0 Eine Uhr ist eine Uhr ist eine Uhr – oder doch nicht?

Unendlich dürfte die Zahl der Programmierer sein, die sich an der Visulisierung von Zahlen, Daten und Fakten versucht haben. Und ähnlich dürfte es um die Zahl der mehr oder weniger gelungenen Beispiele stehen. Und was für Zahlen, Daten und Fakten gilt, das gilt auch und ganz besonders für die Visualisierung der Zeit. Ein sehr gelungenes Beispiel dafür, einfach und doch ästhetisch, liefern die Urheber von www.thecolourclock.co.uk.

Die Farbuhr zeigt die Uhrzeit an – nichts besonderes! Aber – sie zeigt die Zeit vor einem Hintergrund, dessen Farbe im Sekundentakt wechselt. Die Farben wiederum entstehen auf besondere Weise. Zunächst wird die aktuelle Uhrzeit in Sekunden umgerechnet, dann die so erhaltene Dezimalzahl in eine Hexadezimalzahl um gewandelt, und zuletzt wird diese Zahl wiederum in einen Farbwert umgesetzt. Auf diese Weise changieren die Farben der “colourclock” von Sekunde zu Sekunde sanft, aber erkennbar.

Im Vergleich zur Anmut dieses Farbenspiels geradezu potthäßlich erscheint die Zeitangabe der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt in Braunschweig. Unter http://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/uhrzeitapplikation.html
erscheint ein graues Kästchen, in das ein kleines schwarzes Feld eingelassen ist, in dem wiederum, mit grünen Ziffern, die aktuelle Zeit angezeigt wird. Abgesehen davon, dass die Seite häufig “Seitenladefehler” anzeigt, dürfte diese Zeitanzeige die genaueste Online-Uhr des ganzen Internets sein, denn sie basiert auf dem Zeitsignal der Atomuhren, die bundesweit Funkwecker und Bahnhofsuhren steuern.

Auch das ein Tipp von Jochen Reinecke und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Danke!

 

 

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