0 Monsanto und Co entzaubert!

Mehr Ertrag und weniger Pestizide, so lautet das große Versprechen von Monsanto und Co. Und was ist dran an diesem Versprechen?
Nichts!
Sagt eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)! Wie die USDA nachweist, steigen die Erträge nicht zwangsläufig und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Ausserdem zwingen neue Resistenzen bei Pflanzen und Tieren (eine Folge des jahrelangen Gentech-Anbaus) die amerikanischen Farmer immer wieder einmal mehr statt weniger Pestizide einzusetzen.Wie die USDA feststellt, hat der Umstieg von traditionellen auf gentechnisch veränderte Pflanzen, die das Totalherbizid Glyphosphat tolerieren, die Entwicklung von Super-Unkräutern beschleunigt. Gefördert wurde diese Entwicklung durch das, wie die USDA sagt „blinde Vertauen“ der Farmer in das vermeintliche Wundermittel.

Wie eine Aufstellung in der Studie zeigt, sind es bereits 15 Unkräuter die der Super-Giftdusche Glyphosphat widerstehen. Inzwischen greifen amerikanische Landwirte bereits wieder auf ältere und zum Teil deutlich giftigere Stoffe wie Dicamba und 2,4-D zurück.

Interessant auch die Frage nach den wirtschaftlichen Effekten für die Bauern. Zwar haben diejenigen, die mit gentech-Pflanzen arbeiten oft ein höheres Einkommen als diejenigen, die ohne Gentechnik arbeiten. Dieser Unterschied hat jedoch nicht nur mit der Landwirtschaft zu tun, sondern auch mit der durch den Einsatz von Gentechnik erzielten Zeitersparnis. Die gewonnene Zeit stecken die Landwirte unter anderem in Nebenjobs.

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