsprache und mengenbegrenzender Maßnahmen.

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Quelle: photocase Foto: chriskuddl

Quelle: photocase Foto: chriskuddl

Beiersdorf (Nivea), Procter & Gamble (Pampers + Pringles), Kraft (Philadelphia Frischkäse), Rewe (Alufolie) – wie bekannt die Unternehmen auch sein mögen, sie tauchen alle in der Liste der Verbrauchertäuscher auf, die z.B. die Verbraucherzentralen Hamburg und Baden-Württemberg veröffentlicht haben. Und die Unternehmensführungen scheinen allesamt nicht zu merken, wie sehr sie sich selbst schaden. Vielleicht noch nicht heute, sicher aber in Zukunft mehr und mehr.

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Quelle: photocase;<br> Foto: gerlinde

Quelle: photocase; Foto: gerlinde

Der Dioxin-Skandal ist noch nicht ganz vorbei, da drohen die EU-Kommissare mit einer neuen Quelle möglichen Unheils. Am morgigen Dienstag wollen sie darüber entscheiden, ob Futtermittel zukünftig mit Bestandteilen von illegalen Gentech-Pflanzen verunreinigt sein dürfen. Aus diesm Grund veranstaltet campact.de eine große Online-Unterschriftensammlung.

campact-Info: Uns bleiben nur noch 48 Stunden:

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Wolfgang Gutberlet, Quelle: tegut

Wolfgang Gutberlet, Quelle: tegut

Der Dioxin-Skandal zeigt einmal mehr die besondere Problematik des deutschen Lebensmittelmarktes auf: Ständig „immer mehr, immer schneller, immer billiger“ haben zu wollen. Wegen dieser Forderung wäre es zu einfach, würde man die Schuld allein den Futtermittelherstellern oder den Produzenten (früher: Züchter genannt) anlasten. Wir behaupten: Für Fehlentwicklungen und Skandale dieser und ähnlicher Art sind immer alle Marktteilnehmer (Hersteller, Handel, Verbraucher und Politiker) verantwortlich. Wir haben den angesehenen und langjährigen Kenner der Szene, Wolfgang Gutberlet, ehemaliger  Vorstandsvorsitzender und heute Vorstandsmitglied des Lebensmittelfilialisten tegut, Fulda danach gefragt, wie er zu unserer These steht.

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Quelle: pixelio; Foto: Nico Lubaczowski

Quelle: pixelio; Foto: Nico LubaczowskIm Beitrag mit Link zur tagesaktuellen Liste belasteter Eier

Link zur tagesaktuellen Liste belasteter Eier!

Tausende Tonnen dioxinverseuchter Fette, die eigentlich nur für Maschinen benutzt werden dürfen, wurden in Deutschland an Tiere verfüttert und landen auf diesem Weg jetzt in unseren Küchen und auf dem Frühstückstisch. Und was ist mit den über 1.000 Produkten, in denen Ei verarbeitet ist? Handelt es sich um einen kriminellen Einzelfall oder ist es die neueste üble Machenschaft einer profitgierigen Industrie? Oder sind gar die Verbraucher selbst schuld (oder zumindest mitschuldig) auf ihrer Suche nach immer billigeren Lebensmitteln(!)?

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