0 Musi zum fröhlichen tanderadey

Wer eine Epoche – soweit möglich – auch sinnlich erfahren möchte, sollte sich mit ihrer Musik und den zugehörigen Instrumenten beschäftigen. Glücklicherweise bietet das Internet auch zu mittelalterlicher Musik einige vorzügliche Quellen an. Einen Blick auf die im Mittelalter (und in der Renaissance) genutzten Instrumente ermöglicht die Website www.tandaradey.de/instrum.htm. Hier werden Blasinstrumente, Dudelsäcke, Streich- und Zupfinstrumente, aber auch Schlagwerk ausführlich mit Fotos und Beschreibungen vorgestellt.
Inhaltlich etwas dünner, dafür aber mit einigen sehr interessanten Klangbeispielen versehen ist die Seite www.mittelalter-musik.de/inst.htm. Dort können Sie unter anderem die Laute, die Schalmei, die Schlüsselfidel oder das sogenannte Trumscheit anhören, ein Saiteninstrument mit äußerst eigentümlichem Klang, das der Sänger Virdung „nutzlos“ nannte und von dem der Schweizer Mönch Glareanus (wohl wegen des Schnarrstegs) sagte, „das Instrument erzeugt einen angenehmeren Klang in der Entfernung als ganz in der Nähe.“

Wieder einen anderen Ansatz verfolgt die Seite www.deutschland-im-mittelalter.de/musik.php: Hier werden Musik und ihre Instrumente vorgestellt und Konzertszenen in Form von historischen Holzschnitten gezeigt. Wer sich für die Musiktheorie des Mittelalters interessiert, wird beim Internetauftritt der Bayerischen Akademie der Wissenschaft fündig. Sie hat http://www.lml.badw.de in der Rubrik „Musiktheorie des Mittelalters“ zahlreiche Originaltexte online eingestellt, hält aber auch ein Glossar zur Musikterminologie des Mittelalters bereit. Und dass historische Kompositionen durchaus etwas sehr Gegenwärtiges haben können, zeigt die Seite www.altemusik.net mit Musik- und Videobeispielen von zeitgenössischen Musikern.

Vielen Dank Jochen Reinecke und FAZ Sonntagsausgabe

 

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