Bundestagswahl

Quelle: photocase; Foto: gabs0110
Quelle: photocase; Foto: gabs0110

Was von Beidem sind sie – die NICHTwähler? Die nützlichen Deppen, die zur Beibehaltung der bestehenden Verhältnisse beitragen und – wohl ohne es zu begreifen – den rechten Sumpf unterstützen oder sind sie tatsächlich einfach Feinde der parlamentarischen Demokratie?
Lauthals verkünden sie Sätze wie “So gesehen, ist selbst die Wahl zwischen Wählen oder Nichtwählen nicht wirklich wichtig.” (Richard David Precht, der Philosoph für zwischendurch) oder „Ich bin bekennender Nichtwähler!“ (Jürgen Milski, Big Brother „Promi“ und Verräter von Zladko Trpowski, dem er ewige Freundschaft schwor). Und dann ist da noch der ARD Spot, in dem der Chefsprecher der Tagesschau, Jan Hofer, wörtlich sagt „Sie werden mir das ja vielleicht nicht glauben, aber ich geh nicht wählen“ und von dem einige sagen auch dieser Spot würde zum NICHTwählen aufrufen – was totaler Quatsch ist, aber einmal mehr zeigt, dass Eigenschaften wie „zuhören“, „aufpassen“,“mitdenken“ medial nicht mehr gefragt ist und dass deshalb sogar Satire zum Rohrkrepierer werden kann.

Es scheint so, als gäbe es Menschen, für die NICHTwählen schick ist, Menschen, die glauben sich durch NICHTwählen als „besonders gute Demokraten“ auzuweisen. Was für ein dummer Irrweg!
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Bildschirmfoto

Nachdem wir bereits die Reden von Peer Steinbrück, dem Kanzlerinnen-Herausforderer der SPD und von Angela Merkel, der Bundeskanzlerin auf den Prüfstand des BlaBlaMeters gestellt haben, folgt heute Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister und als Parteivorsitzender – neben Rainer Brüderle – die Wahlkampflokomotive der FDP.

Nicht immer unumstritten und in der ZDF heute-show einer der heißesten Kandidaten nach Dirk Niebel. Was also dürfen wir von unserem Bundeswirtschaftsminister auf dem Prüfstand des BlaBlaMeters erwarten?

Aufgelegt wird ein Auszug aus des Ministers Rede anläßlich des 64. Bundesparteitags der FDP im März 2013:
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Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Ein weiterer Beitrag in unserer Reihe „Wieviel blabla steckt im Politikersprech zu Wahlkampfzeiten?“ Nachdem wir gestern den Herausforderer um’s Kanzleramt, Peer Steinbrück, dem gandenlosen BlaBlaMeter ausgesetzt haben, soll es heute die Kanzlerin sein.

Angela Merkel, gerne auch mal „Mutti“ genannt, gibt sich menschlich, allzu menschlich sagen einige. Von „Wahlkuscheln bis zur Erschöpfung“ ist in den sozialen Netzwerken – im „Neuland“ – zu lesen. Wie hoch ist der Bullshit-Faktor der Rede dieser „mächtigsten Frau der Welt“?

Auf den Prüfstand kommt ein Auszug aus der Merkels Einführungsrede zur Bundespressekonferenz am 19.7.2013:
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Bredehorn.J / pixelio.de

Untertitel „Wie uns belügen und betrügen“.
Mancher Leser mag im ersten Augenblick denken „Ahja, wieder mal Politiker-Bashing, wird auch langsam langweilig.“ Und ein kurzer Blick in die „posts“ bei Twitter oder facebook mag das sogar bestätigen, denn was dort zum Teil abgesondert wird, das langweilt allmählich wirklich. Inkompetent und persönlich verunglimpfend – nicht mal ignorierenswert.
So einfach ist das mit Thomas Wieczorek nicht. Er hat zwar das, was man gemeinhin eine „Kodderschnauze“ nennt, aber seine Feststellungen beschreiben eine Relaität und seine Beispiele sind sauber recherchiert. Er beweist – wieder einmal – Satire und seriöse Information sehr gut miteinander können.
Deshalb ist „Die Volksverblöder“ ein absolut lesenswertes Buch. Es eröffnet dem Leser ein Feuerwerk der Emotionen: Von schlichter Wut bis echter Abscheu; von der Freude über den gelungenen Gag bis hin zum Entsetzen darüber, dass tatsächlich stimmt was Wieczorek feststellt – er liefert sozusagen „Nachdenkliches zur Wahlzeit“.
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