Umwelt

Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
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Achtung an Wand

Vielleicht sind auch Sie in diesem Sommer einmal mit dem Auto von Frankfurt am Main nach Hamburg gefahren? Und vielleicht ist es auch Ihnen aufgefallen, dass auf dieser Strecke, auf der früher die Windschtuzscheibe regelmäßig zum Insektenfriedhof wurde, plötzlich so gut wie keine Insektenreste mehr zu finden waren? Dieser subjektive Eindruck wird jetzt eindrucksvoll durch die Ergebnisse einer Langzeitstudie bestätigt, die von ehrenamtlichen Insektenkundlern aus Krefeld gemeinsam mit den Wissenschaftlern um Caspar Hallmann von der Radboud University Nijmegen erstellt und ausgewertet wurde.

Die Krefelder Hobby-Entomologen haben über 27 Jahre, seit 1989, an 63 verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Lebendfallen aufgestellt. In diesen Fallen befinden sich Sammelbehälter, in die die Insekten einfliegen und dann dort konserviert werden. Über die Jahre sammelten sich in diesen Fallen mehr als 50 Kilo Biomasse und der Vergleich der jährlich so gefangenen Mengen zeigte nun, dass über die Jahre ein Rückgang von mehr als 75 Prozent zu verzeichnen ist. (Weiterlesen…)

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Quelle: UNwater

Fast 90 Prozent der Menschen haben Zugang  zu sauberem frischem Wasser. Aber immer noch 783 Millionen Menschen haben diesen Zugang nicht und nahezu 2,5 Billionen Menschen verfügen nicht über adäquate Sanitäranlagen. Jährlich sterben etwa 6 bis 8 Millionen Menschen an den Folgen von wasserbedingten Krankheiten und Mängeln. Wenn alles nach dem Motto „business as usual“ weiterlaufen sollte, dann sagen unterschiedliche Studien voraus, dass etwa „3,5 Planeten Erde“ benötigt werden, um allen Menschen den Lebensstandard eines Europäers oder Nord-Amerikaners zu ermöglichen.
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Quelle: INKOTA

Der Welterschöpfungstag, auch Erdüberlastungstag genannt, soll uns daran erinnern, dass wir alle über unsere Verhältnisse leben. An diesem Tag, dem 8. August 2016, sind – rein rechnerisch – die gesamten natürlichen und erneuerbaren Ressourcen (Wasser, Brennmaterial, Bausholz und Getreide) für das Jahr 2016 aufgebraucht – die Welt lebt auf Pump!

Dazu schreibt der WWF u.a.:

„Wir nehmen mehr von unserem Planeten, als eigentlich vorhanden ist. Und wir nehmen immer mehr, immer schneller. Wir verbrauchen zu viele Rohstoffe, verschmutzen zu viel Wasser, fangen zu viele Fische, essen zu viel Fleisch, schlagen zu viel Holz, produzieren viel zu viel Kohlendioxid. Wir erschöpfen die Reserven der Erde. Und das viel zu schnell! Der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht sind, ist der Welterschöpfungstag – oder Earth Overshoot Day. Dieser liegt jedes Jahr früher.

Alarmierend: In den letzten Jahren waren die Ressourcen unserer Erde regelmäßig bereits im August aufgebraucht, vier Monate vor Ablauf des Jahres. Schlimmer noch, jedes Jahr ist der Welterschöpfungstag etwas früher – unsere Schulden an der Erde wachsen. Diese Schulden sind sichtbar. Sie zeigen sich im Klimawandel, Artensterben, Wassermangel und im Kollaps der Fischbestände. Wir können unsere Welt nicht unendlich ausbeuten. Die Verantwortung dafür tragen wir alle. Gerade im Westen verbrauchen wir viel zu viel – die Folgen tragen aber vor allem die armen Länder.

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

„Die größte Bedrohung für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn retten wird.“ Dieser Satz des britischen Polarforschers und Umweltschützers Robert Swan soll als Leitgedanke über diesem Beitrag zur Plastikvermüllung unserer Meere stehen.

Geht es nach einer Studie die die Ellen MacArthur Stiftung gemeinsam mit mit dem World Economic Forum erarbeitet hat, dann wird es im Jahr 2050 in den Weltmeeren mehr Plastik als Fisch geben. Die Prognose für das Jahr 2050 lautet:

Die Weltmeere werden (mindestens) 937 Millionen Tonnen Plastik gegenüber 895 Millionen Tonnen Fisch enthalten. (Weiterlesen…)

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Per E-Mail informiert der BUND e.V. über eine Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlaments von gestern. Eine Abstimmung, die Monsanto und andere Chemieriesen nicht erfreuen wird.

Hier der volle Wortlaut der BUND Mitteilung:

38 Stimmen gegen die Glyphosat-Wiederzulassung. Sechs dafür. 18 Enthaltungen. Nach einer Schweigeminute fand gestern die Sitzung des Umweltausschusses des EU-Parlaments in Brüssel statt. Und endete mit einem klaren Votum: Keine Wiederzulassung von Glyphosat!

Leider ist das keine bindende Entscheidung. Es ist aber ein starkes Signal, das uns Mut gibt für unseren Kampf um eine Glyphosat-freie Zukunft. Der Umweltausschuss fordert außerdem, dass die Europäische Kommission ihre Bewertungsgrundlagen – die Studien der Industrie – öffentlich macht.

„Unser“ Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kennt diese Bewertungsgrundlagen ebenfalls. Aber er schweigt stoisch. Auch nachdem Sie und mehr als 21.000 andere Menschen ihn aufgefordert haben, mit offenen Karten zu spielen. Das wollen wir ihm nicht durchgehen lassen.

Unter diesem Link können auch Sie dazu beitragen den Minister zu aktivieren!

Hier noch ein sehr aufschlußreicher Beitrag des amerikanischen Center for Food Safety zur Frage „Gibt es Lobbyeinflüsse bei den Studien zur Krebsgefahr durch Glyphosat“ den unser Minister hoffentlich auch kennt.

 

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Quelle: photocase ; Foto: gagarenne
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Achtung an Wand

Der nachfolgende Beitrag stammt aus der Redaktion von codecheck in Zürich!

Die Preise sind unschlagbar, das Angebot groß — so locken viele Ein-Euro-Shops zahlreiche Käufer an. Das Problem: In den meisten der Billigprodukte stecken hochgiftige Stoffe.

Sparen um jeden Preis?

Für alle Sparfüchse oder Menschen, die knapp bei Kasse sind, scheinen Ein-Euro-Shops wahre Paradiese zu sein. Hier gibt es Küchenutensilien, Schreibwaren, Tierzubehör, Dekoration — eigentlich fast alles, was man sich vorstellen kann. Und jeder Artikel ist spottbillig, für Preise von unter einem Euro bis maximal 5 Euro ist hier wirklich alles zu haben.

Ein Schlaraffenland? Leider nein, denn der günstige Preis kommt natürlich nicht von ungefähr. Billige Rohstoffe, Massenproduktion ohne Qualitätskontrollen, schlechte Arbeitsbedingungen — all das nehmen die Händler in Kauf, um den Preis so stark drücken zu können. (Weiterlesen…)

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Milch von solchen Kühen kann man nicht für 21 Cent produzieren
Bild stammt von pixelio

Bereits im Jahr 2007 titelte der Spiegel „Forscher waren: Kritischer Punkt beim Klimawandel bereits überschritten“. In dem Artikel wird eine Warnung des Klimaforschers James Hansen, Direktor des Goddard Institute for Space Studies der Nasa, zitiert: „Ich denke, wir haben den kritischen Punkt beim Klimawandel schon überschritten.“ Hansen ließ aber noch ein Fünkchen Hoffnung, indem er weiterhin sagte, dass er nicht glaube, dass der „point of no return“ bereits überschritten sei.

Die Warnung damals wurde besonders vor dem Hintergrung neu geplanter Kohlekraftwerke ausgesprochen. Heute gibt es eine ähnliche Warnung und diese scheint um einiges bedrohlicher, denn sie bezieht sich auf den steigenden Treibhausgas-Ausstoß aufgrund des weltweit wachsenden Fleischbedarfs.

Das englische Chatham House, eine international anerkannte Denkfabrik in London, hat unter dem Titel „Unkontrolliert wachsender Fleischkonsum kann Klimazug entgleisen lassen“ eine Studie veröffentlicht, die im Ergebnis sagt, dass das international vereinbarte Zwei-Grad-Klimaziel nur dann erreicht werden kann, wenn die Politik umgehend Maßnahmen gegen den explosionsartigen Fleischkonsum einleitet.

Wie wird unsere Bundeskanzlerin dieses Thema wohl ihrem Volk näherbringen? Wann wird vegane Ernährung als einzige politisch korrekt sein? (Weiterlesen…)

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Quelle: Maria Vaorin / photocase.de

Ein Beitrag in dem unabhängigen Informationsblatt Gute Pillen – Schlechte Pillen hat uns auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass in vielen Haushalten zu Fragen und Unsicherheiten führen dürfte: Was tun mit Arzneimittelresten? Welche Risiken die Entsorgung solcher Produkte bergen kann, macht eine Meldung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA deutlich, mit der diese vor dem sorglosen Umgang mit dem Schmerzpflaster Fentanyl warnte.

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Quelle: BUND Fleischatlas 2014

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn in seiner März-Ausgabe 2014 berichtet, gibt der von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Fleischatlas 2014 eine fatale Prognose:

„Demnach wird die weltweite jährliche Fleischerzeugung bis Mitte dieses Jahrhunderts auf fast 470 Millionen Tonnen anwachsen. Das sind dann 150 Millionen Tonnen zusätzlich, also ein Drittel mehr als heute.“

Was sich hinter diesen Mengenangaben an Einzeltieren verbirgt, sollen einige Beispiele für die Schlachtungen in Deutschland verdeutlichen: Allein hier werden jährlich 58.000.000 Schweine; 630.ooo.000 Hühner und 3.200.000 Rinder geschlachtet. Das ist Nichts im Vergleich zu China. Dort werden allein 660.000.000 Schweine jährlich geschlachtet. Und weltweit? Da sind es, zum Beispiel, 1.383.000.000 Schweine und 58.110.000.000 Hühner – bei steigender Nachfrage. (Weiterlesen…)

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Mehr Ertrag und weniger Pestizide, so lautet das große Versprechen von Monsanto und Co. Und was ist dran an diesem Versprechen?
Nichts!
Sagt eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)! Wie die USDA nachweist, steigen die Erträge nicht zwangsläufig und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Ausserdem zwingen neue Resistenzen bei Pflanzen und Tieren (eine Folge des jahrelangen Gentech-Anbaus) die amerikanischen Farmer immer wieder einmal mehr statt weniger Pestizide einzusetzen. (Weiterlesen…)

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