Einzelhandel

Mogelpackung ja oder nein? Quelle: Verbraucherzentrale HH
Mogelpackung ja oder nein? Quelle: Verbraucherzentrale HH

Anfang Mai hatten wir die Firma Procter & Gamble um eine Stellungnahme zu diversen verdeckten Preiserhöhungen bei Food- und Nonfood-Artikeln gebeten.

Unser Vorwurf an Procter & Gamble lautete: Wer sagt, „Der Kunde ist der Boss“ und „Wir haben diesem offenen und konstruktiven Austausch immer einen hohen Stellenwert eingeräumt – sowohl im persönlichen Gespräch als auch über etablierte Dialogformate, …“, der darf nicht gleichzeitig Mogelpackungen anbieten.

Dabei haben wir als Mogelpackungen all diejenigen Packungen bezeichnet, die bei reduzierter Füllmenge zu unveränderten Preisen und mit unveränderter oder nur geringfügig veränderter Aufmachung verkauft wurden.

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Quelle: blogspot Foto: Thommy77

NUR NOCH HEUTE !

„Beratung über Möglichkeiten, den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren und Möglichkeiten, die Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit der in Richtlinie 94/62/EC genannten Verpackungen und Verpackungsmüll und die Kennzeichnung von biologisch abbaubaren Produkten für die Verbraucher.“ Mit dieser wenig spektakulären Überschrift beschreibt die EU-Kommission eine Aktion, deren mögliche Folgen die Verpackungslobbyisten in ganz Europa in helle Aufregung versetzen dürfte.

Diskutiert wird nicht mehr und nicht weniger als ein Verbot von Plastiktüten.

Zum Buergerfragebogen der EU-Kommission (offen bis zum 09.08.2011)

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77

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Seit dem 17. Mai 2011 ist der Fragebogen zur  „Konsultation zu den Möglichkeiten, die Verwendung von Plastiktragetaschen zu reduzieren und die Anforderungen für biologische Abbaubarkeit zu verbessern“ zur Beantwortung und Mitunterzeichnung freigeschaltet. Der Fragebogen wird nur in englischer Sprache angeboten und dürfte für nicht-englischsprachige Europäer eine kaum zu lösende Aufgabe sein.

Darin sehen wir einen klaren Verstoß gegen eine Durchführungsregel, die sich die EU-Kommission für die Frage „Wann wird ein Text in alle Sprachen Europas übersetzt?“ selbst gesetzt hat.
Unter den FAQ (häufig gestellte Fragen) heißt es unter „General Questions“ und der Überschrift „Sprachen, in denen unterschiedliche Informationen auf der Internetseite EUROPA übesetzt werden“:

Gesetzgebung und Dokumente von politischer Bedeutung werden in allen Sprachen veröffentlicht!

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Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Im Zuge eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes untersucht der Lehrstuhl für „Innovation, Neue Medien und Marketing“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Effizienz verschiedener Medien-Kanäle bei Rückrufaktionen. Mit Hilfe eines Fragebogens wollen die Kieler Wissenschaftler vom Konsumenten häufig genutzte Medienkanäle identifizieren. Hierbei steht vor allem die Frage im Vordergrund, wo im Falle eines Rückrufes ein Unternehmen seine Kunden am besten und schnellsten erreichen kann.

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Quelle: photocase;<br> Foto: gerlinde

Quelle: photocase; Foto: gerlinde

Der Dioxin-Skandal ist noch nicht ganz vorbei, da drohen die EU-Kommissare mit einer neuen Quelle möglichen Unheils. Am morgigen Dienstag wollen sie darüber entscheiden, ob Futtermittel zukünftig mit Bestandteilen von illegalen Gentech-Pflanzen verunreinigt sein dürfen. Aus diesm Grund veranstaltet campact.de eine große Online-Unterschriftensammlung.

campact-Info: Uns bleiben nur noch 48 Stunden:

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Quelle: photocase Foto: subwaytree

Quelle: photocase Foto: subwaytree

Wie H&M diesen Preis* möglich macht!

Die folgende Geschichte ist nicht von uns! Alles was Sie nach dieser Lektüre wissen, verdanken Sie der Wochenzeitung DIE ZEIT. Und Sie können hier auch nicht die ganze Geschichte lesen, sondern nur einen Ausschnitt. Die ganze Geschichte finden Sie unter www.zeit.de.

Warum wir dann überhaupt darüber schreiben? Wenn die Geschichte doch gar nicht von uns stammt? Weil wir der Meinung sind, dass diese Geschichte eine noch größere Öffentlichkeit verdient!

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Wolfgang Gutberlet, Quelle: tegut

Wolfgang Gutberlet, Quelle: tegut

Der Dioxin-Skandal zeigt einmal mehr die besondere Problematik des deutschen Lebensmittelmarktes auf: Ständig „immer mehr, immer schneller, immer billiger“ haben zu wollen. Wegen dieser Forderung wäre es zu einfach, würde man die Schuld allein den Futtermittelherstellern oder den Produzenten (früher: Züchter genannt) anlasten. Wir behaupten: Für Fehlentwicklungen und Skandale dieser und ähnlicher Art sind immer alle Marktteilnehmer (Hersteller, Handel, Verbraucher und Politiker) verantwortlich. Wir haben den angesehenen und langjährigen Kenner der Szene, Wolfgang Gutberlet, ehemaliger  Vorstandsvorsitzender und heute Vorstandsmitglied des Lebensmittelfilialisten tegut, Fulda danach gefragt, wie er zu unserer These steht.

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Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist Corporate Social Responsability (CSR) zu einem Kerninhalt der Unternehmensgrundsätze von Konzernen geworden. Ob es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung „wofür wir stehen“, ein Versprechen  „Unser Versprechen an unsere Kunden“ oder einen anderen wohlklingenden Titel handelt, in allen dazugehörigen Texten taucht ein Wort immer auf: VERTRAUEN.

Von Vertrauen als wichtiges/wichtigstes Element in jeder Kundenbeziehung wird immer gesprochen. Dabei ist es gleichgültig, ob es um die „Qualität“, um die „gesellschaftliche Verantwortung“ von Unternehmen oder um die „Grenzen der Werbung“ geht. Es scheint also tatsächlich in allen Konzernzentralen bekannt zu sein, dass Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen, auch in Geschäftsbeziehungen, unverzichtbar ist.

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4.500 Insolvenzen jährlich, unendliche Preiskämpfe – der deutsche Einzelhandel hat Probleme. Und die zeigen sich auch in der aktuellen Handelsstruktur. Während Lidl, Aldi und Edeka regelmäßig neue Filialen eröffnen, verabschieden sich kleine Einzelhandelsgeschäfte in Großstädten genauso wie im ländlichen Raum. Die Kombination aus steigenden Raum- und Bezugskosten und sinkenden Verkaufspreisen nimmt ihnen die Luft zum Atmen. Mit der Ausweitung der Sortimente auf Fleisch, Gemüse und Milchprodukte haben die Discounter ihre Verdrängungswirkung, die zunächst nur den klassischen Gemischtwarenladen betraf, im Laufe der letzten Jahre auch auf Metzgereien und den Obst- und Gemüsehandel ausgedehnt.

Dass diese negativen Auswirkungen auf den alteingesessenen Handel inzwischen nicht mehr nur von „linken Konsumkritikern“ gesehen werden, sondern auch von Stadtverwaltungen, bestätigt ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig, mit dem die Verweigerung einer Baugenehmigung durch die Stadtverwaltung von München (Aldi) und Köln (Plus) für rechtens erklärt wird. Das Gericht sagt in seinem Urteil unmissverständlich, dass Bauvorhaben, „die innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils an sich zulässig sind, keine schädlichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche in der Gemeinde oder in anderen Gemeinden … haben dürfen. Ziel ist die Erhaltung gewachsener städtebaulicher Strukturen und die Entwicklung integrierter Lagen auch im Interesse der verbrauchernahen Versorgung.“

Mit diesem Urteil wird Städten und Verwaltungen aber auch den Bürgern ein starker Hebel für die Prüfung neuer Filialpläne an die Hand gegeben. Dieser Hebel kann aber nur dann den gewünschten Erfolg der „Erhaltung des alteingesessenen Handels“ bringen, wenn die Verbraucher die Angebote dieses Handels nutzen.

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Rempeleien, Enge zwischen den Regalen, verstellte Gänge: So sieht der „normale“ Lebensmittelladen aus. Das Einkaufen gleicht für viele Konsumenten einer Tortur. Vor allem ältere Menschen finden sich kaum zurecht. Aber auch in den eigenen vier Wänden wünschten sie sich Erleichterungen wie zum Beispiel praktische Universal-Öffner für Flaschen oder dem Alter angemessene Handys.

Selbstbedienung ist billiger

Die Umfrage „Supermarkt – alles super?“, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und den Verbraucherzentralen durchgeführt wurde, bestätigt es: 61 Prozent der Senioren fühlen sich im Supermarkt allein gelassen. Denn es mangelt an gut ausgebildetem und hilfsbereitem Personal. „Hier rächt sich, dass im Einzelhandel immer mehr Personal abgebaut wird“, sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Enge, Eile, Chaos

Bisher hat sich kaum jemand darum geschert, dass die Rieseneinkaufswagen oft nicht zu lenken sind, was auch 52 Prozent der befragten Älteren monierten. 55 Prozent bemängeln fehlende Kundentoiletten. Hinter der Kasse herrscht in den meisten Supermärkten drangvolle Enge, die Ware ist in den Regalen oft zu hoch gestapelt, es gibt überhaupt keine Möglichkeit, sich auf einem Sitzplatz auszuruhen. Und ohne die eigene Brille einkaufen zu gehen, geht gleich gar nicht: die Preisschildchen sind unleserlich und viel zu klein.

Führerschein für den Einkaufswagen

Auf die steigende Anzahl von älteren Konsumenten wird sich der Einzelhandel – und nicht nur er – einstellen müssen. Darauf haben die Österreicher bereits vor Jahren reagiert, ihnen folgten die benachbarten Bayern. Und mittlerweile gibt es an vielen Orten Einkaufsmärkte, die speziell für Senioren konzipiert sind. So sind beispielsweise an den Regalen Lupen angebracht, die beim Lesen von Kleingedrucktem helfen, die Gänge sind breiter als in den gängigen Supermärkten und zwischen den gut zugänglichen Regalen gibt es Sitzgelegenheiten. Die Einkaufswagen sind klein, lenkbar und nicht für Großfamilien mit acht Kindern gebaut, die es sowieso kaum gibt.

Ärgernis Stress an der Kasse

„Die Hektik und der Zeitdruck beim Bezahlen und Einpacken an der Kasse macht vielen Senioren zu schaffen“, bestätigt auch Guido Klumpp, Geschäftsführer der BAGSO, „und führt zu Stress“. So sind die Supermärkte für die Generation 50plus – wen wundert es – bei jungen Müttern mit Kindern gleichermaßen beliebt, obwohl sie noch die „besten Jahre“ vor sich haben.

Senioren haben (Kauf)Kraft

Während die körperlichen Kräfte mit den Jahren nachlassen, ist die Kaufkraft der Senioren ungebrochen. Ja, es gibt die Altersarmut, sie wächst sogar. Dennoch befindet sich rund die Hälfte des deutschen Vermögens in den Geldbeuteln der Generation 50 plus. Doch der Markt ignoriert dies immer noch weitgehend – auch bei der Herstellung von Artikeln, mit denen die Senioren tägliche hantieren müssen, sei es ein Handy mit ausreichend großen Tasten und Displays, die man entziffern kann, sei es die Mikrowelle in der Küche.

Das berühmte „Kleingedruckte“

Die Produkte sollten in Bezug auf Form, Material, Gewicht, Geräusch und Optik bestimmte Anforderungen erfüllen, um für ältere Menschen, die nicht mehr so gut hören oder sehen, leichter nutzbar zu sein. Schwierig ist für viele, die oft unverständliche Gebrauchsanweisung, mit der auch oft Jüngere Probleme haben. Zudem ist auch selbst ein Jüngerer kaum mit Adleraugen ausgestattet: das „Kleingedruckte“ zu entziffern, ist ähnlich anstrengend wie die Bezwingung des Mount Everest.

Bitte altersgerecht

Ökotrophologen, die sich mit der Optimierung von Haushaltstechnik beschäftigen, widmen sich immer noch zu wenig dem Problem einer alternden Gesellschaft. Immerhin fordern sie zunehmend mehr, dass alle Produkte in Bezug auf Form, Material, Gewicht, Geräusch und Optik den Bedürfnissen gerade älterer Nutzer entsprechen. „Bei einem Topf beispielsweise sind die Griffe entscheidend: sie müssen groß genug sein und dürfen beim Gebraucht nicht heiß werden“, sagt die Ökotropologin Monika Blechinger-Zahnweh, „und eine Pfanne sollte mit zwei Griffen ausgestattet sein“.

Kochgeschirr, Telefone und Handmixer

Nicht nur Töpfe und Pfannen: auch andere Produkte müssten für die Handhabung besser ausgestattet sein, wie zum Beispiel Schneidbretter mit Saugfüßen, Öffner für Flaschen mit Schraubverschluss oder Pumpkorkenzieher. Viele Haushaltsgeräte wie beispielsweise Handmixer werden mit der Zeit für den Benutzer oft auch einfach zu schwer, die Kräfte lassen nach. Und nicht zuletzt weisen viele Geräte Funktionen auf, die man gar nicht nutzt. Wer braucht schon am Schnurlostelefon die kleine Taste für „Interngespräche zwischen Mobilstation und Basisstation“? Oft wäre weniger mehr.

red/eg/dpa

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