Gesellschaft

“Wohnen wird zum Luxusgut. In wirtschaftlich attraktiven Städten, wie etwa Frankfurt am Main, München und Hamburg ist Wohnraum knapp und teuer. In den Metropolen steigen die Mieten seit Jahren in teils schwindelerregende Höhen.
Wer dort heute eine Wohnung findet, zahlt oft bis zu 30 Prozent mehr Miete als sein Vorgänger. Bereits Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen haben Probleme, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Umwandlung ganzer Stadtteile in “Luxusquartiere” und die Verdrängung der bisherigen Einwohner ist anscheinend nicht aufzuhalten. Oder doch?”

Mit diesem Aufmacher wirbt die ARD für eine Reportage/Dokumentation zu einem Thema, das mehr und mehr deutscher Familien, Paare und Singles betrifft. Und sendet diesen Beitrag am heutigen Montag um 22:45 Uhr! Dabei werden in dem Beitrag alle “heißen” und “unbequemen” Fragen angesprochen.  (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Quelle: photocase; Foto: carlito
Quelle: photocase; Foto: carlito

Wir wissen, dass die, die es angeht diesen Beitrag nicht lesen werden. Sie werden nicht einmal wissen, dass es diesen Beitrag gibt. Wenn er trotzdem geschrieben wird, dann deshalb, weil der Verfasser zu der Generation gehört, deren Eltern in der Zeit erwachsen wurden und waren und denen wir oft genug vorgeworfen haben “nichts getan zu haben”. Nichts getan zu haben gegen den alltäglichen Rassenhass, gegen ein unmenschliches Terrorregime. Deshalb stehen wir im Wort, gerade wenn in diesen Tagen gedenken der Attentäter des 20. Juli 1944 gedacht wird.

Wenn also in diesen Tagen in deutschen Städten wieder antisemitische Hassparolen zu hören sind, dann ist das beschämend und unerträglich. Wenn eine in Frankfurt lebende, junge jüdische Frau davon spricht, dass sie Angst hat auf die Straße zu gehen, dann ist es höchste Zeit zum handeln.

Das gilt für uns alle, Bürger und Politiker. Es gilt dem Bündnis der Hass-Idioten aus Neo-Nazis, arabischen Extremisten und durchgeknallten “Linken” (Zitat Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau) eine “klare Kante” zu zeigen. Und es gilt Menschenrechte einzufordern – für Israelis und für Palästinenser. (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
wolke

Dieser Spruch ist mir – leider – als erster eingefallen, als darum ging Jan Philipp Albrechts Buch Finger weg von unseren Daten zu besprechen. Denn was Albrecht auf den 187 Seiten seines kleinen, fast unscheinbaren Buches zusammenfasst (die schmerzhafte Erkenntnis wird auch durch die zweieinhalb zusätzlichen Seiten einer nach Hoffnung auf Besserung klingende Nachbemerkung nicht gelindert), zeigt geradezu erschreckend klar wo wir heute stehen, wenn es um Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung geht: Auf (scheinbar) verlorenem Posten! (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Bis vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat eine Mutter aus Freiburg geklagt um für ihre für ihre konfessionslosen Kinder Ethikunterricht als Alternative zum  Religionsunterricht durchzusetzen. Gestern nun ist das Urteil gefallen und die Leipziger Richter haben den Anspruch der Mutter verworfen. Eltern haben demnach keinen Anspruch darauf, dass ihre Kinder bereits in der Grundschule Ethikunterricht erhalten.

Mit diesem Urteil liefern die Leipziger Richter – vermutlich ungewollt – einen weiteren Hinweis auf die Bildungsmisere in Deutschland. 18 Bundesländer sind hier immer noch gleichbedeutend mit 18 unterschiedlichen Bildungspolitiken – mit der Konsequenz, dass ein Umzug der Eltern ein Kind in schwere schulische Turbulenzen bringen kann.

Bildungspolitische Kleinstaaterei also auch beim Ethikunterricht. (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Bis vor kurzem wurde über das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU nur hinter verschlossenen Türen verhandelt. Dank des großen Bürgerprotests und der massiven Furcht der Öffentlichkeit vor der Preisgabe von Verbraucherschutz und demokratischen Rechten, hat die EU-Kommission jetzt mit dem Start einer online-Bürgerbefragung den Versuch unternommen mehr Transparenz zu schaffen.

Als Beitrag zur Aktivierung aller Bürger wollen wir trotzdem noch einmal die Gründe für die Ängste und Befürchtungen zusammenstellen und die wahren Profiteure des Abkommens beim Namen nennen. (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Sie heißen “Neue Post”, “Bunte” oder “Intouch”; im Titel gern genommen wird auch “Frau” wie bei “Bild der Frau” oder “Frau mit Herz” und auch das Wort “Freizeit” bringen die Herausgeber dieser Blätter gern mit den erfundenen oder hahnebüchen konstruierten Beiträgen ihrer Qualitätsjournalisten in Verbindung. Da heißts dann “Freizeit heute” oder “Freizeit Illu”.

Allen gemein sind  Berichte über Skandale (auch mal solche, die es gar nicht gibt) , Affären “bei Königs” und “Promis”, sogenannten und auch echten (Info für unerfahrene Skandalsurfer: Es gibt inzwischen A-, B- und C-Promis. Die Zuordnung erfolgt im allgemeinen durch die sogenannten Promi-Experten, die sich ihrerseits wieder einen eigenen Promistatus erarbeiten können, meist Klasse C. Ausnahmen wie Rolf Seelmann-Eggebert – er steht auf Position eins wenn man das Wort “Adelsexperte” googelt – bestätigen die Regel). (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Quelle: photocase; Foto: codswollop
Quelle: photocase;
Foto: codswollop

19 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 14 Milliarden Euro) hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Kauf von WhatsApp locker gemacht. 19 Milliarden Dollar für einen Betrieb mit knapp 50 Mitarbeitern und geschätzten 450 Millionen Nutzern weltweit (ca. 30 Millionen in Deutschland). Die Aktion war Zuckerbergs Reaktion auf einen stetigen Rückgang der Nutzerzahlen und, als Folge davon, sinkender Aktienkurse.

Mit der Übernahme endete auch das kundenfreundliche Experiment eines Kommunikationsdienstes, der weder auf Nutzerdaten noch auf Werbeeinnahmen aus war und sich nur aus dem Kaufpreis der App und der jährlichen Abo-Gebühr von einem Dollar finanzierte. Die Macher von WhatsApp haben immer beteuert, dass, angesichts der Entwicklung der Nutzerzahlen und der erreichten Größe des Betriebs, auch so genügend Geld zusammen käme.

Damit ist dürfte jetzt Schluss sein und die Nutzer der beiden Dienste sollten sich einmal deutlich vor Augen führen, welche zusätzliche Datenmenge dem heute schon fast “allwissenden” Facebook zuwächst.

Wir zeigen Ihnen welche Alternativen sich anbieten und was Sie beachten sollten, wenn Sie Facebook und WhatsApp den Rücken kehren wollen.
(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...
Alarm

WatsApp hat seine Unschuld verloren.
Der Messengingdienst, dessen Gründer immer so stolz darauf waren ohne die Sammlung von Nutzerdaten und ohne Werbung auszukommen, ist zu einem weiteren Greifarm der Datenkrake Facebook geworden. Ein Deal der den neuen Verbraucherschutzminister Heiko Maas zu folgender Aussage veranlasste: “Die Nutzer müssen sich darüber klar sein: Sie bezahlen diese Dienste mit Ihren Daten” und dass es ratsam sei “sehr sorgfältig” darüber nachzudenken, ob und wie man die Angebote nutze.

Für uns ist die neue WhatsApp-Situation Anlass nach Alternativen Ausschau zu halten. Etliche unserer Lobbyisten sind dabei WhatsApp und Facebook adieu zu sagen. Denen und allen Besuchern unserer Seiten möchten wir helfen sich nach neuen Kommunikations- und Messaging-Partnern umzusehen.

Und das sind die Kandidaten: (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Spätestens seit Peer Steinbrücks Äußerungen über das Internetportal abgeordnetenwatch müsste es jedem aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, dass “die Politik” immer noch große Probleme im Umgang mit der neuen, erst durch das Internet möglich gewordenen Form bürgerschaftlichen Engagments hat. Dabei reicht die “Palette der Internet-Erkenntnis” vom puren Unverständnis (Edmund Stoiber in Spiegelonline über seine Politiker-Kollegen) bis zu den Versprechen im Koalitionsvertrag Seite 151), die da heißen:

“Den Sachverstand und die Meinung der Bevölkerung suchen wir auch über digitale Beteiligungsplattformen, so dass konstruktive und frühzeitige Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern besser gelingt.”

und weiter

“Wir wollen Bürgerinnen und Bürger und die Akteure der Zivilgesellschaft konsequent in die Diskussion um Zukunftsprojekte und die Ausgestaltung von Forschungsagenden einbinden. Wir wollen neue Formen der Bürgerbeteiligung und der Wissenschaftskommunikation entwickeln und in einem Gesamtkonzept zusammenführen.”

Die genannten Zitate weisen darauf hin, dass sich mit der Erfindung des Internets jeder von uns, zu jeder Zeit, von jedem Ort aus und zu jedem Thema äußern kann und sich so “in die Diskussion einbinden” kann. (Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...

Am 16. Januar vor 50 Jahren wurde er zum ersten Mal verliehen und gilt heute als der begehrteste Preis in der deutschen Medienbranche, der undotierte Adolf-Grimme-Preis für unbequemen Journalismus. Mit diesem Preis sollen nicht hohe Einschaltquoten belohnt werden, sondern Qualität und Anspruch.

Benannt nach Adolf Grimme, dem ersten Direktor des NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk für die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen von 1948 bis 1955), wurde der Preis auf Initiative des Marler Pädagogen Bert Donnep im Jahr 1964 vom Volkshochschulverband gestiftet. Beide, Adolf Grimme und Bert Donnep stimmten darin überein, dass das Fernsehen ein idealesHilfsmittel sei, das Demokratiebewußtsein der Deutschen zu fördern.

Heute beginnt die Melde- und Bewerbungsfrist für den Grimme-Preis 2014!

(Weiterlesen…)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung)
Loading ... Loading ...