Gesellschaft

Foto: REGIERUNGonline/Krünkelfeld
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Bundeskanzlerin (ver-)sucht
neue Wege des Dialogs mit den Bürgern!

“Völker höret die Signale…” so könnte dieser Beitrag beginnen. Da das aber vermutlich zu gravierenden Missverständnissen und massiven Ängsten führen würde, beginnen wir lieber damit, auf eine Aktion der Bundeskanzlerin hinzuweisen, die bereits seit  dem Frühjahr 2011 läuft und bisher aus einer Zukunftsdiskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis bestand.
Diese Diskussion soll am 1. Februar 2012 die zweite Phase beginnen. Auf der Internetplattform “dialog-ueber-deutschland.de” soll uns, den Bürgern, die Möglichkeit geboten werden, aktiv am Zukunftsdialog für Deutschland teilzunehmen.

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Bildschirmfoto, Quelle: youtube/euronews
Bildschirmfoto, Quelle: youtube/euronews

Ganz Deutschland stellt sich diese oder ähnliche Fragen, also wollen auch wir einen Beitrag zur Meinungsbildung und Ermittlung der Bürgerwünsche und -hoffnungen leisten. Dazu soll unsere kleine Umfrage dienen:

Kann Christian Wulff nach dieser großen öffentlichen Diskussion jemals wieder glaubwürdig als moralischer Wegweiser – wie ein Roman Herzog oder ein Richard von Weizsäcker dies konnten – für unsere Gesellschaft wirken?

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Sollte Bundespräsident Wulff zurücktreten?

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Anders miteinander umgehen!
von Ingrid Strobel

Respekt hat viele Gesichter: Er kann Bewunderung meinen, Rücksicht, Ehrerbietung, Popularität und noch vieles mehr. Man kann Respekt erweisen, man kann Respekt vor etwas oder jemandem haben, kann sich Respekt verschaffen oder Respekt verlangen.

Und so wie der Respekt viele Ausdrucksformen kennt und sowohl aktiv wie auch passiv sein kann, so ist auch die Respektlosigkeit vielfältig und aus unterschiedlichsten Lebenssituationen bekannt. Vom Mobbing im Büro über die Rücksichtslosigkeit im Alltag bis zur Verachtung für den Bettler in der Fußgängerzone.

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Quelle: no-nazi.net
Quelle: no-nazi.net

Warum diese Aufforderung?

Ganz einfach: Nicht immer sind die Dinge so wie sie scheinen und mancher scheinbar emotionale Satz ist keineswegs emotional, sondern Bestandteil einer antidemokratischen, das Rechtssystem einer demokratischen Gesellschaft missachtenden Grundhaltung. Und nicht alles, was in den sogenannten social networks steht, ist unbedingt sozial verträglich.

Ein Beispiel:

Für welchen der folgenden Sätze könnte die obige Aussage zutreffen?

“Sicherungsverwahrung für Sexualstraftäter. Linke Samthandschuh-Fetischisten halten sie für unvereinbar mit den Menschenrechten.”
oder
“Ich höre immer nur Sicherheitsverwahrung ist unmenschlich. Das ist deutsches Gutmenschentum, das mich so ankotzt!”

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Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt
von Sascha Adamek und Kim Otto

Wer zahlt in Deutschland eigentlich Steuern? Vor allem die Arbeitnehmer. Denen wird jeder Cent sofort vom Lohn abgezogen. Für Millionäre ist Deutschland eine Steueroase. Denn die Finanzämter können schon längst nicht mehr gründlich prüfen. Lasche Gesetze, zu wenig Personal. So haben die Politiker selbst die milliardenschwere Steuerflucht der Reichen organisiert. Ein Insiderbericht aus einem geteilten Land.

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von Christoph Twickel

Die Stadt als „Lebensmittel“ für ihre Bewohner und nicht als abstrakte Basis für Messgrößen wie „Fussgänger-Frequenz in der Stunde“ oder „Kaufkraftbindung“, das ist es, worüber Christoph Twickel in Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle berichtet.

Am Beispiel Hamburgs zeigt er auf, wer heute um die Vorherrschaft in den Städten streitet: Agenturen für Stadtmarketing und kommunale Stadtentwicklung auf der einen Seite, kreative Bürger aus den verschiedensten Bereichen, Menschen, die „von unten“ für die Stadt für alle kämpfen, auf der anderen.

Die unterschiedliche Weltsicht dieser Gruppen wird besonders deutlich, wenn man Inés aus Santiago de Cuba auf ihren Gängen durch die Stadt begleitet. Wenn sie den bunten Mix und die Vielfalt der Möglichkeiten lobt, dann steht dem gegenüber ein „Funktionsverlust“ der sich in „einer anhaltend sinkenden Kaufkraftbindung“ manifestiert. Oder, wie Twickel feststellt: „Auf einer Straße kann noch so viel los sein, wenn die Passanten keine Umsatzbringer sind, liegt eine Störung vor.“

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Es ist nicht Deine Schuld dass die Welt ist wie sie ist – es wär’ nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!
Glaub’ keinem der Dir sagt, dass Du nichts verändern kannst. Die, die das behaupten, haben nur vor Veränderung Angst. Es sind dieselben, die erklären, es sei gut so, wie es ist! Mehr davon? Klick hier!

 

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Warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt
und wir mit Egoismus nicht weiterkommen
von Stefan Klein

Dem Selbstlosen gehört die Zukunft: Das ist die erstaunlichste Quintessenz des neuen Buchs von Stefan Klein, das unser Denken und Handeln verändern wird. Denn die neueste Forschung lässt die Ehrlichen keineswegs als die Dummen dastehen. Entgegen unserem Alltagsglauben schneiden Egoisten nämlich nur kurzfristig besser ab. Auf längere Sicht haben diejenigen Erfolg, die sich um das Wohl anderer bemühen.

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Wer auf der Internetseite “Wortschatz” der Universität Leipzig das Wort Menetekel eingibt, der findet bei den signifikanten Kookkurrenzen für Menetekel auch Schirrmachers und Frank Schirrmachers. Das kommt nicht von ungefähr, denn nachdem Schirrmacher mit seinem Buch Payback sich selbst und uns alle durch die Informationsfülle des Internets aufgefressen sah und sich in seinem Methusalemkomplott über die drohenden Aufstände von Alt gegen Jung ausließ, hat er seine Kompetenz zum Thema Menetekel doch schon mehrfach nachgewiesen.

Nun macht er dies ein weiteres Mal und sein Beitrag “Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat” in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 14. August 2011 könnte, ganz nebenbei, auch der Vorlauf zu einem neuen Schirrmacher Buch sein. Das ist eben der Vorteil, wenn man Herausgeber ist.

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Im Zusammenhang mit dem im Internet veröffentlichten “Manifest” des ideologischen Massenmörders vom Oslo-Fjord ist in Deutschland, wie nicht anders zu erwarten war, die Diskussion um mehr Sicherheit und (vorbeugende) Kontrolle im Internet neu entbrannt. Während die ersten Stunden nach den Mordtaten den (selbsternannten?) Terrorismusspezialisten und ihren – wie sich schnell herausstellte – haltlosen Spekulationen über islamistische Terroristen gehörten, haben in den darauf folgenden Tagen die Demokratiewächter die Diskussionsführung übernommen.

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