Verantwortung

Quelle: BUND Fleischatlas 2014
Quelle: BUND Fleischatlas 2014

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn in seiner März-Ausgabe 2014 berichtet, gibt der von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Fleischatlas 2014 eine fatale Prognose:

“Demnach wird die weltweite jährliche Fleischerzeugung bis Mitte dieses Jahrhunderts auf fast 470 Millionen Tonnen anwachsen. Das sind dann 150 Millionen Tonnen zusätzlich, also ein Drittel mehr als heute.”

Was sich hinter diesen Mengenangaben an Einzeltieren verbirgt, sollen einige Beispiele für die Schlachtungen in Deutschland verdeutlichen: Allein hier werden jährlich 58.000.000 Schweine; 630.ooo.000 Hühner und 3.200.000 Rinder geschlachtet. Das ist Nichts im Vergleich zu China. Dort werden allein 660.000.000 Schweine jährlich geschlachtet. Und weltweit? Da sind es, zum Beispiel, 1.383.000.000 Schweine und 58.110.000.000 Hühner – bei steigender Nachfrage. (Weiterlesen…)

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Mit dem Koalitionsvertrag hat die schwarz/rote Koalition unter anderem versprochen, die Vorbehalte der Bürger gegen die grüne Gentechnik ernst nehmen zu wollen. Ein Versprechen, das nicht lange eingehalten wurde und spätestens mit der Stimmenthaltung in Brüssel gebrochen wurde.

Wie es zu dieser Enthaltung kam, und wer dafür politisch verantwortlich ist, das legte die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD in einem Interview mit dem Morgenmagazin der ARD am 12. Februar dar. Im nachfolgend veröffentlichten Brief haben wir die Bundeskanzlerin nach ihren Gründen für diese Entscheidung gefragt. (Weiterlesen…)

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So wie die CDU/CSU hat auch die SPD im Koalitionsvertrag unterschrieben, dass sie die Vorbehalte eines Großteils der Bevölkerung gegen genveränderte Produkte und Lebensmittel ernst nehmen will.
Und wie die CDU/CSU hat sich auch der Großteil der SPD-Abgeordneten gegen ein Verbot von Genmais ausgesprochen.
Wir haben den Fraktionsvorsitzenden der SPD gefragt wie er das erklären will, lesen Sie unseren Brief: (Weiterlesen…)

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Spätestens seit Peer Steinbrücks Äußerungen über das Internetportal abgeordnetenwatch müsste es jedem aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, dass “die Politik” immer noch große Probleme im Umgang mit der neuen, erst durch das Internet möglich gewordenen Form bürgerschaftlichen Engagments hat. Dabei reicht die “Palette der Internet-Erkenntnis” vom puren Unverständnis (Edmund Stoiber in Spiegelonline über seine Politiker-Kollegen) bis zu den Versprechen im Koalitionsvertrag Seite 151), die da heißen:

“Den Sachverstand und die Meinung der Bevölkerung suchen wir auch über digitale Beteiligungsplattformen, so dass konstruktive und frühzeitige Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern besser gelingt.”

und weiter

“Wir wollen Bürgerinnen und Bürger und die Akteure der Zivilgesellschaft konsequent in die Diskussion um Zukunftsprojekte und die Ausgestaltung von Forschungsagenden einbinden. Wir wollen neue Formen der Bürgerbeteiligung und der Wissenschaftskommunikation entwickeln und in einem Gesamtkonzept zusammenführen.”

Die genannten Zitate weisen darauf hin, dass sich mit der Erfindung des Internets jeder von uns, zu jeder Zeit, von jedem Ort aus und zu jedem Thema äußern kann und sich so “in die Diskussion einbinden” kann. (Weiterlesen…)

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Fernsehbild 16.1.2014
Fernsehbild 16.1.2014

“Wasch’ mich, aber mach mich nicht nass!” getreu diesem Motto scheint die Diskussion über die Einführung einer Karenzzeit beim Wechsel von der Politik in die Wirtschaft von den Abgeordneten des Deutschen Bundestags geführt zu werden. Den Anstoss zur aktuellen Diskussion gab der Spezialist für das Entfachen öffentlicher Diskussionen – Roland Pofalla.  Man denke nur an sein “Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen” gegenüber dem Parteifreund (!) Bosbach, oder an seine Erklärung, das Thema Ausspähung durch die NSA sei “vom Tisch“. Jetzt hat er – sicher wieder ungewollt – mit seinem (geplanten) Wechsel in den Vorstand der Bahn dazu beigetragen , dass unsere Politiker endlich – die Forderung steht seit 2005 im Raum – eine ernsthafte Diskussion um die Erfordernis einer Karenzzeit beginnen.

Trotzdem kann, wer die Debatte des Deutschen Bundestags (Sitzung vom 16. Januar 2014 Beginn im Mitschnitt nach 3:13:50) noch einmal nachvollzieht, schnell auf die Frage kommen: “Haben wirklich alle Parlamentarier Sinn, Zweck und Notwendigkeit einer Karenzzeit zwischen Politik und Wirtschaft erkannt und verstanden und wollen sie diese wirklich? Warum gibt es Zeifel an der positven Beantwortung dieser Frage?

(Weiterlesen…)

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Was zuerst wie Stimmungmache gegen Migranten im Rahmen des bayerischen Kommunalwahlkampfs klang und von den Medien auch entsprechend heftig kritisiert wurde, könnte jetzt zu einem echten Rohrkrepierer für die CSU werden.

Wer betrügt fliegt!
Dieser Slogan sollte nach einer Beschlussvorlage der CSU-Landesgruppe die Konsequenz aus dem “fortgestzte(n) Missbrauch der europäischen Freizügigkeit durch Armutszuwanderung” sein und soll, so die CSU den vermehrten Zuzug von sozial schwachen Bürgern, besonders aus Rumänien und Bulgarien, verhindern.

Und jetzt der eigene Generalsekretär. Andreas Scheuer. Der hat nicht nur seinen “kleinen Doktor” widerrechtlich über die Landesgrenzen von Berlin und Bayern hinaus (grenzenloses Internet) getragen, sondern diesen “Schmalspurdoktor” (laut einem Bericht des Deutschlandfunks entspricht der Titel von der Leistung her etwa dem deutschen Master) wohl auch noch mittels plagiieren erworben hat. (Weiterlesen…)

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2014 kann losgehen!

Wir haben eine neue Regierung, das Parlament ist arbeitsfähig – allerdings gibt es da ein paar Fragen. Einige davon stellen sich schon jahrelang, andere sind “Geschenke 2013″ und bei der Suche nach Antworten gilt für jede von Ihnen: Wir, die Bürger, sind aufgefordert darauf hinzuwirken, dass diese  Fragen beantwortet werden. Wenn wir das nicht tun, wenn wir nicht nachfragen, drängen, fordern, dann werden die Antworten auch in 2014 wieder halbherzig oder gar nicht gegeben. Denn viele der Antworten sind unbequem und stören mit ihren Auwwirkungen die politische Alltagsruhe.

Deshalb lautet das Motto der Bürgerlobby auch im Jahr 2014: mitmachen – einmischen – verändern (Weiterlesen…)

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Endlich mal eine Nachricht über Geflügel, bei der es nicht um einen Futtermittel-, Antibiotika- oder Massentierhaltungsskandal geht, sondern schlicht und einfach um den achtsamen Umgang mit dem Lebewesen Huhn. “Rettet das Huhn” ist eine im Jahr 2007 von Katja Tiepelmann gegründete Initiative, deren Ziel es ist, zum Einen  so viele ehemalige Legehennen wie nur möglich vor dem Tod im Geflügelschalchthof zu bewahrenund zum Anderen über die miesen Zustände und üblen Folgen der industriellen Eiererzeugung aufzuklären. Katja Tiepelmann und ihre ständig wachsende Unterstützer-Schar sind sich bewußt, dass sie weder den Wahnsinn der industriellen Eiererzeugung noch die unerträglichen Zustände der Massentierhaltung abstellen oder rückgängig machen können. Ihr Ziel ist es, Menschen zum Nachdenken über die Folgen eines weiterhin unkritischen Konsums für die Tiere, die Umwelt, Klima und letztlich die eigene Gesundheit zu bringen. (Weiterlesen…)

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Ein kleines Brevier der Tugenden & Werte
von André Comte-Sponville

Gier läßt alle Dämme brechen, Eigennutz scheint über allem zu stehen und doch rufen alle nach Mäßigung. Aber lohnt es sich, Mäßigung zu zeigen? Kann es sein, dass Einfachheit erstrebenswert ist? Sind die klassischen Tugenden immer noch hilfreich? André Comte-Sponville gibt Denkanstöße auf der Suche nach einer Antwort. Auf anregende Weise und ohne erhobenen Zeigefinger. Ein gleichermaßen unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes Buch – in einem Rutsch genauso gut zu lesen wie in “kleinen Häppchen”.

Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben: Ein kleines Brevier der Tugenden und Werte

Preis: EUR 9,99

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Das Versagen der internationalen Finanzelite
von Susanne Schmidt

Wie war es möglich, dass die globale Finanzkrise diese ungeheure Dynamik entwickelte? Wo lagen die Schwachstellen und was kann man tun, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern? Und dann fragt die langjährige Insiderin der Londoner Bankenwelt die Frage der Fragen: “Was haben sich die Banker eigentlich dabei gedacht, als sie das ganze giftige Zeug ausgetüftelt haben?”

Und nach der Lektüre des Buches weiß man dann, dass sie, die Banker, an nichts anderes als an Gewinnmaximierung gedacht haben. Allerdings, und das ist viel wichtiger, man weiß auch, dass dieses Denken sich nicht ändern wird, solange es keine wirksame Regulierung gibt. Denn dieses Denken ist systemimmanent und die Widerstandskraft der Individuen schwindet mit der Höhe der Bonuszahlungen.

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