Umwelt

Der nachfolgende Beitrag stammt aus der Redaktion von codecheck in Zürich!

Die Preise sind unschlagbar, das Angebot groß — so locken viele Ein-Euro-Shops zahlreiche Käufer an. Das Problem: In den meisten der Billigprodukte stecken hochgiftige Stoffe.

Sparen um jeden Preis?

Für alle Sparfüchse oder Menschen, die knapp bei Kasse sind, scheinen Ein-Euro-Shops wahre Paradiese zu sein. Hier gibt es Küchenutensilien, Schreibwaren, Tierzubehör, Dekoration — eigentlich fast alles, was man sich vorstellen kann. Und jeder Artikel ist spottbillig, für Preise von unter einem Euro bis maximal 5 Euro ist hier wirklich alles zu haben.

Ein Schlaraffenland? Leider nein, denn der günstige Preis kommt natürlich nicht von ungefähr. Billige Rohstoffe, Massenproduktion ohne Qualitätskontrollen, schlechte Arbeitsbedingungen — all das nehmen die Händler in Kauf, um den Preis so stark drücken zu können. (Weiterlesen…)

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Sie steuern 15% zum Treibhausgas-Ausstoß bei
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Bild stammt von pixelio

Bereits im Jahr 2007 titelte der Spiegel “Forscher waren: Kritischer Punkt beim Klimawandel bereits überschritten”. In dem Artikel wird eine Warnung des Klimaforschers James Hansen, Direktor des Goddard Institute for Space Studies der Nasa, zitiert: “Ich denke, wir haben den kritischen Punkt beim Klimawandel schon überschritten.” Hansen ließ aber noch ein Fünkchen Hoffnung, indem er weiterhin sagte, dass er nicht glaube, dass der “point of no return” bereits überschritten sei.

Die Warnung damals wurde besonders vor dem Hintergrung neu geplanter Kohlekraftwerke ausgesprochen. Heute gibt es eine ähnliche Warnung und diese scheint um einiges bedrohlicher, denn sie bezieht sich auf den steigenden Treibhausgas-Ausstoß aufgrund des weltweit wachsenden Fleischbedarfs.

Das englische Chatham House, eine international anerkannte Denkfabrik in London, hat unter dem Titel “Unkontrolliert wachsender Fleischkonsum kann Klimazug entgleisen lassen” eine Studie veröffentlicht, die im Ergebnis sagt, dass das international vereinbarte Zwei-Grad-Klimaziel nur dann erreicht werden kann, wenn die Politik umgehend Maßnahmen gegen den explosionsartigen Fleischkonsum einleitet.

Wie wird unsere Bundeskanzlerin dieses Thema wohl ihrem Volk näherbringen? Wann wird vegane Ernährung als einzige politisch korrekt sein? (Weiterlesen…)

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Ein Beitrag in dem unabhängigen Informationsblatt Gute Pillen – Schlechte Pillen hat uns auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass in vielen Haushalten zu Fragen und Unsicherheiten führen dürfte: Was tun mit Arzneimittelresten? Welche Risiken die Entsorgung solcher Produkte bergen kann, macht eine Meldung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA deutlich, mit der diese vor dem sorglosen Umgang mit dem Schmerzpflaster Fentanyl warnte.

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Quelle: BUND Fleischatlas 2014
Quelle: BUND Fleischatlas 2014

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn in seiner März-Ausgabe 2014 berichtet, gibt der von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Fleischatlas 2014 eine fatale Prognose:

“Demnach wird die weltweite jährliche Fleischerzeugung bis Mitte dieses Jahrhunderts auf fast 470 Millionen Tonnen anwachsen. Das sind dann 150 Millionen Tonnen zusätzlich, also ein Drittel mehr als heute.”

Was sich hinter diesen Mengenangaben an Einzeltieren verbirgt, sollen einige Beispiele für die Schlachtungen in Deutschland verdeutlichen: Allein hier werden jährlich 58.000.000 Schweine; 630.ooo.000 Hühner und 3.200.000 Rinder geschlachtet. Das ist Nichts im Vergleich zu China. Dort werden allein 660.000.000 Schweine jährlich geschlachtet. Und weltweit? Da sind es, zum Beispiel, 1.383.000.000 Schweine und 58.110.000.000 Hühner – bei steigender Nachfrage. (Weiterlesen…)

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Mehr Ertrag und weniger Pestizide, so lautet das große Versprechen von Monsanto und Co. Und was ist dran an diesem Versprechen?
Nichts!
Sagt eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)! Wie die USDA nachweist, steigen die Erträge nicht zwangsläufig und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Ausserdem zwingen neue Resistenzen bei Pflanzen und Tieren (eine Folge des jahrelangen Gentech-Anbaus) die amerikanischen Farmer immer wieder einmal mehr statt weniger Pestizide einzusetzen. (Weiterlesen…)

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Endlich mal eine Nachricht über Geflügel, bei der es nicht um einen Futtermittel-, Antibiotika- oder Massentierhaltungsskandal geht, sondern schlicht und einfach um den achtsamen Umgang mit dem Lebewesen Huhn. “Rettet das Huhn” ist eine im Jahr 2007 von Katja Tiepelmann gegründete Initiative, deren Ziel es ist, zum Einen  so viele ehemalige Legehennen wie nur möglich vor dem Tod im Geflügelschalchthof zu bewahrenund zum Anderen über die miesen Zustände und üblen Folgen der industriellen Eiererzeugung aufzuklären. Katja Tiepelmann und ihre ständig wachsende Unterstützer-Schar sind sich bewußt, dass sie weder den Wahnsinn der industriellen Eiererzeugung noch die unerträglichen Zustände der Massentierhaltung abstellen oder rückgängig machen können. Ihr Ziel ist es, Menschen zum Nachdenken über die Folgen eines weiterhin unkritischen Konsums für die Tiere, die Umwelt, Klima und letztlich die eigene Gesundheit zu bringen. (Weiterlesen…)

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Am 4. November 2013 hat die Europäische Kommission einen neuen Vorstoß unternommen dem Plastikmüll auf unserem Planeten beizukommen. Unter der Überschrift “Umwelt: Die Kommission schlägt vor den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren” stellte die Kommission an diesem Tag ein Programm vor, das alle Mitgliedsstaaten auffordert den Gebrauch von Einweg-Plastiktüten und -tragetaschen durch geeignete Maßnahmen einzuschränken. Es steht zu befürchten, dass diese wachsweiche Formulierung – zumindest in Deutschland – wenig bewirken wird, hat doch die Bundesregierung noch im Jahr 2011 ein Verbot von Plastiktaschen für unnötig gehalten. Und das, obwohl zur gleichen Zeit eine (Bürger-)Konsultation der EU zum Thema Verpackungsmüll lief! (Weiterlesen…)

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Das Ergebnis einer aktuellen Markenuntersuchung des Werbefachmagazins W&V (werben und verkaufen) zeigt Shell als Lieblingsmarke der deutschen Autofahrer. W&V schreibt dazu:

“Überragende Werte in den Image-Kategorien Dynamik, Modernität, Qualität und Tradition verhelfen der bekannten Marke Shell zum Sieg im Mafo.de-Ranking. Zudem scheint kein Wettbewerber im Feld einen ähnlich guten Service zu bieten.”

Für uns ist dieses Ergebnis Anlass einmal hinter die Kulissen eines so hochgelobten Konzerns zu schauen. Wie siehst der Konzern sich selbst? Was verspricht er der Gesellschaft und der Umwelt? Gibt es dunkle Flecken im glänzenden Kleid? Wie steht es heute um den Konzern, der einst Brent Spar in der Nordsee versenken wollte?
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Quelle: Thommy Weiss  / pixelio.de
Quelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Unter dem Titel “Die süßen Verführer -Wie die Industrie die Schulen erobert” haben wir über das Ergebnis einer Studie des Robert-Koch-Instituts berichtet, wonach die zunehmende Werbung der Lebensmittel-, Getränke- und Süßwarenindustrie an Schulen mitverantwortlich ist für die beständig steigende Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher.

Das war für uns Anlass an Frankfurter Grundschulen und Gymnasien nachzufragen, wie es bei ihnen um direkte oder indirekte Werbe- und Merchandising-Aktivitäten der Industrie bestellt ist. Wir haben insgesamt 22 Schulen per e-mail angeschrieben und gefragt:
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Logo der Internationalen Wasserkooperation
Logo der Internationalen Wasserkooperation

Am 22.März ist Weltwassertag!
Fast 90 Prozent der Menschen haben Zugang  zu sauberem frischem Wasser. Aber immer noch 783 Millionen Menschen haben diesen Zugang nicht und nahezu 2,5 Billionen Menschen verfügen nicht über adäquate Sanitäranlagen. Jährlich sterben etwa 6 bis 8 Millionen Menschen an den Folgen von wasserbedingten Krankheiten und Mängeln. Wenn alles nach dem Motto “business as usual” weiterlaufen sollte, dann sagen unterschiedliche Studien voraus, dass etwa “3,5 Planeten Erde” benötigt werden, um allen Menschen den Lebensstandard eines Europäers oder Nord-Amerikaners zu ermöglichen.
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