Ehrlichkeit

Ein kleines Brevier der Tugenden & Werte
von André Comte-Sponville

Gier läßt alle Dämme brechen, Eigennutz scheint über allem zu stehen und doch rufen alle nach Mäßigung. Aber lohnt es sich, Mäßigung zu zeigen? Kann es sein, dass Einfachheit erstrebenswert ist? Sind die klassischen Tugenden immer noch hilfreich? André Comte-Sponville gibt Denkanstöße auf der Suche nach einer Antwort. Auf anregende Weise und ohne erhobenen Zeigefinger. Ein gleichermaßen unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes Buch – in einem Rutsch genauso gut zu lesen wie in “kleinen Häppchen”.

Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben: Ein kleines Brevier der Tugenden und Werte

Price: EUR 9,99

4.6 von 5 Sternen (10 customer reviews)

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Warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt
und wir mit Egoismus nicht weiterkommen
von Stefan Klein

Dem Selbstlosen gehört die Zukunft: Das ist die erstaunlichste Quintessenz des neuen Buchs von Stefan Klein, das unser Denken und Handeln verändern wird. Denn die neueste Forschung lässt die Ehrlichen keineswegs als die Dummen dastehen. Entgegen unserem Alltagsglauben schneiden Egoisten nämlich nur kurzfristig besser ab. Auf längere Sicht haben diejenigen Erfolg, die sich um das Wohl anderer bemühen.

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Unter dem Titel “Öffentliche Konsultation zu den Modalitäten des Investitionsschutzes und der Inverstor-Staats-Streitbeilegung im Rahmen der TTIP”  ist die große EU-Bürgerbefragung jetzt auch in deutscher Sprache veröffentlicht und für alle Bürger erreichbar.

Mit 12 Fragen werden die Teilnehmer an der Befragung aufgefordert ihre Meinung zum vorgeschlagenen Text als Grundlage für Investitionsverhandlungen mit den USA abzugeben.

Leider wird der (nur scheinbar) gute Ansatz einer direkten Bürgerbeteiligung durch das Verhalten der EU-Kommission und in Folge davon der EU-Parlamentarier bereits wieder konterkariert, denn wie die taz am 17. April meldete, haben die EU-Parlamentarier (gegen den wütenden Protest von Grünen und Linken) in diesen Tagen eine Verordnung verabschiedet, in der festgelegt wird wer in einem Verfahren als Beklagte auftritt, wer die Kosten trägt und wer für eventuelle Schadenersatzansprüche aufkommt. Ausserdem wird die Kommission befugt Mitgliedsstaaten – unter Umständen (?) – anzuweisen, einen Vergleich anzunehmen.

Deutsche Bürger kennen ein solches Verhalten von Volksvertretern bereits beim Thema “Gentechnik”. Vor der Wahl heißt es “Wir nehmen die Bedenken der Bevölkerung ernst”, nach der Wahl setzt man sich locker über diese Bedenken hinweg. Die EU-Parlamentarier sind noch einen Tick forscher: Erst fordern sie die Bürger der Union auf, ihre Meinung zu sagen, um dann, ungeachtet irgendwelcher Ergebnisse bereits vorab schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. (Weiterlesen…)

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Die Bundesrepublik Deutschland hat sich bei der Abstimmung über die Zulassung einer neuen Genmaissorte in Brüssel der Stimme enthalten. Diese Enthaltung ist auch und insbesondere auf das Abstimmungsverhalten der SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zurückzuführen.

Zwar haben 70 Abgeordnete der SPD in einer persönlichen Erklärung die Einführung der Genmaissorte 1507 von Du Pont und Dow Chemicals abgelehnt, das hat sich aber im Abstimmungsverhalten nicht entscheidend niedergeschlagen. Mit 175 Stimmen oder 79,19 Prozent der Stimmen stimmte die Fraktion der SPD gegen einen Verbotsantrag von Bündnis90/Die Grünen.

Dieses Abstimmungsergebnis wird besonders prickelnd, wenn man einen Blick in das Bundestagswahlprogramm der SPD wirft: Dort heißt es auf Seite 95:

“Wir lehnen – wie 80 Prozent der deutschen Bevölkerung – den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ab, denn die Grüne Gentechnik darf den Menschen nicht aufgezwungen werden.”

Vielleicht sollten die Wähler im bevorstehenden Europa-Wahlkampf einmal genau auf die Versprechungen achten und diese rechtzeitig hinterfragen. Sonst gilt auch für diese Versprechen womöglich nach der Wahl das Zitat, das gern Konrad Adenauer zugeschrieben wird: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”.

 

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Mit dem Koalitionsvertrag hat die schwarz/rote Koalition unter anderem versprochen, die Vorbehalte der Bürger gegen die grüne Gentechnik ernst nehmen zu wollen. Ein Versprechen, das nicht lange eingehalten wurde und spätestens mit der Stimmenthaltung in Brüssel gebrochen wurde.

Wie es zu dieser Enthaltung kam, und wer dafür politisch verantwortlich ist, das legte die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD in einem Interview mit dem Morgenmagazin der ARD am 12. Februar dar. Im nachfolgend veröffentlichten Brief haben wir die Bundeskanzlerin nach ihren Gründen für diese Entscheidung gefragt. (Weiterlesen…)

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Fernsehbild 16.1.2014
Fernsehbild 16.1.2014

“Wasch’ mich, aber mach mich nicht nass!” getreu diesem Motto scheint die Diskussion über die Einführung einer Karenzzeit beim Wechsel von der Politik in die Wirtschaft von den Abgeordneten des Deutschen Bundestags geführt zu werden. Den Anstoss zur aktuellen Diskussion gab der Spezialist für das Entfachen öffentlicher Diskussionen – Roland Pofalla.  Man denke nur an sein “Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen” gegenüber dem Parteifreund (!) Bosbach, oder an seine Erklärung, das Thema Ausspähung durch die NSA sei “vom Tisch“. Jetzt hat er – sicher wieder ungewollt – mit seinem (geplanten) Wechsel in den Vorstand der Bahn dazu beigetragen , dass unsere Politiker endlich – die Forderung steht seit 2005 im Raum – eine ernsthafte Diskussion um die Erfordernis einer Karenzzeit beginnen.

Trotzdem kann, wer die Debatte des Deutschen Bundestags (Sitzung vom 16. Januar 2014 Beginn im Mitschnitt nach 3:13:50) noch einmal nachvollzieht, schnell auf die Frage kommen: “Haben wirklich alle Parlamentarier Sinn, Zweck und Notwendigkeit einer Karenzzeit zwischen Politik und Wirtschaft erkannt und verstanden und wollen sie diese wirklich? Warum gibt es Zeifel an der positven Beantwortung dieser Frage?

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Erfolgreiche Manager mit Gewissen und was man von ihnen lernen kann
von Jobst-Ulrich Brand; Christoph Elflein; Carin Pawlak; Stefan Ruzas

Weil es nicht besser geht, der Klappentext des Verlags:

Neue Manager braucht die Welt oder: Gewinn mit Sinn
Die Manager von gestern feierten den Sieg des Egos und ihre unantastbare Macht. Der Finanzsturm erschütterte das Testosteron-Management dann so nachhaltig, dass die einstigen Kapital-Kapitäne nur noch SOS funken können. Aber: Es gibt Hoffnung für Unternehmen, Mitarbeiter und Gesellschaft. Denn die Manager von morgen sind bereits heute aktiv. Sie loben den Erfolg des Teams, fordern und haben soziales Gewissen und verdienen trotzdem – oder deswegen? – gutes Geld.

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Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen
von Thilo Bode

Man merkt es dem Buch an, Thilo Bode ist ein Mann der Aktion. Bücher schreiben ist seine Sache nicht, sonst gäbe es in diesem Buch Merksätze, Infokästen, Fettdruck u.ä. Aber, das Buch musste raus! Zusatzeinnahmen generieren, Aufmerksamkeit bringen.
Es ist flott geschrieben, eine Sache die leicht gefallen sein dürfte, stößt man doch immer wieder auf Textfragmente, die es so oder in ähnlicher Form auch auf der foodwatch homepage schon gegeben hat.

Genug der Kritik, das Buch ist lesenswert.

Bode zeig,t was Unternehmen “veranstalten”, um im hart umkämpften Lebensmittelmarkt Gewinne zu erzielen und wie sie dabei die Verbraucher täuschen. Er entlarvt die Gesundheits-, Wellness- Schlankheits- und - nicht zuletzt - die zunehmenden Bio-Lügen. Dabei scheut er sich nicht, Ross und Reiter zu nennen. Nicht zuletzt mit der von ihm und seiner foodwatch-Organisation vehement vertretenen Lebensmittelampel hat er es geschafft, zu einem starken Feindbild der Bundesministerin Aigner zu werden. Das umfassende Quellenverzeichnis der Essensfälscher ist einer Doktorarbeit würdig und erlaubt eine saubere Beweisführung zu vielen seiner Aussagen.

Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

Price: EUR 4,98

3.9 von 5 Sternen (89 customer reviews)

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Wie uns die Gier ruiniert
von Daniel Goeudevert

Korruptionsskandale, die Finanzkrise und eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich haben das Vertrauen in die Führungskräfte der Wirtschaft stark erschüttert. Daniel Goeudevert, ehemaliger Vostand von Citroen, Renault, Ford und VW, zeigt, wie eine alles beherrschende Wirtschaft uns unserer Lebensgrundlagen beraubt, wenn sie weiterwuchern darf wie bisher. So wie die Seerosen ein Biotop zum Kippen bringen können.

Das Seerosen-Prinzip: Wie uns die Gier ruiniert

Price: EUR 19,90

4.1 von 5 Sternen (9 customer reviews)

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Dies ist eine Nicht-Empfehlung für das Buch
Was 2010 nicht in der Zeitung stand
von Gerhard Wisnewski

Es ist ein komisches Buch, das hier in BILD-ähnlicher Covergestaltung (hat das Layout etwa mit Wisnewskis Zeit als BILD-Reporter zu tun?) daherkommt. Es beschäftigt sich mit dem Jahr 2010, zeigt aber auf dem Titel fett den Zusatz* „2011 das andere Jahrbuch“. Aber Achtung: Was beim Erscheinen des Buchs eine leichte Irritation hervorrief, wurde vom Verlag zwischenzeitlich berichtigt. Das aktuelle Cover verwirrt nicht mehr!

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