Umwelt

Mehr Ertrag und weniger Pestizide, so lautet das große Versprechen von Monsanto und Co. Und was ist dran an diesem Versprechen?
Nichts!
Sagt eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)! Wie die USDA nachweist, steigen die Erträge nicht zwangsläufig und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Ausserdem zwingen neue Resistenzen bei Pflanzen und Tieren (eine Folge des jahrelangen Gentech-Anbaus) die amerikanischen Farmer immer wieder einmal mehr statt weniger Pestizide einzusetzen. (Weiterlesen…)

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Quelle: BUND Fleischatlas 2014
Quelle: BUND Fleischatlas 2014

Wie das Naturkostmagazin Schrot & Korn in seiner März-Ausgabe 2014 berichtet, gibt der von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Fleischatlas 2014 eine fatale Prognose:

“Demnach wird die weltweite jährliche Fleischerzeugung bis Mitte dieses Jahrhunderts auf fast 470 Millionen Tonnen anwachsen. Das sind dann 150 Millionen Tonnen zusätzlich, also ein Drittel mehr als heute.”

Was sich hinter diesen Mengenangaben an Einzeltieren verbirgt, sollen einige Beispiele für die Schlachtungen in Deutschland verdeutlichen: Allein hier werden jährlich 58.000.000 Schweine; 630.ooo.000 Hühner und 3.200.000 Rinder geschlachtet. Das ist Nichts im Vergleich zu China. Dort werden allein 660.000.000 Schweine jährlich geschlachtet. Und weltweit? Da sind es, zum Beispiel, 1.383.000.000 Schweine und 58.110.000.000 Hühner – bei steigender Nachfrage. (Weiterlesen…)

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Endlich mal eine Nachricht über Geflügel, bei der es nicht um einen Futtermittel-, Antibiotika- oder Massentierhaltungsskandal geht, sondern schlicht und einfach um den achtsamen Umgang mit dem Lebewesen Huhn. “Rettet das Huhn” ist eine im Jahr 2007 von Katja Tiepelmann gegründete Initiative, deren Ziel es ist, zum Einen  so viele ehemalige Legehennen wie nur möglich vor dem Tod im Geflügelschalchthof zu bewahrenund zum Anderen über die miesen Zustände und üblen Folgen der industriellen Eiererzeugung aufzuklären. Katja Tiepelmann und ihre ständig wachsende Unterstützer-Schar sind sich bewußt, dass sie weder den Wahnsinn der industriellen Eiererzeugung noch die unerträglichen Zustände der Massentierhaltung abstellen oder rückgängig machen können. Ihr Ziel ist es, Menschen zum Nachdenken über die Folgen eines weiterhin unkritischen Konsums für die Tiere, die Umwelt, Klima und letztlich die eigene Gesundheit zu bringen. (Weiterlesen…)

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Quelle: blogspot Foto: Thommy77
Quelle: blogspot Foto: Thommy77

Am 4. November 2013 hat die Europäische Kommission einen neuen Vorstoß unternommen dem Plastikmüll auf unserem Planeten beizukommen. Unter der Überschrift “Umwelt: Die Kommission schlägt vor den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren” stellte die Kommission an diesem Tag ein Programm vor, das alle Mitgliedsstaaten auffordert den Gebrauch von Einweg-Plastiktüten und -tragetaschen durch geeignete Maßnahmen einzuschränken. Es steht zu befürchten, dass diese wachsweiche Formulierung – zumindest in Deutschland – wenig bewirken wird, hat doch die Bundesregierung noch im Jahr 2011 ein Verbot von Plastiktaschen für unnötig gehalten. Und das, obwohl zur gleichen Zeit eine (Bürger-)Konsultation der EU zum Thema Verpackungsmüll lief! (Weiterlesen…)

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Das Ergebnis einer aktuellen Markenuntersuchung des Werbefachmagazins W&V (werben und verkaufen) zeigt Shell als Lieblingsmarke der deutschen Autofahrer. W&V schreibt dazu:

“Überragende Werte in den Image-Kategorien Dynamik, Modernität, Qualität und Tradition verhelfen der bekannten Marke Shell zum Sieg im Mafo.de-Ranking. Zudem scheint kein Wettbewerber im Feld einen ähnlich guten Service zu bieten.”

Für uns ist dieses Ergebnis Anlass einmal hinter die Kulissen eines so hochgelobten Konzerns zu schauen. Wie siehst der Konzern sich selbst? Was verspricht er der Gesellschaft und der Umwelt? Gibt es dunkle Flecken im glänzenden Kleid? Wie steht es heute um den Konzern, der einst Brent Spar in der Nordsee versenken wollte?
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Ein Beitrag in dem unabhängigen Informationsblatt Gute Pillen – Schlechte Pillen hat uns auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass in vielen Haushalten zu Fragen und Unsicherheiten führen dürfte: Was tun mit Arzneimittelresten? Welche Risiken die Entsorgung solcher Produkte bergen kann, macht eine Meldung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA deutlich, mit der diese vor dem sorglosen Umgang mit dem Schmerzpflaster Fentanyl warnte.

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Quelle: Thommy Weiss  / pixelio.de
Quelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Unter dem Titel “Die süßen Verführer -Wie die Industrie die Schulen erobert” haben wir über das Ergebnis einer Studie des Robert-Koch-Instituts berichtet, wonach die zunehmende Werbung der Lebensmittel-, Getränke- und Süßwarenindustrie an Schulen mitverantwortlich ist für die beständig steigende Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher.

Das war für uns Anlass an Frankfurter Grundschulen und Gymnasien nachzufragen, wie es bei ihnen um direkte oder indirekte Werbe- und Merchandising-Aktivitäten der Industrie bestellt ist. Wir haben insgesamt 22 Schulen per e-mail angeschrieben und gefragt:
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Logo der Internationalen Wasserkooperation
Logo der Internationalen Wasserkooperation

Am 22.März ist Weltwassertag!
Fast 90 Prozent der Menschen haben Zugang  zu sauberem frischem Wasser. Aber immer noch 783 Millionen Menschen haben diesen Zugang nicht und nahezu 2,5 Billionen Menschen verfügen nicht über adäquate Sanitäranlagen. Jährlich sterben etwa 6 bis 8 Millionen Menschen an den Folgen von wasserbedingten Krankheiten und Mängeln. Wenn alles nach dem Motto “business as usual” weiterlaufen sollte, dann sagen unterschiedliche Studien voraus, dass etwa “3,5 Planeten Erde” benötigt werden, um allen Menschen den Lebensstandard eines Europäers oder Nord-Amerikaners zu ermöglichen.
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Quelle: photocase; Foto: carlito
Quelle: photocase; Foto: carlito

Mehr als 100.000 Unterschriften konnten die Aktivisten von campact an Minister Altmaier übergeben, als dieser seine Reise zum Klimagipfel nach Doha antrat.

Rösler stoppen – Klimagipfel retten!

(Noch-)FDP-Chef Rösler erzwingt nicht nur die Bereinigung des Armutsberichts, er ist  – bislang – und bleibt es auch (wenn nicht die Kanzlerin im letzten Moment eingreift), verantwortlich für einen wachsweichen, um nicht zu sagen überflüssigen Auftritt Deutschlands auf dem Weltklimagipfel in Doha. Rösler verhindert nämlich die dringend notwendige Reform des europäischen Emissionshandels und beraubt damit seinen Ministerkollegen Altmaier eines wichtigen Arguments für Doha.

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Quelle: PeopleandPlanet Foto: Shantanu Biswas (Bangladesh)
Quelle: PeopleandPlanet Foto: Shantanu Biswas (Bangladesh)

Auf der Liste der reichsten und ärmsten Länder der Welt liegt Bangladesh auf Platz 139 von 175 Ländern und zählt damit zu den Allerämsten. Und just dieses Land wird von den Klimaforschern in aller Welt als “Ground Zero des Klimawandels” bzeichnet. Eines der ärmsten Länder der Welt zahlt den Preis für die Unfähig- und Unwilligkeit der Industrienationen, sich zu wirkungsvollen und konsequenten Umweltschutzprogrammen zu vereinbaren. Statt dessen werden ergebnislose Veranstaltungen wie Rio+20, deren Abschlusserklärung bereits vor Beginn der Veranstaltung geschrieben war,  als “großer Erfolg” gefeiert.

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