Umweltschutz

activia
Beitrag zum Klimaschutz oder Verbrauchertäuschung? Foto: Redaktion

Wieder einmal ist Danone mit einem seiner “Gesundheitsprodukte” ins Gerede gekommen. Diesmal geht es bei dem Joghurt Activia jedoch nicht um die bereits von foodwatch heftig kritisierte Werbung für “Eine Wunderwaffe gegen „Blähbauch“ und der Garant für perfektes Darmwohlbefinden?”, es geht um eine neuartige Verpackung.
Diese ist nicht wie bisher aus dem Kunststoff Polystyrol gefertigt, sondern aus dem Biokunststoff PLA. PLA kann aus einem nachwachsenden Rohstoff (z.B. Mais) gewonnen werden und ist (je nach Zusammensetzung) biologisch abbaubar. Diese umweltverträglichen Eigenschaften haben dazu geführt, dass PLA gerne von Organisationen beworben wird, die in der Landwirtschaft (Innovationsforum Polymilchsäure in Teterow)  oder im Umweltschutz (WWF-Deutschland) engagiert sind.

Diese besonderen Materialeigenschaften nutzte Danone, um – gemeinsam mit dem WWF-Deutschland - eine  Werbekampagne zu starten und den neuen Becher als Beitrag zum Klimaschutz bekannt zu machen, sehr zum Ärger der Deutschen Umwelthilfe, die in dem Becher keinerlei Fortschritt im Umweltschutz erkennen will. Und alle Beteiligten beziehen ihre Argumente aus einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu).

Und hiermit beginnt das Informations-Dilemma für die Verbraucher.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Was machen die Mitarbeiter eines Bundesministeriums, wenn man sie danach fragt, was sie in einer Angelegenheit zu tun gedenken (Durchführung einer Online-Konsultation der Bürger Europas – aber nur in englischer Sprache), die zwar (auch) in den Aufgabenbereich des eigenen Ministeriums gehört (Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), zugleich aber noch ein zweites Ministerium (Umwelt) betrifft und dazu noch von einer EU-Institution initiiert wurde?

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Indem Sie Ihren Mobilfunkanbieter nach fairen und grünen Handys fragen, leisten Sie bei jeder Handy-Anschaffung einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur fairen Entlohnung der Menschen in Produktionsländern wie China, Indien oder Taiwan.

In Deutschland gibt es nach Auskunft des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zurzeit etwa 105 Millionen Handys. Für das Jahr 2010 wird eine Neukaufanzahl von ca. 28 Millionen erwartet.

Gleichzeitig liegen noch ca. 60 Millionen (die Schätzungen schwanken zwischen 40 und 120 Millionen) Althandys ungenutzt in deutschen Wohnungen herum. Trotzdem ist das Verbraucherbewusstsein im Umgang mit alten Handys zunehmend besser geworden und Altgeräte werden sorgfältig einem Recyclingkreislauf zurückgeführt.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Plastphotocaseqh6cd8g852355711
Quelle: photocase; Foto: Miss X

Jährlich 20.000 Tonnen Plastikmüll verschmutzen die Nordsee. Für die Bundesregierung ist das ist kein ausreichendes Argument für ein generelles Verbot von Plastiktragetaschen.

Seit dem 17. Mai 2011 und noch bis zum 09.08.2011 hat die EU-Kommission eine (Bürger-)Konsultation zu Fragen des Verpackungsmülls veröffentlicht. Gefragt wird in dieser Befragung nach den Möglichkeiten, die es aus Sicht von Bürgern und Unternehmen gibt, um den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren; weiterhin wird gefragt, welche Möglichkeiten zur besseren Durchsetzung der Vorschriften gem. Directive 94/62/EC zur biologischen Abbaubarkeit von Verpackungen und Verpackungsmüll es gibt und, was getan werden kann, um die Erkennbarkeit biologischer Abbaubarkeit von Verpackungsmaterialien für die Verbraucher zu verbessern?”

Wir haben die Bundesministerin für Verbraucherschutz, den Bundesminister für Umwelt, das Umweltbundesamt und den Bundestagsausschuss für Umwelt gefragt, was sie tun werden, um die Bekanntheit der Konsultation zu steigern und die Fragen, die nur bisher in englischer Sprache verfügbar sind, auch auf Deutsch zu übersetzen.

Erhalten haben wir bisher zwei Antworten.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Quelle: photocase; Foto: Fubby
Quelle: photocase; Foto: Fubby

Jetzt ist es also vollbracht!

Was zur Zeit der Proteste von Wackersdorf, Brokdorf oder Wyhl undenkbar schien, ist am 30. Juni 2011 wahr geworden. Die Fraktionen des Deutschen Bundestags haben gemeinsam (!) (mit Ausnahme der LINKEN) den Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu den erneuerbaren Energien beschlossen. In einem Beschluss, der so unumkehrbar scheint, dass ein neuerliches Umschwenken – auch in 10 Jahren noch – einem politischen Kamikaze-Manöver gleichkommen dürfte – oder doch nicht?

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Quelle: blogspot Foto: Thommy77

NUR NOCH HEUTE !

“Beratung über Möglichkeiten, den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren und Möglichkeiten, die Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit der in Richtlinie 94/62/EC genannten Verpackungen und Verpackungsmüll und die Kennzeichnung von biologisch abbaubaren Produkten für die Verbraucher.” Mit dieser wenig spektakulären Überschrift beschreibt die EU-Kommission eine Aktion, deren mögliche Folgen die Verpackungslobbyisten in ganz Europa in helle Aufregung versetzen dürfte.

Diskutiert wird nicht mehr und nicht weniger als ein Verbot von Plastiktüten.

Zum Buergerfragebogen der EU-Kommission (offen bis zum 09.08.2011)

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Seit dem 17. Mai 2011 ist der Fragebogen zur  “Konsultation zu den Möglichkeiten, die Verwendung von Plastiktragetaschen zu reduzieren und die Anforderungen für biologische Abbaubarkeit zu verbessern” zur Beantwortung und Mitunterzeichnung freigeschaltet. Der Fragebogen wird nur in englischer Sprache angeboten und dürfte für nicht-englischsprachige Europäer eine kaum zu lösende Aufgabe sein.

Darin sehen wir einen klaren Verstoß gegen eine Durchführungsregel, die sich die EU-Kommission für die Frage “Wann wird ein Text in alle Sprachen Europas übersetzt?” selbst gesetzt hat.
Unter den FAQ (häufig gestellte Fragen) heißt es unter “General Questions” und der Überschrift “Sprachen, in denen unterschiedliche Informationen auf der Internetseite EUROPA übesetzt werden”:

Gesetzgebung und Dokumente von politischer Bedeutung werden in allen Sprachen veröffentlicht!

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

EU-Konsultation zur Frage “Wie läßt sich der Gebrauch von Plastik-Tragetaschen reduzieren?”

Sehr geehrte Damen und Herren des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag,

mit der vorgenannten Bürger-Konsultation stößt die EU-Kommission eine wichtige Diskussion an.
Jährlich geraten 20.000 Tonnen Plastikmüll in die Nordsee, in den Ozeanen treiben riesige Teppiche aus Plastikmüll. Tausende Tiere verenden Tag für Tag an den Rückständen dieses Mülls.

Wie erklärt es sich angesichts dieser Tatsachen, dass die öffentliche Befragung der Bürger der EU in der deutschen Öffentlichkeit so wenig kommuniziert wird?

Wäre es nicht eine wichtige Aufgabe für Sie, die Mitglieder eines Ausschusses für Umwelt UND Naturschutz, dafür Sorge zu tragen, dass diese Befragung/Anhörung der Bürger im großen Rahmen publiziert wird?

Wäre es nicht auch eine Aufgabe für den Umweltausschuss, bei der Kommission zu intervenieren, um eine Übersetzung des Fragebogens ins Deutsche zu erreichen (der Fragebogen wird von vereidigten Übersetzern als leicht bis mittelschwer – also nicht zwingend für jedermann verständlich – bezeichnet)? Die Durchführungsregeln der Kommission besagen: Gesetzgebung und Dokumente von politischer Bedeutung werden in allen Sprachen veröffentlicht! Oder ist eine Bürger-Konsultation zur Reduzierung von Plastikmüll nicht von politischer Bedeutung?

Sehr geehrte Damen und Herren des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wir appellieren an Sie, sich Ihrer Rolle als gewählte parlamentarische Natur- und Umweltschützer bewusst zu sein und sich dringend dafür einzusetzen, dass die noch bis zum 9. August 2011 zur Zeichnung offene EU-Konsultation in den verbleibenden 50 Tagen öffentlichkeitswirksamer publiziert wird.

Wir danken für Ihr persönliches Engagement und für eine kurze Information darüber, ob und was Sie in dieser Angelegenheit zu tun gedenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Klemke
diebuergerlobby

Wir veröffentlichen diesen Brief, den wir per E-Mail an Sie verschicken werden, sowie Ihre Antwort auf unserer Internetseite www.diebuergerlobby.de

Dieser offene Brief am 21. Juni 2011 per E-Mail (umweltausschuss@bundestag.de) an den Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit verschickt.

Am 28.06.2011 erhielten wir diese Antwort aus dem Umweltausschuss!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Grasfresser bei der Milchproduktion

Grasfresser bei der Milchproduktion

Das Bundeskartellamt sieht den Wettbewerb um die Milch als stark gestört an. Es unterstützt die Forderungen der Milchbauern nach einer Neustrukturierung des Milchmarktes. Statt der Genossenschaften bisherigen Musters empfiehlt das Kartellamt deshalb einen Zusammenschluss in Erzeugergemeinschaften. Während die Genossenschaften nicht “den letzten Anreiz haben, das Beste für die Bauern rauszuholen”, hätten die Erzeugergemeinschaften sogar die Möglichkeit der Preisabsprache und mengenbegrenzender Maßnahmen.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Im Zuge eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes untersucht der Lehrstuhl für „Innovation, Neue Medien und Marketing“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Effizienz verschiedener Medien-Kanäle bei Rückrufaktionen. Mit Hilfe eines Fragebogens wollen die Kieler Wissenschaftler vom Konsumenten häufig genutzte Medienkanäle identifizieren. Hierbei steht vor allem die Frage im Vordergrund, wo im Falle eines Rückrufes ein Unternehmen seine Kunden am besten und schnellsten erreichen kann.

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...