Lebensmittelsicherheit

Seit September 2012 sind die Behörden der Lebensmittelüberwachung verpflichtet den Verbrauchern zu sagen, welcher Betrieb wodurch erheblich und wiederholt gegen das Lebensmittelrecht verstoßen hat.
Dazu sagt §40 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB):

(1) Die zuständige Behörde soll die Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittels oder Futtermittels und des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmens, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel oder Futtermittel hergestellt oder behandelt wurde oder in den Verkehr gelangt ist, und, wenn dies zur Gefahrenabwehr geeigneter ist, auch unter Nennung des Inverkehrbringers, nach Maßgabe des Artikels 10 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 informieren. (Weiterlesen…)

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„Für die schnelle grenzüberschreitende Weitergabe von Informationen über Lebens- oder Futtermittel, von denen Risiken für Verbraucher ausgehen können, sorgt ein europäisches Schnellwarnsystem: RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed).“

So beschreibt das zuständige Bundesministerium (BMELV) die Aufgaben des europäischen Schnellwarnsystems RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed). Wer auf dieser – englischsprachigen – Seite allerdings nach konkreten Informationen zu einzelnen Produkten sucht, wird sich schwer tun. Die Seite mit den aktuellen Rückrufen zu finden ist so gut wie unmöglich und war auch uns nur durch einen Zufall vergönnt. Die entsprechende Seite des Bundesministriums ist mit ihrer Aktualisierung im Februar 2013 stehengeblieben und nennt ebenfalls keine Namen!
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Grasfresser bei der Milchproduktion

Grasfresser bei der Milchproduktion

Das Bundeskartellamt sieht den Wettbewerb um die Milch als stark gestört an. Es unterstützt die Forderungen der Milchbauern nach einer Neustrukturierung des Milchmarktes. Statt der Genossenschaften bisherigen Musters empfiehlt das Kartellamt deshalb einen Zusammenschluss in Erzeugergemeinschaften. Während die Genossenschaften nicht „den letzten Anreiz haben, das Beste für die Bauern rauszuholen“, hätten die Erzeugergemeinschaften sogar die Möglichkeit der Preisabsprache und mengenbegrenzender Maßnahmen.

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