Transparenz

Mit dem Koalitionsvertrag hat die schwarz/rote Koalition unter anderem versprochen, die Vorbehalte der Bürger gegen die grüne Gentechnik ernst nehmen zu wollen. Ein Versprechen, das nicht lange eingehalten wurde und spätestens mit der Stimmenthaltung in Brüssel gebrochen wurde.

Wie es zu dieser Enthaltung kam, und wer dafür politisch verantwortlich ist, das legte die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD in einem Interview mit dem Morgenmagazin der ARD am 12. Februar dar. Im nachfolgend veröffentlichten Brief haben wir die Bundeskanzlerin nach ihren Gründen für diese Entscheidung gefragt. (Weiterlesen…)

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So wie die CDU/CSU hat auch die SPD im Koalitionsvertrag unterschrieben, dass sie die Vorbehalte eines Großteils der Bevölkerung gegen genveränderte Produkte und Lebensmittel ernst nehmen will.
Und wie die CDU/CSU hat sich auch der Großteil der SPD-Abgeordneten gegen ein Verbot von Genmais ausgesprochen.
Wir haben den Fraktionsvorsitzenden der SPD gefragt wie er das erklären will, lesen Sie unseren Brief: (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: codswollop
Quelle: photocase;
Foto: codswollop

19 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 14 Milliarden Euro) hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Kauf von WhatsApp locker gemacht. 19 Milliarden Dollar für einen Betrieb mit knapp 50 Mitarbeitern und geschätzten 450 Millionen Nutzern weltweit (ca. 30 Millionen in Deutschland). Die Aktion war Zuckerbergs Reaktion auf einen stetigen Rückgang der Nutzerzahlen und, als Folge davon, sinkender Aktienkurse.

Mit der Übernahme endete auch das kundenfreundliche Experiment eines Kommunikationsdienstes, der weder auf Nutzerdaten noch auf Werbeeinnahmen aus war und sich nur aus dem Kaufpreis der App und der jährlichen Abo-Gebühr von einem Dollar finanzierte. Die Macher von WhatsApp haben immer beteuert, dass, angesichts der Entwicklung der Nutzerzahlen und der erreichten Größe des Betriebs, auch so genügend Geld zusammen käme.

Damit ist dürfte jetzt Schluss sein und die Nutzer der beiden Dienste sollten sich einmal deutlich vor Augen führen, welche zusätzliche Datenmenge dem heute schon fast “allwissenden” Facebook zuwächst.

Wir zeigen Ihnen welche Alternativen sich anbieten und was Sie beachten sollten, wenn Sie Facebook und WhatsApp den Rücken kehren wollen.
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Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung des Energierechts
von Peter Becker

Der Aufstieg der Stromkonzerne beginnt mit drei genialen Unternehmern: Werner Siemens (Erfinder des Dynamos), Walter Rathenau (Gründer der AEG) und Hugo Stinnes (Zechenerbe), der mit einem genialen Coup das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) groß machte: Wirtschaftsgeschichte, spannend und farbig erzählt.

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Endlich mal eine Nachricht über Geflügel, bei der es nicht um einen Futtermittel-, Antibiotika- oder Massentierhaltungsskandal geht, sondern schlicht und einfach um den achtsamen Umgang mit dem Lebewesen Huhn. “Rettet das Huhn” ist eine im Jahr 2007 von Katja Tiepelmann gegründete Initiative, deren Ziel es ist, zum Einen  so viele ehemalige Legehennen wie nur möglich vor dem Tod im Geflügelschalchthof zu bewahrenund zum Anderen über die miesen Zustände und üblen Folgen der industriellen Eiererzeugung aufzuklären. Katja Tiepelmann und ihre ständig wachsende Unterstützer-Schar sind sich bewußt, dass sie weder den Wahnsinn der industriellen Eiererzeugung noch die unerträglichen Zustände der Massentierhaltung abstellen oder rückgängig machen können. Ihr Ziel ist es, Menschen zum Nachdenken über die Folgen eines weiterhin unkritischen Konsums für die Tiere, die Umwelt, Klima und letztlich die eigene Gesundheit zu bringen. (Weiterlesen…)

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Das Versagen der internationalen Finanzelite
von Susanne Schmidt

Wie war es möglich, dass die globale Finanzkrise diese ungeheure Dynamik entwickelte? Wo lagen die Schwachstellen und was kann man tun, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern? Und dann fragt die langjährige Insiderin der Londoner Bankenwelt die Frage der Fragen: “Was haben sich die Banker eigentlich dabei gedacht, als sie das ganze giftige Zeug ausgetüftelt haben?”

Und nach der Lektüre des Buches weiß man dann, dass sie, die Banker, an nichts anderes als an Gewinnmaximierung gedacht haben. Allerdings, und das ist viel wichtiger, man weiß auch, dass dieses Denken sich nicht ändern wird, solange es keine wirksame Regulierung gibt. Denn dieses Denken ist systemimmanent und die Widerstandskraft der Individuen schwindet mit der Höhe der Bonuszahlungen.

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Wie uns die Gier ruiniert
von Daniel Goeudevert

Korruptionsskandale, die Finanzkrise und eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich haben das Vertrauen in die Führungskräfte der Wirtschaft stark erschüttert. Daniel Goeudevert, ehemaliger Vostand von Citroen, Renault, Ford und VW, zeigt, wie eine alles beherrschende Wirtschaft uns unserer Lebensgrundlagen beraubt, wenn sie weiterwuchern darf wie bisher. So wie die Seerosen ein Biotop zum Kippen bringen können.

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Den folgenden Beitrag veröffentlichen wir mit Genehmigung der Verfasserin und weisen darauf hin, dass der Beitrag wortgleich bereits einmal in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde. Vielen Dank an Ska Keller und die FR.

Nachhaltige Außenwirtschaftpolitik sollte die Interessen der Investoren mit jenen der Gastländer und ihren Bevölkerungen in Einklang bringen. Dabei ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass der Investitionsschutz mit der verpflichtenden Einhaltung von Menschenrechten, als auch sozialen und ökologischen Standards einhergehen muss.

In der Praxis ist die derzeitige Ausgestaltung der Investitionsschutzabkommen und der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit weit entfernt von den Ansprüchen, die wir Grüne an eine nachhaltige Außenwirtschaftspolitik haben. (Weiterlesen…)

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Wie Politker, Beamte und Wirtschaftsbosse sich kaufen lassen
von Thomas Wieczorek

Es ist etwas faul in Deutschland, Korruption wohin man schaut: Ob es um systematische Schmiergeldzahlungen von Pharma- und Baukonzernen geht oder die bestens vergütete Zustimmung von Betriebsräten zum Stellenabbau, um Schiebereien im Sport oder lukrative Steuergeschenke gegen üppige Parteispenden – es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich, in dem nicht durch Bestechung von Menschen in Schlüsselpositionen kräftig nachgeholfen wird. Thomas Wieczorek deckt die eklatanten Missstände auf. Sein Fazit: Der Kampf gegen die Korruption ist aussichtslos, solange die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und den Verbänden an diesen Machenschaften nichts ändern können und wollen.

Die geschmierte Republik: Wie Politiker, Beamte und Wirtschaftsbosse sich kaufen lassen

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Quelle: blogspot.com
Quelle: blogspot.com

Diese Frage ist mit der Großspende der Familie Quandt an die CDU wieder einmal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt worden. Schlagzeilen wie “Verdacht der Käuflichkeit” , “SPD und Grüne wollen Parteispenden deckeln“, “Großspende der Quandts: Täuschung der Wähler“, “Bundesregierung weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück” und viele mehr (Google weist zur Suchanfrage “Großspende Quandt CDU” 60.500 Ergebnisse aus) verdeutlichen eindrucksvoll für wie bedeutsam, politisch und emotional, das Thema “Parteispende” belegt ist.

Es zeigt aber auch, wie sehr die jeweilige Argumentation von der Position des jeweweils Argumentierenden abhängt. Im aktuellen Fall sind es SPD und Grüne, die eine Deckelung von Spenden fordern und es ist die CDU/CSU, die auf die Unbestechlichkeit ihrer Kader setzt und für Spenden, auch Großspenden, deshalb für unbedenklich hält. Dass auch die untergehende FDP eine Großspende (210.000 Euro) der Quandts erhalten hat bringt immerhin 58.700 Ergebnisse, allerdings mit Schlagzeilen wie “Verschenktes Geld – Die Quandts spenden auch an die FDP“.
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