Lebensmittel

Woher kommt die Alpenmilch?
Diese Frage könnte überflüssig sein, wenn immer wahr wäre, was uns die Produktnamen versprechen. Leider ist aber inzwischen Tarnen und Täuschen an der Tagesordnung. Weil Regionalität „in“ ist und immer mehr Verbraucher darauf achten, dass Lebensmittel z.B. keine unnötig langen Transportwege hinter sich haben, versuchen viele Hersteller ihren Artikeln eine regionale Herkunft zu verpassen.  Geht man den Produktnamen jedoch nach, stellt sich heraus, dass die schönen Namen nichts als „Schall und Rauch“ sind.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat mit diesem Etikettenschwindel Schluss gemacht und am Beispiel der Weihenstephan-Produkte der Firma Müller Milch aufgezeigt, wie weit Dichtung und Wahrheit auseinander liegen.

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Es ist ein über lange Zeit bekanntes Übel, dass in der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wichtige Stellen mit Personen besetzt wurden, die eng mit der Lebensmittelindustrie, der Agrochemiebranche oder mit Gentechnikfirmen in Verbindung gebracht werden konnten, wohingegen Vertreter von Verbraucher- oder Umweltorganisationen so gut wie keine Rolle spielten.
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Bereits zum vierten Mal ruft foodwatch die deutschen Verbraucher dazu auf, die dreisteste Werbelüge des Jahres zu wählen. Und auch 2012 haben die Kandidaten wieder so bekannte Namen wie unilever, Teekanne, netto, Radeberger und Hipp genannt und jeder der Nominierten wurde dabei ertappt, wie er in seinen Produktbeschreibungen gegen die selbst gestellten Kodizes verstößt. Wir haben einmal genauer hingeschaut!

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Stopp der Spekulation mit Lebensmittel-Grundstoffen.

Laut einer Pressemitteilung des Zentrums für politische Schönheit darf der ursprünglich hier gezeigte Film mit einer telefonischen Aussage des Pressesprechers der Deutschen Bank nicht weiter öffentlich gemacht werden. Stattdessen zeigen wir ein Video von beautypolitics: Eine Dokumentation, die in das Innenleben einer hochtalentierten Fondsmanagerin des größten ETF auf Nahrungsmittel und in das Fleisch unserer Zivilisation blickt.

Leider gibt es kein Video mehr!

Direkt nach dem Start der Protestaktion (initiiert von foodwatch) reagierte Vorstandschef Josef Ackermann und versprach: Das Rohstoffgeschäft der Deutschen Bank kommt auf den Prüfstand. Jetzt hat Deutschlands größte Investmentbank gegenüber foodwatch angekündigt: Bis Ende Januar 2012 will sie ihre Entscheidung über einen Ausstieg aus der Nahrungsmittelspekulation fällen. Die Zeit bis dahin wollen wir nutzen!

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Quelle: photocase; Foto: fult
Quelle: photocase; Foto: fult

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat ein neues Internetportal vorgestellt und prompt hagelt es Kritik. Führend unter den Kritikern ist, wie immer wenn es um Aktionen unserer Verbraucherministerin geht, foodwatch, die Organisation der selbsternannten Essensretter.
Mit www.lebensmittelwarnung.de soll nach den Worten der Ministerin „eine Transparenz in der Lebensmittelkontrolle erreicht werden, die es so in Deutschland bislang nicht gegeben hat“. Eine Aussage, die allein schon deshalb nicht ganz richtig ist, weil mit der privat betriebenen Internetseite www.produktrueckrufe.de bereits seit längerer Zeit eine kompetente und sehr zuverlässige Informationsquelle zum Thema Rückrufe und Gefährdungen zur Verfügung stand.

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Mit einer ähnlichen Überschrift betiteln die Fuchsbriefe einen Abschnitt ihres Beitrags über Lebensmittelklarheit.de, das neue Verbraucherinformationsportal des Verbraucherzentrale Bundesverbands.
Die Formulierung ist für uns besonders deshalb bemerkenswert, weil die Fuchsbriefe nicht als Verbraucherschutzmedium bekannt sind. Wenn man also sogar dort davon spricht, dass eine skandalträchtige Branche unter Druck gerät, „die sich bislang erfolgreich gegen allzu große Transparenz gewehrt hat“, dann sind Vorwürfe ähnlicher Art  wohl nicht nur Märchengeschichten von Kaptitalismushassern.

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Quelle: photocase; Foto: gabs0110
Quelle: photocase; Foto: gabs0110

Unter dieser Überschrift steht eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Instituts Fresenius, Taunusstein. Die Studie belegt unter anderem, dass die deutschen Verbraucher um ihre Einflussmöglichkeiten für bessere Lebensmittelqualität wissen, aber sie zu wenig nutzen:

So sagen 82 % der Befragten, dass die Kaufverweigerung das wichtigste Einflussmittel sei, aber nur 23 % schöpfen nach der Befragung ihre Einflussmöglichkeiten für bessere Lebensmittelqualität auch wirklich voll aus.

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Quelle: photocase Foto: chriskuddl

Quelle: photocase Foto: chriskuddl

Wir danken der Süddeutschen Zeitung für die freundliche Genehmigung, den Artikel von Anna-Lena Roth übernehmen zu dürfen. Er wird zu einem wichtigen Bestandteil unserer Themenreihe „Lebensmittel“! Was Hersteller und Handel mit Lebensmitteln anstellen und was Verbraucher sich wünschen.

Lebensmittelplagiate: Gel-Schinken und Kunst-Käse

Der Käse besteht aus Pflanzenfett, der Schinken aus Stärke-Gel. Um Kosten zu sparen, nutzen immer mehr Hersteller Zutaten, die nicht in diese Lebensmittel gehören.

Eigentlich müsste man mit einem Minilabor, einem Taschenrechner und sehr viel Zeit durch die Supermarktgänge streifen. Vielleicht hätte man dann eine Chance, zu erkennen, wann echter Käse im Einkaufswagen landet und wann es sich um den sogenannten Analog-Käse handelt – eine Mischung aus Wasser, pflanzlichen Fetten, Eiweiß, Stärke, Farbstoffen und Aromen.

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Fördern Nanopartikel das Entstehen von Allergien? Enthält Apfelsaft gesundheitsschädliches Aluminium? Können MRSA über Nutztiere auf den Menschen übertragen werden? Bei Fragen rund um die gesundheitliche Bewertung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Chemikalien ist das Bundesinstitut für Risikobewertung – kurz BfR – zuständig. Mit seiner Arbeit trägt es maßgeblich dazu bei, dass Lebensmittel, Produkte und der Einsatz von Chemikalien in Deutschland sicherer werden.

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Quelle: photocase; <br> Foto: boing

Quelle: photocase; Foto: boing

Wie kann es sein, dass in einem Land, in dem jede Woche ca. 51 Kochshows im Fernsehen gezeigt werden, in denen es zwischen 30 und 60 Minuten um gesundes, naturbelassenes Essen geht, in denen über artgerechte Tierhaltung, Bioprodukte  und Verantwortung für die Natur gesprochen wird und in denen Spitzenköche Tipps für die tägliche Familienküche geben, wie kann es sein, dass in diesem Land seit Jahren jedes Jahr mindestens ein Lebensmittelskandal stattfindet?

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