Umweltschutz

Zu diesem Ergebnis sind zmindest die fünf international renommierten Richter gekommen, die das sog. Monsanto-Tribunal von Den Haag im Oktober 2016 geleitet haben.

Nach Einschätzung der Richter versößt Monsanto gegen die Rechte auf Ernährung, Gesundheit und eine gesunde Umwelt. Außerdem sollen sich die Aktivitäten des Saatgutkonzerns nachteilig auf die Freiheit der Wissenschaft ausgewirkt haben.

Nachfolgend ein kurzer Auszug (Seite 19/20) aus dem Protokoll (International Monsanto Tribunal „Advisory Opinion„)  der 5 Richter:

Das Verhalten von Monsanto hat sich negativ auf das Recht auf eine gesunde Umwelt ausgewirkt.

Monsanto hat Praktiken angewendet, die ernsthafte und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Diese Auswirkungen haben nicht nur zahllose Individuen und Gemeinschaften in vielen Ländern betroffen, sondern auch die Umwelt insgesamt mit den Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und die Biodiversität.

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

„Die größte Bedrohung für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn retten wird.“ Dieser Satz des britischen Polarforschers und Umweltschützers Robert Swan soll als Leitgedanke über diesem Beitrag zur Plastikvermüllung unserer Meere stehen.

Geht es nach einer Studie die die Ellen MacArthur Stiftung gemeinsam mit mit dem World Economic Forum erarbeitet hat, dann wird es im Jahr 2050 in den Weltmeeren mehr Plastik als Fisch geben. Die Prognose für das Jahr 2050 lautet:

Die Weltmeere werden (mindestens) 937 Millionen Tonnen Plastik gegenüber 895 Millionen Tonnen Fisch enthalten. (Weiterlesen…)

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Per E-Mail informiert der BUND e.V. über eine Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlaments von gestern. Eine Abstimmung, die Monsanto und andere Chemieriesen nicht erfreuen wird.

Hier der volle Wortlaut der BUND Mitteilung:

38 Stimmen gegen die Glyphosat-Wiederzulassung. Sechs dafür. 18 Enthaltungen. Nach einer Schweigeminute fand gestern die Sitzung des Umweltausschusses des EU-Parlaments in Brüssel statt. Und endete mit einem klaren Votum: Keine Wiederzulassung von Glyphosat!

Leider ist das keine bindende Entscheidung. Es ist aber ein starkes Signal, das uns Mut gibt für unseren Kampf um eine Glyphosat-freie Zukunft. Der Umweltausschuss fordert außerdem, dass die Europäische Kommission ihre Bewertungsgrundlagen – die Studien der Industrie – öffentlich macht.

„Unser“ Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kennt diese Bewertungsgrundlagen ebenfalls. Aber er schweigt stoisch. Auch nachdem Sie und mehr als 21.000 andere Menschen ihn aufgefordert haben, mit offenen Karten zu spielen. Das wollen wir ihm nicht durchgehen lassen.

Unter diesem Link können auch Sie dazu beitragen den Minister zu aktivieren!

Hier noch ein sehr aufschlußreicher Beitrag des amerikanischen Center for Food Safety zur Frage „Gibt es Lobbyeinflüsse bei den Studien zur Krebsgefahr durch Glyphosat“ den unser Minister hoffentlich auch kennt.

 

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Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung des Energierechts
von Peter Becker

Der Aufstieg der Stromkonzerne beginnt mit drei genialen Unternehmern: Werner Siemens (Erfinder des Dynamos), Walter Rathenau (Gründer der AEG) und Hugo Stinnes (Zechenerbe), der mit einem genialen Coup das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) groß machte: Wirtschaftsgeschichte, spannend und farbig erzählt.

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Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Achtung an Wand

Der nachfolgende Beitrag stammt aus der Redaktion von codecheck in Zürich!

Die Preise sind unschlagbar, das Angebot groß — so locken viele Ein-Euro-Shops zahlreiche Käufer an. Das Problem: In den meisten der Billigprodukte stecken hochgiftige Stoffe.

Sparen um jeden Preis?

Für alle Sparfüchse oder Menschen, die knapp bei Kasse sind, scheinen Ein-Euro-Shops wahre Paradiese zu sein. Hier gibt es Küchenutensilien, Schreibwaren, Tierzubehör, Dekoration — eigentlich fast alles, was man sich vorstellen kann. Und jeder Artikel ist spottbillig, für Preise von unter einem Euro bis maximal 5 Euro ist hier wirklich alles zu haben.

Ein Schlaraffenland? Leider nein, denn der günstige Preis kommt natürlich nicht von ungefähr. Billige Rohstoffe, Massenproduktion ohne Qualitätskontrollen, schlechte Arbeitsbedingungen — all das nehmen die Händler in Kauf, um den Preis so stark drücken zu können. (Weiterlesen…)

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Lügen bis das Image stimmt
von Toralf Staudt

Wenn plötzlich alle „öko“ sind, dann lohnt es sich nachzufragen! Stimmen die vollmundigen Versprechen der bunten Werbe-Broschüren? Halten die pathetischen Nachhaltigkeitserklärungen dem Wirklichkeits-Test stand? Toralf Staud zeigt an praktischen Beispielen, wie schnell aufwändig produzierte Luftblasen platzen können!

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Quelle: BUND Fleischatlas 2014

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn in seiner März-Ausgabe 2014 berichtet, gibt der von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Fleischatlas 2014 eine fatale Prognose:

„Demnach wird die weltweite jährliche Fleischerzeugung bis Mitte dieses Jahrhunderts auf fast 470 Millionen Tonnen anwachsen. Das sind dann 150 Millionen Tonnen zusätzlich, also ein Drittel mehr als heute.“

Was sich hinter diesen Mengenangaben an Einzeltieren verbirgt, sollen einige Beispiele für die Schlachtungen in Deutschland verdeutlichen: Allein hier werden jährlich 58.000.000 Schweine; 630.ooo.000 Hühner und 3.200.000 Rinder geschlachtet. Das ist Nichts im Vergleich zu China. Dort werden allein 660.000.000 Schweine jährlich geschlachtet. Und weltweit? Da sind es, zum Beispiel, 1.383.000.000 Schweine und 58.110.000.000 Hühner – bei steigender Nachfrage. (Weiterlesen…)

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Schrot & Korn veröffentlicht: Geht es nach der neu veröffentlichten Roten Liste des Bundesamtes für Naturschutz BfN, dann sind 500 der 1700 untersuchten Fische, Krebse und Tang-Arten als bestandsgefährdet anzusehen. Einige sind sogar schon ausgestorben. Das Schlimme daran ist, dass die Bedrohung der Meereswelt nicht allein von der intensiven Fischerei mit Grundschleppnetzen ausgeht, sondern dass die Abwässer und vor allem die über die Flüsse ins Meer verbrachten Düngemittelreste das Leben im Meer gefährden.
Abwässer und Düngerreste erhöhen den Nährstoffgehalt im Meer und das fördert das Wachstum von Mikroalgen. Diese verdunkeln das Meer und es fällt weniger Licht in die Tiefe. Bereits im Jahr 2007 stellte eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau fest, dass ein größerer Anteil an Bio-Landbau solche Gefahren mindern würde. Die Studie bewies nämlich, dass biologisch betriebene Landwirtschaft zu weit geringeren Stickstoffauswaschungen führt. Man weiß es aber tut nichts.

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Leider kam der campact Jubel zu früh: „SPD will Weg für Fracking freimachen“ schreibt die Frankfurter Rundschau in der Wochenendausgabe vom 5./6. Juni 2014 und liefert damit ein weiteres Beispiel für die Werthaltigkeit des Politikerausspruchs „Wir nehmen die Bedenken der Bevölkerung ernst“.

Der folgende Beitrag ist deshalb – bis auf die bereits angemeldeten Bedenken – obsolet.

Es scheint so, als habe der massive öffentliche Protest Herrn Gabriel doch noch zum Einlenken bewegt: Er hat nicht, wie dies ursprüngliche seine Absicht war, seinen Gesetzesentwurf zum Fracking noch vor der Sommerpause ins Kabinett eingebracht.

Das sollte jedoch tunlichst nicht als Anzeichen einer möglichen Absage an dieses umweltschädliche Vorhaben verstanden wissen, da sind die Lobbyisten vor – zum Beispiel BP als engagierter Vertreter der Idee „Fracking als europäische Chance

Unsere alte  Überschrift „Fussball-WM verschleiert Gabriel-Initiative zum Fracking?“ ist zwar überholt, zur Entspannung gibt es aber keinen Anlass.

 

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Die deutschen Pioniere der Greentech-Ära
von Steffen Klusmann und Christian Baulig

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Als diese Indianer-Weisheit ihre hohe Zeit als Graffiti erlebte, glaubte man noch nicht, dass ökologisch handeln und nachhaltig wirtschaften gleichbedeutend sein kann mit „Geld verdienen“. Die Zeiten haben sich geändert! Die nächste industrielle Revolution wird „grün“ sein und inzwischen haben (fast) alle Marktteilnehmer erkannt, dass es Zukunft nur geben wird, wenn in der Gegenwart darau fhin gearbeitet wird, den Planeten Erde lebensfähig zu erhalten.

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