Banken

Das Versagen der internationalen Finanzelite
von Susanne Schmidt

Wie war es möglich, dass die globale Finanzkrise diese ungeheure Dynamik entwickelte? Wo lagen die Schwachstellen und was kann man tun, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern? Und dann fragt die langjährige Insiderin der Londoner Bankenwelt die Frage der Fragen: “Was haben sich die Banker eigentlich dabei gedacht, als sie das ganze giftige Zeug ausgetüftelt haben?”

Und nach der Lektüre des Buches weiß man dann, dass sie, die Banker, an nichts anderes als an Gewinnmaximierung gedacht haben. Allerdings, und das ist viel wichtiger, man weiß auch, dass dieses Denken sich nicht ändern wird, solange es keine wirksame Regulierung gibt. Denn dieses Denken ist systemimmanent und die Widerstandskraft der Individuen schwindet mit der Höhe der Bonuszahlungen.

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99 Fragen zur aktuellen Situation – und wie es weitergeht
von Max Otte

Max Otte, der Mann, der die Finanzkrise 4 Jahre früher als alle anderen kommen sah, geht in seinem neuen Buch “Die Krise hält sich nicht an Regeln 99 Fragen zur aktuellen Situation – und wie es weitergeht” auf die aktuelle Lage der Weltwirtschaft ein. Er spricht über „die Gegenwart und Zukunft der Weltwirtschaft, die Notwendigkeit einer selbstbewussten Politik und über Anlagestrategien in Krisenzeiten.“

Otte ist nicht nur Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms, sondern auch Leiter und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung GmbH (IFVE) und unabhängiger Hedgefondsmanager , ist sicher ein besonders berufener Analytiker zur gegenwärtigen Lage der internationalen Finanzmärkte und der Rolle, die die Politik darin spielt. Außerdem ist Otte einer der großen Kritiker des Euro und hält die europäische Gemeinschaftswährung für „eine absolute Fehlkonstruktion“, zumindest solange Europa kein Bundesstaat ist.

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Eine Bankangstellte packt aus
von Maria Eder

“Leistung aus Leidenschaft” lautet der claim einer großen deutschen Bank. Hat man Maria Eders Buch gelesen, kommt man – ehe man sich’s versieht – auf eine Variation dieses Spruchs, nämlich: “Leistung, die Leiden schafft”.
Weil aber Maria Eder ihre Erfahrungen als Bankangestellte in Bayern gesammelt hat, lautete der Original-Claim ihrer Bank sicher anders, unsere Variation jedoch hätte sicher auch für diese Bank Gültigkeit.

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Konsequenzen aus der Krise
von Nassim Nicholas Taleb

Alan Greenspan erklärte vor dem Kongress die Bankenkrise damit, dass sie sich nicht hätte vorhersehen lassen, weil sie „noch nie zuvor passiert sei“. Als Entgegnung dazu vermisst Taleb den Zwischenruf „Alan Greenspan, Sie sind bisher noch nie gestorben, 80 Jahre lang nicht, kein einziges Mal – macht Sie das unsterblich?“

Dieser Satz mag einen ersten Eindruck von Nassim Nicholas Talebs neuem Buch geben. In seiner gewohnt nachdenklichen und kenntnisreichen Prosa, aber auch polemisch und mit viel Witz zeigt er, dass es vier verschiedene Arten von Ereignissen gibt, die unser Leben prägen. Drei davon sind unproblematisch: Sie sind entweder unerheblich oder in ihren Folgen beherrschbar.

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Sehr geehrte Herren,

Ihr Institut, die Commerzbank AG, Frankfurt, verdankt sein Überleben in und nach der Finanzkrise allein der Tatsache, dass der Staat und damit die Bürger, die Steuerzahler, für sie in die Bresche gesprungen sind. Hierzu ein kleiner Rückblick:

2008: Finanzkrise Commerzbank nimmt Rettungspaket in Anspruch

2009: Commerzbank: Schwere Bürde für die Zukunft

2010: Och, das bisschen Hilfe

2011: Commerzbank mangelhaft vor Finanzkrise geschützt

2012: Wieder Millionengehalt: Blessings Zeit der Bescheidenheit ist vorbei

2013: Commerzbank zahlt die Steuerzahler aus

Ein Grund für die massive öffentliche Hilfe war die (vermeintliche) Erkenntnis, dass Banken wie die Commerzbank “systemrelevant” sind.
Systemrelevant bedeutet lt. wikipedia:

“Als systemrelevant oder too big to fail (englisch: „Zu groß, um zu scheitern“) bezeichnet man Unternehmen, aber auch andere Institutionen wie etwa Staaten oder Städte, die so groß sind, dass ihre Insolvenz für die Volkswirtschaft teurer ist als die gemeinschaftlichen Kosten für die Rettung vor der Insolvenz. Als systemische Einrichtungen würden sie rechtzeitig vom Staat oder von internationalen staatlichen Organisationen durch eine Staatsintervention (Bail-out) gerettet, um eine weiterreichende Gefahr für die gesamte Volkswirtschaft bzw. das gesamte Wirtschaftssystem durch ihre Insolvenz abzuwenden. Dies gilt insbesondere für den Bankensektor, aber auch für große Industrieunternehmen.[1]

Die Frage der Systemrelevanz stellt sich auch in diesen Tagen. Allerdings auf eine etwas andere Art.
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Quelle: photocase; Foto: SanneK1

Originaltext des BKA; Rubrik Pressemitteilungen vom 15.07.2011

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor einer neuen Variante des Phishings im Onlinebanking

Das Bundeskriminalamt warnt vor einer neuen Variante von Schadsoftware, die Manipulationen von Onlinebanking-Seiten durchführt.

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Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Quelle: handicap international; <br> Foto: Ban Advocates

E-Mail an 117 Regierungspolitiker: Verbot Investitionen in Streubombenhersteller

“Streubomben verteilen kleine Bomben, sogenannte “Submunitionen”, über weite Flächen. Sie können dabei nicht zwischen militärischen Zielen und der zivilen Bevölkerung unterscheiden. Außerdem hinterlassen sie zahlreiche Blindgänger, die noch lange nach dem Ende eines Konfliktes Tote und Verletze fordern – sie wirken wie Landminen. Etwa 100.000 Opfer hat Streumunition bis heute gefordert: 98 Prozent der bekannten Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung, 27 Prozent davon sind Kinder.” Das schreibt Handicap International Deutschland über eines der heimtückischsten Waffensysteme überhaupt.

Deutschland gehört seit Mitte 2009 zu den Ländern, die die Konvention von Oslo ratifiziert haben und damit erklären, dass sie (Art. 1.1a-c) “unter keinen Umständen jemals -a) Streumunition einsetzen; -b) Streumunition entwickeln, herstellen; -c) irgendjemanden zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen, Tätigkeiten vorzunehmen, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten sind.” Aber unsere Regierung “eiert” um das Verbot der Investitionen in diese Streumunition herum ohne aktiv zu werden.

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Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Heute LETZTER Tag!

Zur Petition

FAQ:  Warum eine umständliche Petition und keine einfache Unterschriftensammlung?

“Banken wegen Finanzierung von Streubomben im Visier”
So hieß es bereits im April 2010 in Berichten der Hilfsorganisation Handicap International und der katholischen Friedensorganisation Pax Christi, die z.B. von swissinfo, der Internetplattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, publiziert wurden. Googelt man heute “Riester Fonds und Streubomben” bringt dies ungefähr 71.000 Ergebnisse, von denen keines sagt: “Thema erledigt, gibt’s nicht mehr.”
Albert Einstein: “Wir müssen unser Leben dem Austrocknen der Kriegsquellen widmen: den Rüstungsfabriken.”

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Was in den Vereinigten Staaten bereits zu einer Bewegung unter dem Motto “Ihr zahlt Bonus – wir wandern ab!”  geworden ist, das gewinnt zunehmend auch in Deutschland an Bedeutung. Laut einem Bericht des Handelsblatts beabsichtigen mehr als 4 Millionen Kunden, innerhalb der nächsten 24 Monate die Bank zu wechseln. Und wer glaubt, dass es dabei nur ums Gebühren sparen geht, der liegt falsch.

Laut der vom Handelsblatt zitierten Studie ist – besonders für vermögende Kunden – Vertrauensverlust ein wichtiges Motiv. Bestätigt werden diese Aussagen z.B. vom Edelman Trust Barometer 2010, wonach die Deutschen weltweit am wenigsten Vertrauen in ihre Banken haben.

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Es gibt eine neue Revolution in Amerika und sie fängt an mit einem Girokonto. Mit einem Girokonto, das inzwischen fast 400.000 Bankkunden nach dem Motto:  “Wenn die großen Banken ihre riskanten Spekulationen, mit denen sie unser ganzes Wirtschaftssystem ruiniert haben, weiterhin fortsetzen wollen,  dann nicht mit meinem Geld!” bei einer der Großbanken gekündigt und bei einer der vielen kleinen Volksbanken neu eröffnet haben.

Move Your Money ist das praktische Ergebnis einer Diskussion in der Redaktion der Huffington Post , während der nach  Möglichkeiten gesucht wurde, mit denen es den sogenannten “kleinen Leuten” ermöglicht werden könnte, aktiv an einer Veränderung der Bankenlandschaft mitzuwirken.

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