0 Lidl: Schluss mit den wilden Schildern – Stadt greift ein!

Ein großer Bericht in der Frankfurter Neuen Presse (FNP) hat geschafft, was uns nicht vergönnt war: Eine Reaktion der Stadt Frankfurt zu den unerlaubten Werbeschildern des Einzelhandels zu bewirken.

Am 04.01.2010 berichtete die FNP über das zunehmende Unwesen,Ampeln und Verkehrsschilder als kostenlose (und unerlaubte) Werbeträger zu nutzen und bereits einen Tag später, am 05.01.2010 , kann Vollzug gemeldet werden, die Stadt lässt die unerlaubten Schilder entfernen. Allem Anschein nach werden Lidl und Co (inzwischen haben auch Aldi und Edeka die Möglichkeit der  „wilden Hinweisschilder“ entdeckt) jedoch auch diesmal wieder ohne eine Geldbuße (oder wenigstens der Androhung einer solchen für den Fall eines erneuten Verstoßes)  seitens der Stadt oder der Deutsche Städte Medien GmbH davon kommen.

Lidl, Aldi und Co stürzen mit ihrer Tiefstpreispolitik den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland regelmäßig in extreme, für Kleinbetriebe auch ruinöse Preiskämpfe und forcieren so einen Verdrängungswettbewerb, der zu einer nachhaltig negativen Veränderung der deutschen Einzelhandelslandschaft führt. Wir sind der Überzeugung, dass es nicht erlaubt sein darf, Gesetze und allgemeine Vorschriften zu missachten, um damit zusätzliche Deckungsbeiträge für das oben geschilderte Marktverhalten zu erzielen.

Die Redaktion der diebuergerlobby wird bei der Stadt Frankfurt und der Städte Medien GmbH nachfragen, um zu erfahren, was man dort getan hat, um zukünftige Verstöße zu verhindern. Und sie wird mit Hilfe ihrer Lobbyisten beobachten, wie sich Lidl und Co auf dem Markt verhalten.

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