Wachstum

Schon heute schafft es die Weltgemeinschaft nicht, alle Menschen mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Felix zu Löwenstein nennt die Gründe. Vor allem aber fragt er, wie in Zukunft neun Milliarden Menschen ernährt werden können. Seine engagierte Position ist eine klare Absage an die industrielle Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und die Schaffung von Monokulturen setzt. Seine Alternative: Nahrungsmittelproduktion auf der Grundlage des ökologischen Landbaus. (Weiterlesen…)

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Weniger Ressourcen – Bessere Technik – Mehr Wohlstand
von Willi Fuchs

Rezension von Rolf Dobelli über amazon

Willi Fuchs ist ein Mann, der sich schon als kleiner Junge stundenlang mit Technikbaukästen beschäftigte, der verzückt an seinem ersten Auto herumschraubte und der überhaupt nicht begreifen will, warum die Kernkraft in Deutschland so unbeliebt ist. Sein Buch hat er Monate vor Fukushima geschrieben, aber die Katastrophe hätte wohl nicht viel am Grundtenor geändert: Die Technik wird’s schon richten. Er fordert, im Zweifel für die Innovation zu stimmen, die Bildungspolitik umzukrempeln und aus knappen Ressourcen ein Maximum herauszukitzeln. Fuchs‘ Machbarkeitsglaube ist im positiven Sinn ansteckend, aber es irritiert, dass er ein Überdenken des gegenwärtigen Lebensstils nicht mal in Betracht zieht. Zwar gestehen seine VDI-Kollegen in einem Gastbeitrag ein, dass wir z. B. weniger Fleisch essen müssten, um nicht so viele Ressourcen in der Landwirtschaft zu verschwenden. Da der Fleischkonsum aber eher zunehmen wird, so ihre Folgerung, müssen eben effizientere Methoden der Fleischproduktion entwickelt werden. Eine pragmatische, aber auch eindimensionale Sichtweise, findet getAbstract. Lesenswert ist das Buch trotzdem, vor allem für Unternehmer, Ingenieure und Bildungsverantwortliche, die die Chancen des Wirtschaftsumbaus nutzen wollen.

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Quelle: photocase; Foto: fult

Quelle: photocase; Foto: fult

Das hat nicht einmal der Springer-Verlag geschafft, denn dessen auflagenstärkstes Blatt, das Fachblatt für alle Bildungsfragen, hat seine Bildungsstudie (im März 2011 abgeschlossen) mit drei starken Partnern gemacht: Roland Berger, Bertelsmann Stiftung und Hürriyet.

Aber auch, wenn der Spiegel hier einmal zu spät kommt, um Erster zu sein, zu spät, um etwas anzuschieben, kommt er deshalb noch lange nicht.

Seit der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 streiten sich die Parteien in Deutschland um das richtige Bildungskonzept. Das tun sie bisher ohne wirklichen Erfolg, denn immer noch gibt es in Deutschland 16 unterschiedliche Bildungsstrategien (wenn es denn überhaupt Strategien sind und nicht kurzatmige Konzepte für jeweils eine Legislaturperiode). Dazu die übergeordneten Gedanken der Bundesregierung – die wegen des Kooperationsverbotes in der Bildung eigentlich gar nicht ausgesprochen werden dürften.

Damit endlich etwas in Bewegung kommt, unterstützen wir die Abonnentenwerbung des Spiegels und stellen Ihnen heute Frage 6 der Spiegel BILDUNGSSTUDIE 2011 vor: „Sollte die Gesamtschule anstelle des dreigliedrigen Schulsystems in ganz Deutschland eingeführt werden?“

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Quelle: photocase; Foto: Venture

Quelle: photocase; Foto: Venture

Ja, Sie lesen richtig! Der Spiegel packt das Thema Bildung und Bildungspolitik an. Nicht redaktionell, sondern von der Marketingseite her, als Quereinsteiger sozusagen. Wer den Spiegel abonniert, der ist auch als Bildungspolitiker geeignet – so ungefähr muss die Denke sein. Ähnlich dachte wohl auch die Bild-Redaktion, als sie zusammen mit Roland Berger (die mischen also nicht nur beim Regieren mit), der Bertelsmann Stiftung (macht gern mit beim Effektivieren nach neoliberalen Kriterien )  und Hürriyet (Teilnahme an Bildungskampagne als Teil einer Imagepolitur?) ihre große Bildungsumfrage startete.

Weil aber bisher alles nichts gebracht hat und das bundesdeutsche Bildungssüppchen immer noch regional geköchelt wird, wollen wir jede, aber auch wirklich jede Aktivität unterstützen, die sich um Verbesserungen im Bildungsbereich bemüht. Krach machen dürfen die Kinder jetzt – nun gilt es, ihnen gute Schulen „zu machen.“

Auf dem Weg dahin stellen wir Ihnen heute die Frage 5 der Spiegel BILDUNGSSTUDIE 2011 vor: „Leistungsdruck und starre Lehrpläne behindern das Lernen. Glauben Sie, dass alternative Schulformen (Waldorf, Montessori) die kognitive Entwicklung von Kindern besser fördern?“

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