3 Schummeln und vertuschen in Bayern?

Seit 3 Jahren kämpft Monika Stadler, Anwärterin für den gehobenen Dienst in Bayern, ihren Kampf gegen eine – gerüchteweise – bereits seit Langem bestehende Ungerechtigkeit bei der Zwischenprüfung für bayerische Beamtenanwärter. Diese soll darin bestehen, dass Münchener Kandidaten dadurch bevorzugt werden, dass ihnen die Prüfungsfragen bereits vor der Prüfung zugänglich gemacht werden. Am 15. Mai beginnt nun das Verfahren vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München, bei dem es um die Klärung der Kernfrage: „Wurde die Chancengleichheit verletzt?“ geht. Diese ist – hergeleitet aus Art. 3 Grundgesetz – zentraler Grundsatz des Prüfungsrechts.

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  • 1
    Bragoner

    Hallo Herr Klemke,
    wie ist dieses Verfahren ausgegangen.

    Im Voraus viele Dank für Ihre Rückmeldung.
    Marceline Bragoner

  • 2
    Dieter Klemke

    Sehr geehrte Frau Bragoner,
    wir haben inzwischen beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof nachgefragt und erwarten eine aufklärende Antort auf Ihre Frage. Sobald wir diese vorliegen haben werden wir sie hier veröffentlichen. Dieter Klemke

  • 3
    Higgins

    Zitat der Entscheidung:“Der Grundsatz der Chancengleichheit aller Prüfungsteilnehmer wird nicht dadurch verletzt, dass ein Dienstherr seine Beamtenanwärter für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in der Prüfungsvorbereitung durch einen „Förderunterricht“ unterstützt und ein Mitglied des Prüfungsausschusses hierbei mitwirkt, solange lediglich allgemeine und grundsätzlich allen Prüfungsteilnehmern zugängliche Hilfen und Hinweise gegeben werden.“
    Bayerischer Verwaltungsgerichtshof 7. Senat, Urteil vom 16.05.2012, 7 B 11.2645

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