Parteispenden

Quelle: blogspot.com

Diese Frage ist mit der Großspende der Familie Quandt an die CDU wieder einmal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt worden. Schlagzeilen wie „Verdacht der Käuflichkeit“ , „SPD und Grüne wollen Parteispenden deckeln„, „Großspende der Quandts: Täuschung der Wähler„, „Bundesregierung weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück“ und viele mehr (Google weist zur Suchanfrage „Großspende Quandt CDU“ 60.500 Ergebnisse aus) verdeutlichen eindrucksvoll für wie bedeutsam, politisch und emotional, das Thema „Parteispende“ belegt ist.

Es zeigt aber auch, wie sehr die jeweilige Argumentation von der Position des jeweweils Argumentierenden abhängt. Im aktuellen Fall sind es SPD und Grüne, die eine Deckelung von Spenden fordern und es ist die CDU/CSU, die auf die Unbestechlichkeit ihrer Kader setzt und für Spenden, auch Großspenden, deshalb für unbedenklich hält. Dass auch die untergehende FDP eine Großspende (210.000 Euro) der Quandts erhalten hat bringt immerhin 58.700 Ergebnisse, allerdings mit Schlagzeilen wie „Verschenktes Geld – Die Quandts spenden auch an die FDP„.
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Bredehorn.J / pixelio.de

Untertitel „Wie uns belügen und betrügen“.
Mancher Leser mag im ersten Augenblick denken „Ahja, wieder mal Politiker-Bashing, wird auch langsam langweilig.“ Und ein kurzer Blick in die „posts“ bei Twitter oder facebook mag das sogar bestätigen, denn was dort zum Teil abgesondert wird, das langweilt allmählich wirklich. Inkompetent und persönlich verunglimpfend – nicht mal ignorierenswert.
So einfach ist das mit Thomas Wieczorek nicht. Er hat zwar das, was man gemeinhin eine „Kodderschnauze“ nennt, aber seine Feststellungen beschreiben eine Relaität und seine Beispiele sind sauber recherchiert. Er beweist – wieder einmal – Satire und seriöse Information sehr gut miteinander können.
Deshalb ist „Die Volksverblöder“ ein absolut lesenswertes Buch. Es eröffnet dem Leser ein Feuerwerk der Emotionen: Von schlichter Wut bis echter Abscheu; von der Freude über den gelungenen Gag bis hin zum Entsetzen darüber, dass tatsächlich stimmt was Wieczorek feststellt – er liefert sozusagen „Nachdenkliches zur Wahlzeit“.
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