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In einem Beitrag vom 21.12.2016 haben wir in einem offenen Brief die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten aufgefordert die Mörderbande des DAESH zukünftig nicht mehr als „Islamischen Staat“, „sogenannten Islamischen Staat“ oder „IS“ zu bezeichnen, weil mit jeder Nennung eines der vorgenannten Begriffe dieser Mörder- und Terrorbande (ungewollt) die Funktion „Staat“ zugesprochen wird.

Besonders mit Blick auf junge Menschen, die den Indoktrinationsversuchen von Salafisten und anderen Unterstützern ausgesetzt sind, meinen wir, dass mit der Nennung des Begriffs da’esch auch die allgemeine Bekanntheit der, besonders im arabischen Sprachraum (inzwischen aber auch bei uns), negativen Konnotation „Anhänger des da’esch unterdrücken Menschen und stiften Unfrieden“ verstärkt wird und so dazu beitragen kann, dass sich junge Menschen dieser Bande anschließen.

Jetzt hat der Chefredakteur der ARD, Rainald Becker im Namen der Intendanten geantwortet (e-mail vom 16.1.2017): (Weiterlesen…)

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Ja, das ist mein Traum! Ausglöst von der wachsenden Furcht vor vier weiteren Jahren große Koalition. Wie begründet diese Angst ist, das zeigt zum Beispiel das Ergebnis der letzten Sonntagsfrage im Dezember 2016! Ohne auf die Frage „Wer soll’s denn machen“ näher einzugehen, die Auswahl unter den (bis jetzt) aufgebauten (?) Kandidaten ist klein, sehr klein, könnte man, also könnte die SPD.

Mit welchem Programm? Dazu ein paar Kernsätze:

„Im demokratischen Staat muß sich jede Macht öffentlicher Kontrolle fügen. Das Interesse der Gesamtheit muß über dem Einzelinteresse stehen. In der vom Gewinn- und Machtstreben bestimmten Wirtschaft und Gesellschaft sind Demokratie, soziale Sicherheit und freie Persönlichkeit gefährdet. Der demokratische Sozialismus erstrebt darum eine neue Wirtschafts- und Sozialordnung.“

„Alle Vorrechte im Zugang zu Bildungseinrichtungen müssen beseitigt werden. Nur Begabung und Leistung sollen jedem den Aufstieg ermöglichen.“

„Freiheit und Gerechtigkeit lassen sich durch Institutionen allein nicht sichern. Alle Lebensbereiche werden zunehmend technisiert und organisiert. Dadurch entstehen immer neue Abhängigkeiten, die die Freiheit bedrohen. Nur ein vielgestaltiges wirtschaftliches, soziales und kulturelles Leben regt die schöpferischen Kräfte des einzelnen an, ohne die alles geistige Leben erstarrt.“

„Das Leben des Menschen, seine Würde und sein Gewissen sind dem Staate vorgegeben. Jeder Bürger hat die Überzeugung seiner Mitmenschen zu achten. Der Staat ist verpflichtet, die Freiheit des Glaubens und des Gewissens zu sichern.“

„Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands will in gleichberechtigtem Wettstreit mit den anderen demokratischen Parteien die Mehrheit des Volkes gewinnen, um Staat und Gesellschaft nach den Grundforderungen des demokratischen Sozialismus zu formen.“

„Die Verbände, in denen sich Menschen der verschiedenen Gruppen und Schichten zu gemeinsamen Zwecken zusammenschließen, sind notwendige Einrichtungen der modernen Gesellschaft. Sie müssen eine demokratische Ordnung haben. Je machtvoller sie sind, desto größer ist ihre Verantwortung, aber auch die Gefahr des Machtmißbrauchs. Die Parlamente, die Verwaltung und die Rechtsprechung dürfen nicht unter den einseitigen Einfluß von Interessenvertretungen fallen.“

Sie wollen mehr davon? Bitte hier!

Und? Was stellen Sie fest? Richtig, das alles war schon einmal Gedankengut der SPD! Verloren gegangen in den Fängen der Macht oder des Machterhalts, ganz bestimmt aber verloren gegangen in der „christlichen“ Umarmung einer Großen Koalition.

Es ist nur ein Traum. Aber wie sagt eine der Gewinnstrategien des Internets:
Was einmal ging, geht immer wieder!

In diesem Sinne: Auf ein gutes neues Jahr!

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INKOTA Netzwerk informiert:

Am 16. Oktober ist Welternährungstag.
Mit einer Spendenaktion unterstützen wir Kleinbäuerinnen und -bauern in Mosambik. Machen Sie mit! Spenden Sie jetzt!

José Maria Napita ist wütend: „Sie haben uns einfach auf der Ernte sitzen gelassen. Dabei haben sie uns ihr Wort gegeben.“ Gemeint ist der niederländische Konzern DADTCO, der mit der Gemeinde Nataleia im Norden Mosambiks einen Vertrag über den Anbau von Maniok unterzeichnet hat. „DADTCO hat versichert, den gesamte Maniok aufzukaufen, aber das ist nicht passiert!”, sagt José Maria Napita. „Wir werden uns nicht über den Tisch ziehen lassen. Von der Nutzung unseres Landes hängt das Leben unserer Familien ab.”

ORAM gleicht das Machtungleichgewicht aus

Die Menschen in Nataleia sind dabei nicht allein: Der Bauernverband ORAM steht ihnen zur Seite. „Wir stärken ihre Netzwerke, damit sie sich besser organisieren können“, erklärt ORAM-Geschäftsführer Calisto Ribeiro. „Außerdem treten wir als starker Verband gegenüber den Konzernen auf, der die Rechte und Pflichten der Kleinbäuerinnen und -bauern genau kennt.“

„Die Arbeit von ORAM ist extrem wichtig, denn die Bäuerinnen und Bauern sind den Investoren bei Verhandlungen und vor allem bei Konflikten meist deutlich unterlegen“, sagt INKOTA-Referentin Christine Wiid. „Es herrscht ein starkes Machtungleichgewicht. ORAM gleicht das aus.“

Spenden Sie jetzt – jeder Euro hilft!

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