Gesellschaft

Warum die Erde sich wehrt
von James Lovelock

Mit diesem Buch eröffnet der vielfach ausgezeichnete Chemiker, Mediziner und Biophysiker einen neuen, aufwühlenden Blick auf unsere Welt und die – wenn wir uns nicht besinnen – unausweichlichen Folgen unseres Umgangs mit Natur und Umwelt. Lovelock ist Mitbegründer der Gaia-Hypothese, nach der die Erde und die gesamte Biosphäre ein lebender Organismus ist, der sich Bedingungen schafft (und diese erhält), die Leben und Evolution ermöglichen. Auf dieses Gleichgewicht übt die Menschheit massiv Druck aus und zwingt diesen Organismus dazu, sich zu wehren. Lovelock analysiert den Ist-Zustand und zeigt die uns verbleibenden Möglichkeiten.

Das Buch zur Abgleichung mit dem aktuellen Bericht des Club of Rome!

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von Christoph Twickel

Die Stadt als „Lebensmittel“ für ihre Bewohner und nicht als abstrakte Basis für Messgrößen wie „Fußgänger-Frequenz in der Stunde“ oder „Kaufkraftbindung“, das ist es, worüber Christoph Twickel in Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle berichtet.

Am Beispiel Hamburgs zeigt er auf, wer heute um die Vorherrschaft in den Städten streitet: Agenturen für Stadtmarketing und kommunale Stadtentwicklung auf der einen Seite, kreative Bürger aus den verschiedensten Bereichen, Menschen, die „von unten“ für die Stadt für alle kämpfen, auf der anderen.

Die unterschiedliche Weltsicht dieser Gruppen wird besonders deutlich, wenn man Inés aus Santiago de Cuba auf ihren Gängen durch die Stadt begleitet. Wenn sie den bunten Mix und die Vielfalt der Möglichkeiten lobt, dann steht dem gegenüber ein „Funktionsverlust“ der sich in „einer anhaltend sinkenden Kaufkraftbindung“ manifestiert. Oder, wie Twickel feststellt: „Auf einer Straße kann noch so viel los sein, wenn die Passanten keine Umsatzbringer sind, liegt eine Störung vor.“

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Anders miteinander umgehen!
von Ingrid Strobel

Respekt hat viele Gesichter: Er kann Bewunderung meinen, Rücksicht, Ehrerbietung, Popularität und noch vieles mehr. Man kann Respekt erweisen, man kann Respekt vor etwas oder jemandem haben, kann sich Respekt verschaffen oder Respekt verlangen.

Und so wie der Respekt viele Ausdrucksformen kennt und sowohl aktiv wie auch passiv sein kann, so ist auch die Respektlosigkeit vielfältig und aus unterschiedlichsten Lebenssituationen bekannt. Vom Mobbing im Büro über die Rücksichtslosigkeit im Alltag bis zur Verachtung für den Bettler in der Fußgängerzone.

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Warum Amok und Gewalt kein Zufall sind
von Götz Eisenberg

Mit der heutigen Buchvorstellung wollen wir dem Titel des vorzustellenden Buches gerecht werden: … damit mich kein Mensch mehr vergisst! Eine Erinnerung an die Amoktaten der letzten Jahre und ein Aufruf  an unsere „Betroffenheitsgesellschaft“, die nur allzu schnell wieder das ‚business as usual‘ ausruft.

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Die Mafia in Deutschland
von Petra Reski

Spätestens seit den Morden von Duisburg am 15. Juli 2007 muss auch der breiten Öffentlichkeit bewusst geworden sein, dass es die Mafia auch in Deutschland gibt. Nach einem Bericht der FAZ warnt das Bundeskriminalamt in einer 236 Seiten umfassenden Analyse besonders vor den n’drangheta, die ihren Einfluss in Wirtschaft und Politik ausgedehnt habe.

Was zunächst noch abstrakt und unbestimmt klingt, wird schnell zur  fatalen Gewissheit, wenn Petra Reski z.B. von der Nobelpizzeria in Stuttgart-Weilimdorf berichtet, zu deren Stammgästen auch der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Oettinger zählte, für den diese Tatsache in einen „pikanten Untersuchungsausschuss“ mündete.

Wie sachkundig die Frau aus dem Ruhrgebiet, die schon bei Mafiabossen auf dem Sofa saß, das Thema behandelt, lässt sich vielleicht am besten daran erkennen, dass ihre Arbeit in Italien bereits mit zwei Preisen, dem premio civita (verliehen von der ANDE, einer italienischen Frauenvereinigung, deren Ziel die politische Bildung und Partizipation von Frauen ist) und dem internationalen Journalistenpreis Amalfi Coast Media Award gewürdigt wurde.

Dabei lesen sich ihre Erkenntnisse und Beschreibungen so unterhaltsam (z.B. der Bericht über die Gemeinsamkeiten von Köln und Kampanien) und spannend, dass der flüchtige Leser  Gefahr laufen kann, die reale Bedrohung der bundesdeutschen Gesellschaft aus den Augen zu verlieren. Gerade so, wie dies wohl bei deutschen Politikern seit Jahren der Fall ist.

Petra Reski ist verwundert darüber, wie leicht es der Mafia gemacht wird, sich in Deutschland einzurichten. Diese Verwunderung drückt sie in einem Satz aus, der Öffentlichkeit und Politiker aufrütteln sollte: “ Mafiakultur ist Nazikultur: Die Verbindung zwischen Mafia- und Nazikultur besteht in der Verachtung für das menschliche Leben, für die Würde, für die Freiheit, für die Demokratie. Und gerade die Deutschen sollten deswegen umso sensibler sein für diese Entwicklung!“ Und wie es damals war, ist es heute. Der freundliche Wirt um die Ecke kann der capo einer lokalen Zelle sein.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 3: Die Energiewende mitgestalten

Energieversorger? Da fallen einem milliardenschwere Konzerne wie Eon oder Vattenfall ein, Großunternehmen mit Chefs in dunklen Anzügen und mit ernsten Mienen. Jakob Assmann ist das Gegenmodell: Der gutgelaunte Mitgründer des Öko-Energieversorgers Polarstern trägt T-Shirt und Bart, sich selbst bezeichnet er als „ehrlichen Morgenmuffel“. Nur eine Handvoll Mitarbeiter arbeitet für sein Unternehmen.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 2: Mit Schülern kleine Firmen gründen

Seine Kommilitonen von damals jetten heute als Investmentbanker, Manager oder Unternehmensberater um die Welt. Tim Breker dagegen, der an der noblen Privathochschule WHU in Vallendar BWL studiert hat, sitzt in einem schlichten Kölner Büro. Dem 25-Jährigen geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst hohe Boni zu verdienen – mit seinem Ein-Mann-Unternehmen, dem „em-Schülerfirmennetzwerk“, verfolgt Breker andere Ziele: „Ich will aus frustrierten Hauptschülern motivierte Gründer machen.“

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Eine neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 1: Medizinische Befunde übersetzen

Anja Kersten erinnert sich noch gut daran, wie aufgewühlt die Mutter einer Freundin war, als sie sie um Hilfe bat. Die Frau war vor Jahren an Brustkrebs erkrankt und im Befund einer Kontrolluntersuchung tauchte das Wort „Metastasen“ auf. „Sie war vollkommen verunsichert und hatte nicht verstanden, was ihr die Ärzte gesagt haben“, sagt Kersten. Sie, die Medizinstudentin, konnte aufklären: Es handelte sich lediglich um einen Verdacht, die Krankheit war zum Glück nicht zurück. Für Kersten war der Vorfall die Initialzündung. Um Patienten, die sich von ihren Ärzten nicht ausreichend aufgeklärt fühlen, zu helfen, gründete sie Anfang 2011 mit zwei Partnern washabich.de – ein Internetportal, auf dem Patienten ihren Befund eingeben, der dann von Ärzten und Studenten höherer Semester übersetzt wird.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 4: Soap-Opera mit Hauptschülern

Ines Bauermeister lebt in der Welt der Töne und Klänge. Sie ist Expertin für Soundtracks und die Geräusche, mit denen Filme unterlegt werden. Wenn die Potsdamerin im Herbst ihre letzte Prüfung bestanden hat, darf sie sich „Diplom-Tonmeisterin“ nennen.

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Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt
von Sascha Adamek und Kim Otto

Wer zahlt in Deutschland eigentlich Steuern? Vor allem die Arbeitnehmer. Denen wird jeder Cent sofort vom Lohn abgezogen. Für Millionäre ist Deutschland eine Steueroase, denn die Finanzämter können schon längst nicht mehr gründlich prüfen. Lasche Gesetze, zu wenig Personal. So haben die Politiker selbst die milliardenschwere Steuerflucht der Reichen organisiert. Ein Insiderbericht aus einem geteilten Land.

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