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OSTERIE d’Italia

Über 1.700 Adressen ausgewählt und empfohlen von SLOW FOOD
Slow Foods Editore
Hrsg.: Paola Goh

Es gibt Menschen, die sagen: „Die italienische Küche ist die Mutter der französichen Küche.“ Und wenn der Verfasser dieses Beitrags könnte wie er wollte, dann würde er die italienische Küche zum Weltkulturerbe erheben.

So aber gilt es, ein Buch zu beschreiben, das weit mehr ist als ein schlichter Restaurantführer. Ich kenne Italien-Reisende, die nehmen die Empfehlungen des OSTERIE d’Italia wie die Empfehlungen eines Freundes. Warum? Das wird an vielen Kleinigkeiten deutlich, z.B. dass Wirte, Köche und Mitarbeiter mit ihren Namen erwähnt werden und auch schon mal auf eine  Marotte angespielt wird.

Paola Gho und das Slow Food Team haben in ganz Italien nach „alltäglichen“ Plätze gesucht und sie auch gefunden. Plätze, an denen sich die Seele der Osterien spüren läßt, Plätze an denen Traditionen bewahrt werden und doch mit dem Wissen von heute gekocht wird. In ihrem Vorwort spricht Paola Goh von Tradition und Territorium und nennt mit diesen beiden Begriffen die Kernelenmente für die Auswahl der in OSTERIE d’Italia genannten Adressen.

Es ist die Küche der Regionen, die in den vorgestellten Kneipen und Bars, Cafés oder Ausschänken praktiziert wird und der Slow Food Philosophie folgend, ist es eine Küche der Saisontreue, der Rückverfolgbarkeit und der Natürlichkeit.

„Und als Abschluss die Emotion …“ schreibt Paola Goh, „… es ist das (vielmehr) ruhigere Ensemble an Genüssen , die durch den bloßen Anblick entfacht werden und durch die Harmonie sämtlicher anderer Sinneswahrnehmungen abgerundet werden. Einschließlich der Geselligkeit und jener beglückenden Momente, die aus der Begegnung mit einem netten Gastwirt oder dem Plausch mit einem Koch entstehen.“

Ja, so ein Italienführer ist OSTERIE d’Italia. Wer einmal mit ihm durch Italien gereist ist, der will nie mehr ohne.

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