Wirtschaft

Was passiert mit meinem Schrottfernseher? Quelle:Krautreporter
Was passiert mit meinem Schrottfernseher? Quelle:Krautreporter

Da sage noch einer “Qualitätsjournalismus findet sich nur in den klassischen Medien”.
Schluss mit diesem Vorurteil gegen den Internetjournalismus!

Die Aktionen der Krautreporter beweisen das genaue Gegenteil und zeigen gleichzeitig eines der größten, vielleicht das größte Problem der “Klassischen” auf: Fehlende Mittel zu wenig Geld! Welcher freie Journalist kann das Risiko einer langen und aufwändigen Recherche eingehen, wenn er nicht einigermaßen sicher sein kann, dass er sein “Produkt” am Ende auch an eine Redaktion verkaufen kann?

Die Krautreporter  beweisen mit Ihrem Projekt “Was passiert mit meinem Schrottfernseher” wie man mit Ideen und Engagement neue Finanzierungswege eröffnen kann und unabhängig von Verlagen und redaktionellen Eitelkeiten wird.
Ganz im Sinne von Philipp Riederle “Wer wir sind und was wir wollen“.
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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 4: Soap-Opera mit Hauptschülern

Ines Bauermeister lebt in der Welt der Töne und Klänge. Sie ist Expertin für Soundtracks und die Geräusche, mit denen Filme unterlegt werden. Wenn die Potsdamerin im Herbst ihre letzte Prüfung bestanden hat, darf sie sich “Diplom-Tonmeisterin” nennen.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 3: Die Energiewende mitgestalten

Energieversorger? Da fallen einem milliardenschwere Konzerne wie Eon oder Vattenfall ein, Großunternehmen mit Chefs in dunklen Anzügen und mit ernsten Mienen. Jakob Assmann ist das Gegenmodell: Der gutgelaunte Mitgründer des Öko-Energieversorgers Polarstern trägt T-Shirt und Bart, sich selbst bezeichnet er als “ehrlichen Morgenmuffel”. Nur eine Handvoll Mitarbeiter arbeitet für sein Unternehmen.

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Ein neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 2: Mit Schülern kleine Firmen gründen

Seine Kommilitonen von damals jetten heute als Investmentbanker, Manager oder Unternehmensberater um die Welt. Tim Breker dagegen, der an der noblen Privathochschule WHU in Vallendar BWL studiert hat, sitzt in einem schlichten Kölner Büro. Dem 25-Jährigen geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst hohe Boni zu verdienen – mit seinem Ein-Mann-Unternehmen, dem “em-Schülerfirmennetzwerk”, verfolgt Breker andere Ziele: “Ich will aus frustrierten Hauptschülern motivierte Gründer machen.”

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Eine neue Generation von Hochschulabsolventen will gesellschaftliche Probleme lösen. Ein hohes Gehalt ist ihr nicht so wichtig. Vier Geschäftsideen. Von Johannes Pennekamp

Teil 1: Medizinische Befunde übersetzen

Anja Kersten erinnert sich noch gut daran, wie aufgewühlt die Mutter einer Freundin war, als sie sie um Hilfe bat. Die Frau war vor Jahren an Brustkrebs erkrankt und im Befund einer Kontrolluntersuchung tauchte das Wort “Metastasen” auf. “Sie war vollkommen verunsichert und hatte nicht verstanden, was ihr die Ärzte gesagt haben”, sagt Kersten. Sie, die Medizinstudentin, konnte aufklären: Es handelte sich lediglich um einen Verdacht, die Krankheit war zum Glück nicht zurück. Für Kersten war der Vorfall die Initialzündung. Um Patienten, die sich von ihren Ärzten nicht ausreichend aufgeklärt fühlen, zu helfen, gründete sie Anfang 2011 mit zwei Partnern washabich.de – ein Internetportal, auf dem Patienten ihren Befund eingeben, der dann von Ärzten und Studenten höherer Semester übersetzt wird.

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Betroffene erzählen vom Pflegealltag in den Familien
von Elke Worg

Einer der Berufensten zu diesem Thema, Henning Scherf, der ehemalige Bürgermeister von Bremen, selbst Großvater und Betroffener lobt das Buch als ein nah an den alltäglichen Problemen orientiertes und doch empathisches Werk, das allen, die sich um ihre älter werdenden Eltern sorgen und kümmern, Wege zu einem guten Miteinander mehrerer Generationen aufzeigt.
Einen sehr persönlichen Eindruck von der praktischen Bedeutung des Buches gibt eine Leserin auf der Seite von amzon ab. Brigitte Bührlen schreibt dort:

“Elke Worg ist es gelungen Betroffene in einer sie und ihre Erlebnisse respektierenden Art und Weise zu Wort kommen zu lassen. Ich fühle mich beim Lesen des Buches als Angehörige wertgeschätzt und respektvoll wahrgenommen.Frau Worg hat Betroffene selbst zu Wort kommen lassen, die verbindenden Texte sind einfühlsam, nicht urteilend und schon gar nicht verurteilend!Die Bilder der 20 jährigen Begleitung meiner demenzkranken Mutter sind mir noch einmal vor Augen gestanden. Beim Lesen des Buches ist mir klar geworden, dass ich nicht versagt habe.Solch ein Buch hätte ich mir damals gewünscht, ein Buch, dass mir zeigt, wie Andere mit der Begleitung eines pflegebedürftigen Angehörigen zurecht kommen, wo sie Probleme haben, worüber sie lachen können, worüber sie traurig sind oder wo sie sich hilflos fühlen.Für pflegende Angehörige kann dieses Buch ein verständnisvoller Wegbegleiter sein, ein Wegbegleiter, der einfach gut tut.”

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Googelt man den Begriff “Zwei-Klassen-Medizin”, dann erhält man immerhin 353.000 Ergebnisse und die Überschriften reichen von “Ärzte diskriminieren Kassenpatienten” (Spiegel) über “Die zynischen Folgen der Zwei-Klassen-Medizin” (Die Welt) bis “Zwei-Klassen-Medizin längst Realität” (Deutsches Ärzteblatt). Zeitlich beschäftigt das Thema Deutschland seit mindestens 10 Jahren. Bereits im Jahr 2o02 ergab eine Umfrage des Emind-Institus: “Das Vertrauen der gesetzlich Krankenversicherten in das deutsche Gesundheitssystem ist erschüttert”.

Dabei verstellt die Diskussion um die Zwei-Klassen-Medizin den Blick auf ein ganz anderes und viel weitergehendes Problem: Dass es nämlich gar nicht mehr um die Rettung des “deutschen Gesundheitssystems” geht, sondern um den Wandel zu einer Gesundheitsindustrie, die ausschließlich nach marktwirtschaftlichen Regeln funktioniert. Die Betrügereien rund um die Transplantationen oder das regelmäßige Zuviel an Operationen sind da nur die Spitze eines Eisbergs.

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Bereits einmal hatten wir sie thematisiert, die forschen Forderungen der Herren Dobrindt und Döring nach einer vollkommenen Transparenz der Steinbrück’schen Nebeneinkünfte. Nachdem Steinbrück zu Beginn der öffentlichen Forderung nach Aufklärung über seine Nebentätigkeiten und deren Entlohnung eher “zögerlich” reagierte, ging er, als er erkannte, dass er anders nicht mehr aus der Schlinge kommt, in die Offensive. Am 30.10.2012 “legte er offen” – nicht ganz, aber weitgehend und in einer Form, die gemessen an der bisher gepflegten Transparenz der Nebeneinkünfte, einen neuen Maßstab setzt.

Wir betrachten die Zeit vor der großen Offenbarung und die Argumentation aller Beteiligten. (Weiterlesen…)

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Quelle:photocase; Foto: Trophy123
Quelle:photocase; Foto: Trophy123

Warum der Kampf gegen die Preisabsprachen bisher immer erfolglos war!

Wieder einmal wird das große Spiel um die Tankstellenpreise fortgesetzt: Von ADAC bis Verbraucherzentrale – immer wieder die gleiche Frage: “Sprechen die Mineralölkonzerne die Tankstellenpreise untereinander ab?” Und bisher lautete die Antwort immer: “Es konnten keine Hinweise auf Preisabsprachen festgestellt werden.”
Jetzt will das Kartellamt eine neue Offensive starten  und erstmalig taucht eine Feststellung auf, die in die richtige Richtung weist: “Meistens beginnt ARAL, die Nummer 1, mit einer neuen Preisrunde.”

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Woher kommt die Alpenmilch?
Diese Frage könnte überflüssig sein, wenn immer wahr wäre, was uns die Produktnamen versprechen. Leider ist aber inzwischen Tarnen und Täuschen an der Tagesordnung. Weil Regionalität “in” ist und immer mehr Verbraucher darauf achten, dass Lebensmittel z.B. keine unnötig langen Transportwege hinter sich haben, versuchen viele Hersteller ihren Artikeln eine regionale Herkunft zu verpassen.  Geht man den Produktnamen jedoch nach, stellt sich heraus, dass die schönen Namen nichts als “Schall und Rauch” sind.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat mit diesem Etikettenschwindel Schluss gemacht und am Beispiel der Weihenstephan-Produkte der Firma Müller Milch aufgezeigt, wie weit Dichtung und Wahrheit auseinander liegen.

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