
Wieder einmal ist Danone mit einem seiner “Gesundheitsprodukte” ins Gerede gekommen. Diesmal geht es bei dem Joghurt Activia jedoch nicht um die bereits von foodwatch heftig kritisierte Werbung für “Eine Wunderwaffe gegen „Blähbauch“ und der Garant für perfektes Darmwohlbefinden?”, es geht um eine neuartige Verpackung.
Diese ist nicht wie bisher aus dem Kunststoff Polystyrol gefertigt, sondern aus dem Biokunststoff PLA. PLA kann aus einem nachwachsenden Rohstoff (z.B. Mais) gewonnen werden und ist (je nach Zusammensetzung) biologisch abbaubar. Diese umweltverträglichen Eigenschaften haben dazu geführt, dass PLA gerne von Organisationen beworben wird, die in der Landwirtschaft (Innovationsforum Polymilchsäure in Teterow) oder im Umweltschutz (WWF-Deutschland) engagiert sind.
Diese besonderen Materialeigenschaften nutzte Danone, um – gemeinsam mit dem WWF-Deutschland - eine Werbekampagne zu starten und den neuen Becher als Beitrag zum Klimaschutz bekannt zu machen, sehr zum Ärger der Deutschen Umwelthilfe, die in dem Becher keinerlei Fortschritt im Umweltschutz erkennen will. Und alle Beteiligten beziehen ihre Argumente aus einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu).
Und hiermit beginnt das Informations-Dilemma für die Verbraucher.















