Banken

Das Versagen der internationalen Finanzelite
von Susanne Schmidt

Wie war es möglich, dass die globale Finanzkrise diese ungeheure Dynamik entwickelte? Wo lagen die Schwachstellen und was kann man tun, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern? Und dann fragt die langjährige Insiderin der Londoner Bankenwelt die Frage der Fragen: “Was haben sich die Banker eigentlich dabei gedacht, als sie das ganze giftige Zeug ausgetüftelt haben?”

Und nach der Lektüre des Buches weiß man dann, dass sie, die Banker, an nichts anderes als an Gewinnmaximierung gedacht haben. Allerdings, und das ist viel wichtiger, man weiß auch, dass dieses Denken sich nicht ändern wird, solange es keine wirksame Regulierung gibt. Denn dieses Denken ist systemimmanent und die Widerstandskraft der Individuen schwindet mit der Höhe der Bonuszahlungen.

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Konsequenzen aus der Krise
von Nassim Nicholas Taleb

Alan Greenspan erklärte vor dem Kongress die Bankenkrise damit, dass sie sich nicht hätte vorhersehen lassen, weil sie „noch nie zuvor passiert sei“. Als Entgegnung dazu vermisst Taleb den Zwischenruf „Alan Greenspan, Sie sind bisher noch nie gestorben, 80 Jahre lang nicht, kein einziges Mal – macht Sie das unsterblich?“

Dieser Satz mag einen ersten Eindruck von Nassim Nicholas Talebs neuem Buch geben. In seiner gewohnt nachdenklichen und kenntnisreichen Prosa, aber auch polemisch und mit viel Witz zeigt er, dass es vier verschiedene Arten von Ereignissen gibt, die unser Leben prägen. Drei davon sind unproblematisch: Sie sind entweder unerheblich oder in ihren Folgen beherrschbar.

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Eine Bankangstellte packt aus
von Maria Eder

“Leistung aus Leidenschaft” lautet der claim einer großen deutschen Bank. Hat man Maria Eders Buch gelesen, kommt man – ehe man sich’s versieht – auf eine Variation dieses Spruchs, nämlich: “Leistung, die Leiden schafft”.
Weil aber Maria Eder ihre Erfahrungen als Bankangestellte in Bayern gesammelt hat, lautete der Original-Claim ihrer Bank sicher anders, unsere Variation jedoch hätte sicher auch für diese Bank Gültigkeit.

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99 Fragen zur aktuellen Situation – und wie es weitergeht
von Max Otte

Max Otte, der Mann, der die Finanzkrise 4 Jahre früher als alle anderen kommen sah, geht in seinem neuen Buch “Die Krise hält sich nicht an Regeln 99 Fragen zur aktuellen Situation – und wie es weitergeht” auf die aktuelle Lage der Weltwirtschaft ein. Er spricht über „die Gegenwart und Zukunft der Weltwirtschaft, die Notwendigkeit einer selbstbewussten Politik und über Anlagestrategien in Krisenzeiten.“

Otte ist nicht nur Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms, sondern auch Leiter und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung GmbH (IFVE) und unabhängiger Hedgefondsmanager , ist sicher ein besonders berufener Analytiker zur gegenwärtigen Lage der internationalen Finanzmärkte und der Rolle, die die Politik darin spielt. Außerdem ist Otte einer der großen Kritiker des Euro und hält die europäische Gemeinschaftswährung für „eine absolute Fehlkonstruktion“, zumindest solange Europa kein Bundesstaat ist.

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Quelle: photocase; Foto: SanneK1

Originaltext des BKA; Rubrik Pressemitteilungen vom 15.07.2011

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor einer neuen Variante des Phishings im Onlinebanking

Das Bundeskriminalamt warnt vor einer neuen Variante von Schadsoftware, die Manipulationen von Onlinebanking-Seiten durchführt.

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Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Quelle: handicap international; <br> Foto: Ban Advocates

E-Mail an 117 Regierungspolitiker: Verbot Investitionen in Streubombenhersteller

“Streubomben verteilen kleine Bomben, sogenannte “Submunitionen”, über weite Flächen. Sie können dabei nicht zwischen militärischen Zielen und der zivilen Bevölkerung unterscheiden. Außerdem hinterlassen sie zahlreiche Blindgänger, die noch lange nach dem Ende eines Konfliktes Tote und Verletze fordern – sie wirken wie Landminen. Etwa 100.000 Opfer hat Streumunition bis heute gefordert: 98 Prozent der bekannten Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung, 27 Prozent davon sind Kinder.” Das schreibt Handicap International Deutschland über eines der heimtückischsten Waffensysteme überhaupt.

Deutschland gehört seit Mitte 2009 zu den Ländern, die die Konvention von Oslo ratifiziert haben und damit erklären, dass sie (Art. 1.1a-c) “unter keinen Umständen jemals -a) Streumunition einsetzen; -b) Streumunition entwickeln, herstellen; -c) irgendjemanden zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen, Tätigkeiten vorzunehmen, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten sind.” Aber unsere Regierung “eiert” um das Verbot der Investitionen in diese Streumunition herum ohne aktiv zu werden.

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Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Quelle: handicap international; Foto: Ban Advocates

Heute LETZTER Tag!

Zur Petition

FAQ:  Warum eine umständliche Petition und keine einfache Unterschriftensammlung?

“Banken wegen Finanzierung von Streubomben im Visier”
So hieß es bereits im April 2010 in Berichten der Hilfsorganisation Handicap International und der katholischen Friedensorganisation Pax Christi, die z.B. von swissinfo, der Internetplattform der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, publiziert wurden. Googelt man heute “Riester Fonds und Streubomben” bringt dies ungefähr 71.000 Ergebnisse, von denen keines sagt: “Thema erledigt, gibt’s nicht mehr.”
Albert Einstein: “Wir müssen unser Leben dem Austrocknen der Kriegsquellen widmen: den Rüstungsfabriken.”

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Was in den Vereinigten Staaten bereits zu einer Bewegung unter dem Motto “Ihr zahlt Bonus – wir wandern ab!”  geworden ist, das gewinnt zunehmend auch in Deutschland an Bedeutung. Laut einem Bericht des Handelsblatts beabsichtigen mehr als 4 Millionen Kunden, innerhalb der nächsten 24 Monate die Bank zu wechseln. Und wer glaubt, dass es dabei nur ums Gebühren sparen geht, der liegt falsch.

Laut der vom Handelsblatt zitierten Studie ist – besonders für vermögende Kunden – Vertrauensverlust ein wichtiges Motiv. Bestätigt werden diese Aussagen z.B. vom Edelman Trust Barometer 2010, wonach die Deutschen weltweit am wenigsten Vertrauen in ihre Banken haben.

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Es gibt eine neue Revolution in Amerika und sie fängt an mit einem Girokonto. Mit einem Girokonto, das inzwischen fast 400.000 Bankkunden nach dem Motto:  “Wenn die großen Banken ihre riskanten Spekulationen, mit denen sie unser ganzes Wirtschaftssystem ruiniert haben, weiterhin fortsetzen wollen,  dann nicht mit meinem Geld!” bei einer der Großbanken gekündigt und bei einer der vielen kleinen Volksbanken neu eröffnet haben.

Move Your Money ist das praktische Ergebnis einer Diskussion in der Redaktion der Huffington Post , während der nach  Möglichkeiten gesucht wurde, mit denen es den sogenannten “kleinen Leuten” ermöglicht werden könnte, aktiv an einer Veränderung der Bankenlandschaft mitzuwirken.

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In der deutschen Bankenlandschaft wird – nicht erst seit der Finanzkrise – viel über Ethik und Moral gesprochen. Wir wollten wissen, wie es die Banken im täglichen Geschäft damit halten und haben deshalb bei zwei Banken angefragt, ob Sie zusichern können, dass die Spargelder Ihrer Kunden nicht dazu dienen, Firmen zu finanzieren, die mit Waffen handeln, die Umwelt verschmutzen oder die Menschenrechte missachten.

Der Vorstandssprecher der GLS-Bank gibt eine klare Antwort auf eine klare Frage!

In einem ausführlichen Schreiben erläutert Thomas Jorberg, der Vorstandssprecher der GLS-Bank, welche Maßnahmen man dort ergreift, um Geldgeschäfte bestmöglich nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu tätigen.

Auf die Antwort von Herrn Ackermann warten wir immer noch und haben erneut nachgefragt.

Vorgeschichte und Auslöser der Aktion

Die diebuergerlobby hat - stellvertretend für viele -  zwei Banken, die Deutsche Bank und die GLS Bank, angeschrieben und die Frage gestellt, ob es ihnen möglich ist, ihren Kunden zuzusichern, dass eingelegte Gelder nach ethischen Grundsätzen verwendet werden. Lesen Sie unseren Brief (GLS Bank) (Deutsche Bank) und die Antworten der Banken.

Unsere Briefe datieren vom 25.10.2009.

Die Anregung zu diesen Briefen gab die Idee Nr. 20 aus der Reihe “Einfach die Welt verändern”.

Finde heraus, wie Dein Geld investiert wird!

Hat Deine Alteravorsorge die gleichen Werte wie Du?

Wer nicht genau hinsieht, wo sein Geld investiert wird, hat gute Chancen, dass er Firmen mit Kapital versorgt, die mit Waffen handeln, die Umwelt verschmutzen oder die Menschenrechte missachten.

Es ist nervig genug, über die eigene Altersvorsorge nachzudenken. Darum mach es Dir nicht zu schwer. Schreib einfach einen kurzen Brief oder eine E-Mail, zum Beispiel an deine Bank. Frage geradeheraus, ob sie sicherstellen können, dass dein Geld mit den Mitmenschen und dem Planeten verantwortungsoll umgeht.

Auch diese Idee stammt von

We Are What We Do
15-17 Lincoln’s Inn Fields
London WC2A 3ED
United Kingdom

Zur Buchbestellung bei der Stein’schen Verlagsbuchhandlung

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