Einzelhandel

Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen
von Thilo Bode

Man merkt es dem Buch an, Thilo Bode ist ein Mann der Aktion. Bücher schreiben ist seine Sache nicht, sonst gäbe es in diesem Buch Merksätze, Infokästen, Fettdruck u.ä. Aber, das Buch musste raus! Zusatzeinnahmen generieren, Aufmerksamkeit bringen.
Es ist flott geschrieben, eine Sache die leicht gefallen sein dürfte, stößt man doch immer wieder auf Textfragmente, die es so oder in ähnlicher Form auch auf der foodwatch homepage schon gegeben hat.

Genug der Kritik, das Buch ist lesenswert.

Bode zeig,t was Unternehmen “veranstalten”, um im hart umkämpften Lebensmittelmarkt Gewinne zu erzielen und wie sie dabei die Verbraucher täuschen. Er entlarvt die Gesundheits-, Wellness- Schlankheits- und - nicht zuletzt - die zunehmenden Bio-Lügen. Dabei scheut er sich nicht, Ross und Reiter zu nennen. Nicht zuletzt mit der von ihm und seiner foodwatch-Organisation vehement vertretenen Lebensmittelampel hat er es geschafft, zu einem starken Feindbild der Bundesministerin Aigner zu werden. Das umfassende Quellenverzeichnis der Essensfälscher ist einer Doktorarbeit würdig und erlaubt eine saubere Beweisführung zu vielen seiner Aussagen.

Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

Price: EUR 4,98

3.9 von 5 Sternen (89 customer reviews)

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Am 4. November 2013 hat die Europäische Kommission einen neuen Vorstoß unternommen dem Plastikmüll auf unserem Planeten beizukommen. Unter der Überschrift “Umwelt: Die Kommission schlägt vor den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren” stellte die Kommission an diesem Tag ein Programm vor, das alle Mitgliedsstaaten auffordert den Gebrauch von Einweg-Plastiktüten und -tragetaschen durch geeignete Maßnahmen einzuschränken. Es steht zu befürchten, dass diese wachsweiche Formulierung – zumindest in Deutschland – wenig bewirken wird, hat doch die Bundesregierung noch im Jahr 2011 ein Verbot von Plastiktaschen für unnötig gehalten. Und das, obwohl zur gleichen Zeit eine (Bürger-)Konsultation der EU zum Thema Verpackungsmüll lief! (Weiterlesen…)

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von Christoph Twickel

Die Stadt als „Lebensmittel“ für ihre Bewohner und nicht als abstrakte Basis für Messgrößen wie „Fußgänger-Frequenz in der Stunde“ oder „Kaufkraftbindung“, das ist es, worüber Christoph Twickel in Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle berichtet.

Am Beispiel Hamburgs zeigt er auf, wer heute um die Vorherrschaft in den Städten streitet: Agenturen für Stadtmarketing und kommunale Stadtentwicklung auf der einen Seite, kreative Bürger aus den verschiedensten Bereichen, Menschen, die „von unten“ für die Stadt für alle kämpfen, auf der anderen.

Die unterschiedliche Weltsicht dieser Gruppen wird besonders deutlich, wenn man Inés aus Santiago de Cuba auf ihren Gängen durch die Stadt begleitet. Wenn sie den bunten Mix und die Vielfalt der Möglichkeiten lobt, dann steht dem gegenüber ein „Funktionsverlust“ der sich in „einer anhaltend sinkenden Kaufkraftbindung“ manifestiert. Oder, wie Twickel feststellt: „Auf einer Straße kann noch so viel los sein, wenn die Passanten keine Umsatzbringer sind, liegt eine Störung vor.“

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von Udo Pollmer und Susanne Warmuth

So wie man nicht alles glauben soll, was auf den bunten Werbeschildern der Lebensmittelindustrie steht, so darf man auch manches in diesem Buch ruhig noch einmal hinterfragen. Trotzdem ist es ein lesenswertes und gleichermaßen unterhaltsames Buch zum Thema “Ernährung”, mit dessen Hilfe man einiges im persönlichen Ernährungsplan überdenken kann.

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Quelle: photocase; Foto: fult
Quelle: photocase; Foto: fult

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat ein neues Internetportal vorgestellt und prompt hagelt es Kritik. Führend unter den Kritikern ist, wie immer wenn es um Aktionen unserer Verbraucherministerin geht, foodwatch, die Organisation der selbsternannten Essensretter.
Mit www.lebensmittelwarnung.de soll nach den Worten der Ministerin “eine Transparenz in der Lebensmittelkontrolle erreicht werden, die es so in Deutschland bislang nicht gegeben hat”. Eine Aussage, die allein schon deshalb nicht ganz richtig ist, weil mit der privat betriebenen Internetseite www.produktrueckrufe.de bereits seit längerer Zeit eine kompetente und sehr zuverlässige Informationsquelle zum Thema Rückrufe und Gefährdungen zur Verfügung stand.

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Vorsicht_Mogelpackung_Achtg453146_R_by_Rike_pixelio de (3)

Mit einer ähnlichen Überschrift betiteln die Fuchsbriefe einen Abschnitt ihres Beitrags über Lebensmittelklarheit.de, das neue Verbraucherinformationsportal des Verbraucherzentrale Bundesverbands.
Die Formulierung ist für uns besonders deshalb bemerkenswert, weil die Fuchsbriefe nicht als Verbraucherschutzmedium bekannt sind. Wenn man also sogar dort davon spricht, dass eine skandalträchtige Branche unter Druck gerät, “die sich bislang erfolgreich gegen allzu große Transparenz gewehrt hat”, dann sind Vorwürfe ähnlicher Art  wohl nicht nur Märchengeschichten von Kaptitalismushassern.

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Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
Achtung an Wand

Was das Verbraucherinformationsgesetz bisher nicht geschafft hat, nämlich “klare und eindeutige Verbraucherinformationen” auf einfache Art zu liefern, das wird für Lebensmittel ab heute mit lebensmittelklarheit.de, der neuen Internetplattform des Verbraucherzentrale Bundesverband, möglich sein. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen (und finanziell unterstützt vom BMELV) – dort wird das Portal praktisch umgesetzt – wird lebensmittelklarheit.de ein interaktives Informationsportal sein, das ausführliche und gut verständliche Informationen zur Kennzeichnung von Produkten anbietet und Raum für Diskussionen einräumt.

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Vorsicht_Mogelpackung_Achtg453146_R_by_Rike_pixelio de (3)

So unglaublich sie sich anhören mag, so wahr ist unsere Überschrift. Die von den Verbraucherzentralen und anderen Verbraucherschutzorganisationen als Mogelpackungen bezeichneten Verkaufsverpackungen etlicher Food- und Nonfood-Artikel sind weder illegal noch sonst wie rechtswidrig. Vielmehr genügen sie dem, was die europäische Gesetzgebung seit 2009 und das Eichgesetz (§ 7 Abs. 2 (“Fertigpackungen müssen so gestaltet und befüllt sein, dass sie keine größere Füllmenge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist.”) seit fast 40 (!) Jahren regelt.

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Vorsicht_Mogelpackung_Achtg453146_R_by_Rike_pixelio de (3)

Mit der Freigabe von Packungsgrößen hat das Europäische Parlament am 11.04.2009 ein neues Kapitel im Lebensmittelverkauf eröffnet. Bis zu diesem Datum waren für bestimmte Produkte sogenannte Nennfüllmengen vorgeschrieben. Diese Vorschrift hatte zur Folge, dass für bestimmte Produkte bestimmte Standards galten. Man kaufte ein bestimmtes Produkt eben immer zu 100, 200 oder 250 Gramm. Damit ist nun Schluss. Verbraucher müssen bei jedem Artikel damit rechnen, auf unterschiedliche Füllmengen zu treffen.

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Mogelpackung ja oder nein? Quelle: Verbraucherzentrale HH
Mogelpackung ja oder nein? Quelle: Verbraucherzentrale HH

Anfang Mai hatten wir die Firma Procter & Gamble um eine Stellungnahme zu diversen verdeckten Preiserhöhungen bei Food- und Nonfood-Artikeln gebeten.

Unser Vorwurf an Procter & Gamble lautete: Wer sagt, „Der Kunde ist der Boss“ und „Wir haben diesem offenen und konstruktiven Austausch immer einen hohen Stellenwert eingeräumt – sowohl im persönlichen Gespräch als auch über etablierte Dialogformate, …“, der darf nicht gleichzeitig Mogelpackungen anbieten.

Dabei haben wir als Mogelpackungen all diejenigen Packungen bezeichnet, die bei reduzierter Füllmenge zu unveränderten Preisen und mit unveränderter oder nur geringfügig veränderter Aufmachung verkauft wurden.

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