Gesellschaft

Grafik: Michailowitsch K.

Anläßlich des jüngsten Schulmassakers in Florida hat es sich Donald Trump, der POTUS (President Of The United States), nicht nehmen lassen, Opfer und Hinterbliebene ins Weiße Haus einzuladen um ihnen Trost und Hilfe zu spenden und zu versprechen. Weil Empathie – wie alle Welt weiß – nicht zu den Stärken des selbsternannten, stabilen Genies gehört, haben ihm helfende Hände einen Zettel mit fünf Fragen an die Hand gegeben. Dem unvoreingenommenen Betrachter stellt sich dabei die Frage „Wollten diese Hände wirklich helfen?“. Gemeinsam mit seinen Freunden der NRA (National Rifle Association) entwickelte der größte POTUS aller Zeiten aber bereits bei diesem Empfang die Idee der „bewaffneten Lehrer“ – MASSA „Make Schools Safe Again“.
Bodyguard Blankets“ kugelsichere Schutzdecken für Schüler gibt es ergänzend dazu ebenfalls schon.

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Die Annahme, dass die Zukunft der Demokratie gesichert sei, hat uns selbstgefällig gemacht. Es war leicht, zu denken, man könne sich ruhig ins Private zurückziehen. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Die  Bürger werden für autoritäre Alternativen zur Demokratie immer offener. So sprach sich vor zwanzig Jahren jeder sechste Deutsche für einen „starken Anführer, der sich nicht um Wahlen oder Parlamente sorgen muss“ aus. Heute befürwortet jeder dritte Deutsche einen solchen.
Autoritäre Populisten wie Donald Trump und die ‚Alternative für Deutschland‘ weisen jegliche Kritik als illegitim ab, treten die Rechte von Minderheiten mit Füßen. Das Erstarken der Populisten gefährdet die Grundfeste der liberalen Demokratie und speist sich aus tiefer Enttäuschung mit unserem politischen System.

Der Glaube, dass sich Liberalismus und Demokratie gegenseitig stärken, zerfällt. Es zeigt sich, dass sich der Volkswille immer stärker gegen den Rechtsstaat richtet, gegen unabhängige Institutionen und gegen die Gleichbehandlung von ethnischen und religiösen Minderheiten. Die Grundelemente unseres politischen Systems bekriegen sich also gegenseitig. Noch leben wir in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Aber erste Risse sind bereits sichtbar: (Weiterlesen…)

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Wir unterstützen das Engagement der Eintracht Frankfurt vertreten durch ihren Präsidenten Peter Fischer. Die Mitglieder einer Partei, deren Führungspersonal Dinge äußert wie der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier, der den Sohn von Boris Becker als „Halbneger“ bezeichnet oder die Bundestagsfraktionsvorsitzende von Storch mit dem twitter-post „“Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“, haben in einem multikulturellen Verein wie Eintracht Frankfurt nichts zu suchen.

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Quelle: photocase; Foto: gabs0110
Quelle: photocase; Foto: gabs0110

Die Nachricht eines eigentlich immer gut informierten Freundes hat mich zu diesem Beitrag animiert. Die Überschrift der Nachricht lautete „Solche Politiker fehlen Europa“ sie bezog angeblich auf eine Rede der australischen Ministerin Julia Gillard.

Der Text gab vor, dass die Ministerin „klare Kante“ gegenüber Migranten gezeigt hatte und unmissverständlich die Forderungen und Erwartungen an die Menschen beschrieben hat, die an Australien an Migranten und besonders Muslime stellt.

Auffällig war die stellenweise Hervorhebung von Textpassagen durch die Verwendung von Großbuchstaben – eine Besonderheit, die bei vielen Hoax festgestellt werden kann. Auch Hassposts sollen durch Grossschreibung häufig besonders nachdrücklich wirken. Ein weiterer Punkt der mich nachdenklich stimmte, war die Aufforderung „Wenn Du einverstanden bist, dann SENDE DIES BITTE WEITER“ – auch das ist häufig (ich persönlich meine sogar fast immer) ein Hinweis auf HOAX. Eine seriöse, sauber recherchierte Nachricht spricht für sich selbst und braucht keine solche Nötigung.

In Fällen wie diesem heißt meine erste Adresse im Netz mimikama.at Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: gabs0110
Quelle: photocase; Foto: gabs0110

Auch wenn sich der Rauch über Hamburg langsam verzieht, die Diskussionen rund um G20 und die damit verbundenen Proteste und deren Auswüchse gehen weiter und die unterschiedlichen Positionen sind immer noch sehr verhärtet. Das dürfte nicht nur am beginnenden Wahlkampf liegen, sondern auch an einer mangelnden Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Wir haben den Eindruck, dass diese Bereitschaft bei allen Beteiligten fehlt. Bei den Organisatoren der Demonstrationen, bei der Polizei, bei den Politikern  und auch bei einigen Medien.

Angefangen von der Diskussion um die Frage, ob es linke Gewalt gibt oder nicht, über die Frage, ob es Gewalt gab, die von der Polizei ausging, bis zur Frage, ob Olaf Scholz als Oberbürgermeister zurücktreten muss reichen die emotional geführten Auseinandersetzungen. Und auch eine grundsätzliche Frage wird kontrovers diskutiert: „Dürfen Veranstaltungen mit einem „Krawallpotential“ wie ein G20-Gipfel es enthält überhaupt in einer Großstadt abgehalten werden?“

Zu all diesen Fragen suchen wir immer noch Antworten und sammeln kompetente Stimmen. Bis dahin möchten wir aber eine Feststellung schon jetzt treffen:

Protest muss sein!

Wir meinen, dass es gilt – neben der Analyse der Hamburger Ereignisse (und der Festlegung erforderlicher Konsequenzen) – zu überlegen, wie Protest sinnvoller und langfristig wirkungsvoller gestaltet werden kann. Dazu fanden wir einen nachdenkenswerten Leserbrief in der Frankfurter Rundschau vom 19. Juli.
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers Klaus Philipp Mertens veröffentlichen wir diesen im Wortlaut. (Weiterlesen…)

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Mit diesem und weiteren Artikeln wollen wir versuchen einen kleinen Beitrag zur Auf- und Nacharbeitung der Hamburger Chaos-Tage während des G20-Gipfels zu leisten. Die Tweets und Posts bei Twitter und Facebook, aber auch die reißerischen Schlagzeilen einiger Medien dürfen nicht ohne Gegenrede bleiben. Vor allem aber gilt es die Ereignisse ohne voreilige Schuldzuweisungen oder gedankenlos vervielfältigte Gerüchte sorgfältig und im Interesse aller Betroffenen, aller Bürger und, vor allem, im Interesse unserer gesellschaftlichen Freiheit und der Demokratie nachzuarbeiten. Fehler, Versäumnisse und falsche Einschätzungen müssen ermittelt werden ohne daraus parteipolitisches Kapital schlagen zu wollen oder gar Wahlkampf damit zu betreiben.

Weil derzeit die Hamburger Polizei, der Innensenator und der Oberbürgermeister massiv angegriffen werden, wollen wir zwei Stimmen der bayerischen Polizei zitieren: (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: fraueva

Der Weltkusstag –
alles was Sie über den Tag des Küssens und diese besondere Form des Kosens wissen müssen!

Gibt es den Weltkusstag, weil wir plötzlich alle anschmiegsam und romantisch geworden sind? Oder ist er nur eine Erfindung der Zahnpflegeindustrie?

Beileibe nicht!

(Weiterlesen…)

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Manchester, Turin, London – Terror eurropaweit und (etwa) zur gleichen Zeit „Rock am Ring 2017“ auf dem Nürburgring begleitet von diesen Schlagzeilen:

Terrorbedrohung: „Rock am Ring“ unterbrochen, Festgelände evakuiert“ titelte der Stern; „Musikfestival abgebrochen – Terroralarm bei Rock am Ring“ hieß es bei bild.de. Das sind nur zwei von x Aufmachern zum diesjährigen Rockfestival „Rock am Ring“ , die man findet, wenn man googelt: „rock am ring unterbrochen„.
Und dann findet diese headlines:
Veranstalter Lieberberg empört: „Ist das wehrhafte Demokratie? Was wird als Nächstes abgesagt?“ in DIE WELT oder Marek Lieberberg – „„Rock am Ring“-Veranstalter sorgt mit Wutrede für Empörung“ – MAZ – Märkische Allgemeine (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: gabs0110
Quelle: photocase; Foto: gabs0110

Nicht erst seit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten sind Gerüchte, Halbwahrheiten und gezielte Falschmeldungen zur Alltäglichkeit geworden. Zwar hat erst Trump sie mit der Erfindung der „alternativen Fakten“ konsequent zu einem Stilmittel der Politik gemacht, bekannt waren sie uns schon vorher.
Die (sogenannten) sozialen Medien, allen voran facebook, waren und sind unerschöpflicher Quell nicht nur für Hassbotschaften, sondern eben auch für Gerüchte, Halbwahrheiten und gezielte Falschmeldungen.
Weil gezielte Falschmeldungen und Versuche der Desinformation sich nicht durch Gesetze verhindern haben die Journalisten der tagesschau-Redaktion heute die Internetseite faktenfinder freigeschaltet. Mit klassischer Recherche und sorgfältiger Quellenforschung wollen sie Fake News und ihren Machern auf die Pelle rücken und für Aufklärung und Richtigstellung sorgen. (Weiterlesen…)

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Ist das die neue Form bürgerschaftlichen Engagements? Kandidaten der „Bürger für Frankfurt“ unterstützen eine Initiative der Waffenlobby!

Unter dem Titel „EU: You cannot stop terrorism by restricting legal gun ownership“ (Europa: Du kannst den Terrorismus nicht stoppen wenn Du den legalen Waffenbesitz einschränkst)

Diese Petition, initiiert von „firearms united“ aus Warschau, Polen veröffentlicht change.org in diesen Tagen. Per heute, 11.02.2016 haben 306.406 (besorgte) Bürger unterschrieben. Darunter auch zwei Kandidaten der „Bürger für Frankfurt“. Wir werden die Macher von change.org fragen, ob dies zu ihrem Verständnis von bürgerschaftlichem Engagement gehört.

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