Wirtschaft

Quelle: aussi97 / photocase.de
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Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre EC-Karte verloren – in der Eile im Fahrkartenautomat stecken gelassen oder beim Kaufmann auf dem Tisch – “Kein Problem” denken Sie “EC-Karten kann man ja sperren lassen”. Und dann gehen Sie davon aus, dass das Problem behoben sei!? Falsch gedacht – es ist nur die Bargeldabhebung mit Pin gesperrt. Eine Zahlung im Lastschriftverfahren ist weiterhin möglich. Weil geübte Betrüger Unterschriften im Nu fälschen und umsatzorientierte Verkäufer Unterschriften nicht immer sorgfältig genug prüfen (geschweige denn einen Ausweis verlangen) besteht hier also weiterhin ein hohes Betrugsrisiko. Um diese Missbrauchsmöglichkeit auszuschließen bedarf es einer “Kuno-Sperrung” – diese “Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen” gibt es seit 2006 und bedeutet, dass die Polizei die Sperrung einer EC-Karte bei der zentralen Meldestelle des Handels vermerkt. Versucht dann jemand mit der Karte zu bezahlen, leuchtet ein entsprechender Hinweis auf. (Weiterlesen…)

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https://www.campact.de/ttip-ebi/aktionstag2014/uebersicht/
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“Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht! Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen; aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf Erden kriecht, allem, was eine lebendige Seele hat, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah also. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.”
(Moses 1;1)

Ob Gott damals auch an Monsanto oder Nestlé gedacht hat? Oder ob Monsanto, Nestlé (und andere) heute an Moses 1, Kap. 1 denken? Ob Gottes “füllet die Erde und machet sie euch untertan” wirklich meinte was Monsanto oder Nestlé praktizieren – wir werden es nie erfahren. Was wir dagegen tagtäglich erleben können, ist die Umsetzung dieser Worte durch die Manager von Monsanto, Nestlé und Konsorten. (Weiterlesen…)

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daniel.schoenen / photocase.de
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“Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen genügenden Zugang zu sauberem Wasser und mehr als 2,6 Milliarden keinen zu einfachen sanitären Anlagen”

“Jedes Jahr sterben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen unsauberen Wassers, die meisten von ihnen sind Kinder.”

Mit diesen beiden Aussagen machte Peter Wittig als deutscher Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York deutlich, welche Bedeutung der Zugang zu sauberem Wasser für die gesamte Menschheit hat. Dementsprechend sollte man auch davon ausgehen, dass eine UNO-Resolution, mit der der Anspruch auf freien Zugang zu sauberem Wasser zum Menschenrecht erklärt wird, von allen 192 UNO-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wird.

Aber: Nichts ist’s damit! (Weiterlesen…)

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bla-bla-in-sprechblase

“Es geht darum, Arbeitsplatzstandards für unsere Zulieferer zu schaffen und sie beim Einhalten fairer, sicherer und gesunder Bedingungen in ihren Fabriken zu unterstützen.”

So heißt es ziemlich zu des Abschnitts “Leistung, Leidenschaft, Integrität, Vielfalt” in der Nachhaltigkeitserklärung des Adidas Konzerns.

Wenn man das gelesen hat, dann erstaunt es doch sehr, dass adidas seinem südchinesischen Zulieferer Yue Yuen Zulieferungsaufträge entzogen hat, als dessen Mitarbeiter wegen – über Jahrzehnte! – nicht eingehaltener Zusagen (vertraglich vereinbarte Wohnungszuschüsse und Zahlungen an Sozialfonds) in den Streik gegangen waren.

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Professor französische Professor für Molekularbiologie, Gilles-Eric Séralini, hatte über zwei Jahre hinweg Laborratten mit dem gentechnisch veränderten (GVO) Mais NK603 der Firma Monsanto geüfftert. Die mit diesem Mais gefütterten Tiere starben deutlich früher an Krebs als gentechnikfrei ernährte Ratten. Das Ergebnis dieser Arbeit veröffentlichte er im September 2012 in der Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology (FCT).

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn mitteilt, hat FCT die Veröffentlichung nach über einem Jahr nun zurückgezogen und dies u.a damit begründet, dass es zwar keine Hinweise auf Betrug oder eine absichtliche Missinterpretation der Daten gebe, die Daten seien jedoch nicht beweiskräftig und daher für eine Veröffentlichung ungeeignet.” (Dear Professor Séralini)

Und nun wird es spannend, denn es taucht der Name Monsanto auf! (Weiterlesen…)

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Bis vor kurzem wurde über das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU nur hinter verschlossenen Türen verhandelt. Dank des großen Bürgerprotests und der massiven Furcht der Öffentlichkeit vor der Preisgabe von Verbraucherschutz und demokratischen Rechten, hat die EU-Kommission jetzt mit dem Start einer online-Bürgerbefragung den Versuch unternommen mehr Transparenz zu schaffen.

Als Beitrag zur Aktivierung aller Bürger wollen wir trotzdem noch einmal die Gründe für die Ängste und Befürchtungen zusammenstellen und die wahren Profiteure des Abkommens beim Namen nennen. (Weiterlesen…)

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Wenn wir bei einer Buchbesprechung einen Titel aus der üblichen Rubrik heraus heben und in den redaktionellen Hauptteil der Bürgerlobby setzen, dann muss etwas besonderes passiert sein. So ist es denn auch geschehen, als das Buch von Georg von Wallnitz auf dem Redaktionstisch landete.

Der studierte Mathematiker und Philosoph, der selbst mehrere Jahre als Investmentbanker tätig war, hat sich einen besonderen Blick auf die Wirtschaft- und Finanzwelt unserer Tage bewahrt.
Und dass das so ist (und auch sein muss), das fordert er bereits auf den ersten Seiten seines Buchs, indem er im “Vorsatz” (was für eine schöne und doppeldeutige Wortwahl im Vergleich zum allgemein üblichen “Vorwort”) auf einen Ausspruch des französischen Journalisten und Staatsmannes Clemenceau eingeht, der gesagt hat, “Der Kriegs ist viel zu wichtig, um den Generälen überlassen zu werden”. Diesen Satz überträgt von Wallnitz auf die Ökonomie und sagt “Die Wirtschaft ist viel zu wichtig, um sie den Ökonomen zu überlassen.”

Die Richtigkeit dieser These beweist er dann auf den 198 Seiten von “Mr. Smith und das Paradies”. (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: codswollop
Quelle: photocase;
Foto: codswollop

Während in Deutschland die Koalitionsverhandlungen auf Hochtouren laufen und die Aufmerksamkeit unserer Politiker binden, hat am Montag, 11.11.2013 (kein Karnevalsscherz!), die zweite Runde der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA begonnen. Während die Befürworter von grenzenlosem Wachstum und riesigen Potentialen träumen, befürchten die Gegner die ungezügelte Überflutung der europäischen Märkte mit Hormonfleisch und Chlorküken.
In diesem Trubel beinahe untergegangen ist eine Entwicklung, die sich, wenn sie denn so kommt wie das einige Unterhändler wollen, zu einer echten Gefahr für die Demokratien diesseits (und jenseits) des Atlantiks auswachsen könnte:

Die Investor-Staats-Klagen.

Nach bisherigem Kenntnisstand wollen sowohl die USA wie auch die EU-Kommission diese Form von Klagen im Freihandels- und Investitionsabkommen festschreiben. Damit wäre es dann möglich, dass ausländische Investoren einen Staat vor einem internationalen Schiedsgericht verklagen können, wenn sie meinen, dass ihnen durch eine politische Maßnahme – z.B. im Interesse des Umweltschutz – ein wirtschaftlicher Nachteil entstehen könnte. (Weiterlesen…)

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Christoph Thorman / photocase.com
Christoph Thorman / photocase.com

Wenn es um Landwirtschaft geht, dann ist der World Food Prize für die New York Times das Äquivalent zum Oskar. Und wenn es um Monsanto geht, dann geht es für viele Menschen auf der Welt ums nackte Überleben. Die Unternehmenspolitik im Agrarbereich von Monsanto zielt nämlich darauf, die Landwirte der Welt in eine vollständige Abhängigkeit zu Monsanto-Produkten zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen wird auch die Politik vor den Monsanto-Karren gespannt. So geschehen zuletzt mit dem Monsanto-Protection-Act und dessen Verlängerung durch Präsident Obama, was zu heftigen Reaktionen des Center of Food Safety führte. Wie das Center of Food Safety am 26.September veröffentlichte wurde der Act jedoch inzwischen aufgehoben.

Und ausgerechnet der an vorderster Front für die Geschäftspolitik von Monsanto verantwortliche Dr. Robert T. Fraley, Executive Vice President und Chief Technology Officer, gehört zu den drei Preisträgern des World Food Prize 2013.
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Wenn es Probleme gibt, dann wird TUIfly zum Serviceverweigerer, zu einem Unternehmen, das versucht die berechtigten Ersatzansprüche seiner Kunden durch Stillschweigen und “Nicht-Reagieren” auszusitzen und einer “Erledigung durch Ermüdung des Anspruchsstellers” zuzuführen.

So geschehen im Fall zweier Damen aus Kassel.

Mutter und Tochter hatten eine Pauschalreise nach Korfu gebucht und sollten am 18.09.2012 früh um 04:45 Uhr in Frankfurt am Main abfliegen. Aufgrund technischer Probleme verzögerte sich der Abflug bis 11:00 Uhr. Service und die Information während der Wartezeit waren miserabel. Eine Bestätigung der Verzögerung wurde verweigert.

So begann für die beiden Kasselanerinnen – und alle anderen Beteiligten – die Erfahrung was “toller Service” bei TUIfly bedeutet.
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