Zukunft

Den folgenden Beitrag veröffentlichen wir mit Genehmigung der Verfasserin und weisen darauf hin, dass der Beitrag wortgleich bereits einmal in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde. Vielen Dank an Ska Keller und die FR.

Nachhaltige Außenwirtschaftpolitik sollte die Interessen der Investoren mit jenen der Gastländer und ihren Bevölkerungen in Einklang bringen. Dabei ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass der Investitionsschutz mit der verpflichtenden Einhaltung von Menschenrechten, als auch sozialen und ökologischen Standards einhergehen muss.

In der Praxis ist die derzeitige Ausgestaltung der Investitionsschutzabkommen und der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit weit entfernt von den Ansprüchen, die wir Grüne an eine nachhaltige Außenwirtschaftspolitik haben. (Weiterlesen…)

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 3: Die Energiewende mitgestalten

Energieversorger? Da fallen einem milliardenschwere Konzerne wie Eon oder Vattenfall ein, Großunternehmen mit Chefs in dunklen Anzügen und mit ernsten Mienen. Jakob Assmann ist das Gegenmodell: Der gutgelaunte Mitgründer des Öko-Energieversorgers Polarstern trägt T-Shirt und Bart, sich selbst bezeichnet er als “ehrlichen Morgenmuffel”. Nur eine Handvoll Mitarbeiter arbeitet für sein Unternehmen.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 2: Mit Schülern kleine Firmen gründen

Seine Kommilitonen von damals jetten heute als Investmentbanker, Manager oder Unternehmensberater um die Welt. Tim Breker dagegen, der an der noblen Privathochschule WHU in Vallendar BWL studiert hat, sitzt in einem schlichten Kölner Büro. Dem 25-Jährigen geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst hohe Boni zu verdienen – mit seinem Ein-Mann-Unternehmen, dem “em-Schülerfirmennetzwerk”, verfolgt Breker andere Ziele: “Ich will aus frustrierten Hauptschülern motivierte Gründer machen.”

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Eine neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 1: Medizinische Befunde übersetzen

Anja Kersten erinnert sich noch gut daran, wie aufgewühlt die Mutter einer Freundin war, als sie sie um Hilfe bat. Die Frau war vor Jahren an Brustkrebs erkrankt und im Befund einer Kontrolluntersuchung tauchte das Wort “Metastasen” auf. “Sie war vollkommen verunsichert und hatte nicht verstanden, was ihr die Ärzte gesagt haben”, sagt Kersten. Sie, die Medizinstudentin, konnte aufklären: Es handelte sich lediglich um einen Verdacht, die Krankheit war zum Glück nicht zurück. Für Kersten war der Vorfall die Initialzündung. Um Patienten, die sich von ihren Ärzten nicht ausreichend aufgeklärt fühlen, zu helfen, gründete sie Anfang 2011 mit zwei Partnern washabich.de – ein Internetportal, auf dem Patienten ihren Befund eingeben, der dann von Ärzten und Studenten höherer Semester übersetzt wird.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 4: Soap-Opera mit Hauptschülern

Ines Bauermeister lebt in der Welt der Töne und Klänge. Sie ist Expertin für Soundtracks und die Geräusche, mit denen Filme unterlegt werden. Wenn die Potsdamerin im Herbst ihre letzte Prüfung bestanden hat, darf sie sich “Diplom-Tonmeisterin” nennen.

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Quelle: PeopleandPlanet Foto: Shantanu Biswas (Bangladesh)
Quelle: PeopleandPlanet Foto: Shantanu Biswas (Bangladesh)

Auf der Liste der reichsten und ärmsten Länder der Welt liegt Bangladesh auf Platz 139 von 175 Ländern und zählt damit zu den Allerämsten. Und just dieses Land wird von den Klimaforschern in aller Welt als “Ground Zero des Klimawandels” bzeichnet. Eines der ärmsten Länder der Welt zahlt den Preis für die Unfähig- und Unwilligkeit der Industrienationen, sich zu wirkungsvollen und konsequenten Umweltschutzprogrammen zu vereinbaren. Statt dessen werden ergebnislose Veranstaltungen wie Rio+20, deren Abschlusserklärung bereits vor Beginn der Veranstaltung geschrieben war,  als “großer Erfolg” gefeiert.

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Die Diskussion darum, was besser ist, ein (von vielen als reine Verschwendung empfundenes) Elterngeld oder der konsequente und stetige Neu- und Ausbau von Kindertagesstätten wird (mit Beteiligung kirchlicher Stellen) mit aller Härte und Unnachgiebigkeit geführt – letztendlich zu Lasten der Kinder, denn praktische Maßnahmen fallen dieser Diskussion zum Opfer. Eine schlimme Perspektive, aber dem Himmel sei Dank, es gibt ja noch die Pragmatiker.

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Der Brückenbau von Wilnsdorf: Verschwendung oder notwendige Infrastrukturmaßnahme?

Paragraf 6, Absatz 1 des Gesetzes über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder (Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) besagt,

“Bei Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.”

Trotz dieser eindeutigen Regel und trotz der jährlichen Berichte der Rechnungshöfe und des Bundes der Steuerzahler (BdSt) kommt es Jahr für Jahr zur Verletzung dieser Grundsätze. Wir fragen: Wie kann das sein? Und wir wollen durch beharrliches Nachfragen dazu beitragen, dass sich das ändert. Deshalb greifen wir willkürlich ausgewählte Fälle auf und recherchieren, welche Konsequenzen offensichtliche Verschwendung für die Verantwortlichen hat.

Diesmal: Der Brückenbau von Wilnsdorf!

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Am 10. Mai hatte er seinen fünften Geburtstag: Der Weltzukunftsrat – kein Diskussionsforum und keine neue NGO – sondern ein Zusammenschluss von Menschen aus allen 5 Kontinenten. Vertreten sind Regierungsmitglieder, Parlamentarier, die Zivilgesellschaft, Wissenschaftler, Künstler Wirtschaftler aus der ganzen Welt, darunter der bekannteste Sänger Afrikas. So etwas gab es noch nicht.  Im vorkolonialen Indien gab es sogenannte Räte der Seher in die Zukunft. Etwas ähnliches soll der Weltzukunftsrat sein, ein Interessenvertreter der Zukunft.
Hier werden Sie zur Ombudsperson!

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Neue Regeln für Online-Petitionen ab 1. Januar 2012

Seit Jahresanfang gibt es eine verlängerte Frist für die Unterstützung von Online-Petitionen im Deutschen Bundestag. Ab Jahresmitte soll auch eine anonymisierte Mitzeichnung möglich sein.

Seit Januar wird den Bürgern eine Zeitperiode von vier Wochen eingeräumt, um die erforderlichen 50.000 Unterschriften für eine Online-Petition zu sammeln. Erreichen sie diese Anzahl von Mitzeichnern, wird das Anliegen vom Petitionsausschuss in öffentlicher Beratung behandelt. Bislang galt eine Frist von drei Wochen.

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