
Quelle: handicap international; <br> Foto: Ban Advocates
E-Mail an 117 Regierungspolitiker: Verbot Investitionen in Streubombenhersteller
“Streubomben verteilen kleine Bomben, sogenannte “Submunitionen”, über weite Flächen. Sie können dabei nicht zwischen militärischen Zielen und der zivilen Bevölkerung unterscheiden. Außerdem hinterlassen sie zahlreiche Blindgänger, die noch lange nach dem Ende eines Konfliktes Tote und Verletze fordern – sie wirken wie Landminen. Etwa 100.000 Opfer hat Streumunition bis heute gefordert: 98 Prozent der bekannten Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung, 27 Prozent davon sind Kinder.” Das schreibt Handicap International Deutschland über eines der heimtückischsten Waffensysteme überhaupt.
Deutschland gehört seit Mitte 2009 zu den Ländern, die die Konvention von Oslo ratifiziert haben und damit erklären, dass sie (Art. 1.1a-c) “unter keinen Umständen jemals -a) Streumunition einsetzen; -b) Streumunition entwickeln, herstellen; -c) irgendjemanden zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen, Tätigkeiten vorzunehmen, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten sind.” Aber unsere Regierung “eiert” um das Verbot der Investitionen in diese Streumunition herum ohne aktiv zu werden.
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