Gesellschaft

Bis vor kurzem wurde über das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU nur hinter verschlossenen Türen verhandelt. Dank des großen Bürgerprotests und der massiven Furcht der Öffentlichkeit vor der Preisgabe von Verbruacherschutz und demokratischen Rechten, hat die EU-Kommission jetzt mit dem Start einer online-Bürgerbefragung den Versuch unternommen mehr Transparenz zu schaffen.

Als Beitrag zur Aktivierung aller Bürger wollen wir trotzdem noch einmal die Gründe für die Ängste und Befürchtungen zusammenstellen und die wahren Profiteure des Abkommens beim Namen nennen. (Weiterlesen…)

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Sie heißen “Neue Post”, “Bunte” oder “Intouch”; im Titel gern genommen wird auch “Frau” wie bei “Bild der Frau” oder “Frau mit Herz” und auch das Wort “Freizeit” bringen die Herausgeber dieser Blätter gern mit den erfundenen oder hahnebüchen konstruierten Beiträgen ihrer Qualitätsjournalisten in Verbindung. Da heißts dann “Freizeit heute” oder “Freizeit Illu”.

Allen gemein sind  Berichte über Skandale (auch mal solche, die es gar nicht gibt) , Affären “bei Königs” und “Promis”, sogenannten und auch echten (Info für unerfahrene Skandalsurfer: Es gibt inzwischen A-, B- und C-Promis. Die Zuordnung erfolgt im allgemeinen durch die sogenannten Promi-Experten, die sich ihrerseits wieder einen eigenen Promistatus erarbeiten können, meist Klasse C. Ausnahmen wie Rolf Seelmann-Eggebert – er steht auf Position eins wenn man das Wort “Adelsexperte” googelt – bestätigen die Regel). (Weiterlesen…)

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Quelle: photocase; Foto: codswollop
Quelle: photocase;
Foto: codswollop

19 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 14 Milliarden Euro) hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Kauf von WhatsApp locker gemacht. 19 Milliarden Dollar für einen Betrieb mit knapp 50 Mitarbeitern und geschätzten 450 Millionen Nutzern weltweit (ca. 30 Millionen in Deutschland). Die Aktion war Zuckerbergs Reaktion auf einen stetigen Rückgang der Nutzerzahlen und, als Folge davon, sinkender Aktienkurse.

Mit der Übernahme endete auch das kundenfreundliche Experiment eines Kommunikationsdienstes, der weder auf Nutzerdaten noch auf Werbeeinnahmen aus war und sich nur aus dem Kaufpreis der App und der jährlichen Abo-Gebühr von einem Dollar finanzierte. Die Macher von WhatsApp haben immer beteuert, dass, angesichts der Entwicklung der Nutzerzahlen und der erreichten Größe des Betriebs, auch so genügend Geld zusammen käme.

Damit ist dürfte jetzt Schluss sein und die Nutzer der beiden Dienste sollten sich einmal deutlich vor Augen führen, welche zusätzliche Datenmenge dem heute schon fast “allwissenden” Facebook zuwächst.

Wir zeigen Ihnen welche Alternativen sich anbieten und was Sie beachten sollten, wenn Sie Facebook und WhatsApp den Rücken kehren wollen.
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Alarm

WatsApp hat seine Unschuld verloren.
Der Messengingdienst, dessen Gründer immer so stolz darauf waren ohne die Sammlung von Nutzerdaten und ohne Werbung auszukommen, ist zu einem weiteren Greifarm der Datenkrake Facebook geworden. Ein Deal der den neuen Verbraucherschutzminister Heiko Maas zu folgender Aussage veranlasste: “Die Nutzer müssen sich darüber klar sein: Sie bezahlen diese Dienste mit Ihren Daten” und dass es ratsam sei “sehr sorgfältig” darüber nachzudenken, ob und wie man die Angebote nutze.

Für uns ist die neue WhatsApp-Situation Anlass nach Alternativen Ausschau zu halten. Etliche unserer Lobbyisten sind dabei WhatsApp und Facebook adieu zu sagen. Denen und allen Besuchern unserer Seiten möchten wir helfen sich nach neuen Kommunikations- und Messaging-Partnern umzusehen.

Und das sind die Kandidaten: (Weiterlesen…)

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Spätestens seit Peer Steinbrücks Äußerungen über das Internetportal abgeordnetenwatch müsste es jedem aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, dass “die Politik” immer noch große Probleme im Umgang mit der neuen, erst durch das Internet möglich gewordenen Form bürgerschaftlichen Engagments hat. Dabei reicht die “Palette der Internet-Erkenntnis” vom puren Unverständnis (Edmund Stoiber in Spiegelonline über seine Politiker-Kollegen) bis zu den Versprechen im Koalitionsvertrag Seite 151), die da heißen:

“Den Sachverstand und die Meinung der Bevölkerung suchen wir auch über digitale Beteiligungsplattformen, so dass konstruktive und frühzeitige Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern besser gelingt.”

und weiter

“Wir wollen Bürgerinnen und Bürger und die Akteure der Zivilgesellschaft konsequent in die Diskussion um Zukunftsprojekte und die Ausgestaltung von Forschungsagenden einbinden. Wir wollen neue Formen der Bürgerbeteiligung und der Wissenschaftskommunikation entwickeln und in einem Gesamtkonzept zusammenführen.”

Die genannten Zitate weisen darauf hin, dass sich mit der Erfindung des Internets jeder von uns, zu jeder Zeit, von jedem Ort aus und zu jedem Thema äußern kann und sich so “in die Diskussion einbinden” kann. (Weiterlesen…)

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Am 16. Januar vor 50 Jahren wurde er zum ersten Mal verliehen und gilt heute als der begehrteste Preis in der deutschen Medienbranche, der undotierte Adolf-Grimme-Preis für unbequemen Journalismus. Mit diesem Preis sollen nicht hohe Einschaltquoten belohnt werden, sondern Qualität und Anspruch.

Benannt nach Adolf Grimme, dem ersten Direktor des NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk für die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen von 1948 bis 1955), wurde der Preis auf Initiative des Marler Pädagogen Bert Donnep im Jahr 1964 vom Volkshochschulverband gestiftet. Beide, Adolf Grimme und Bert Donnep stimmten darin überein, dass das Fernsehen ein idealesHilfsmittel sei, das Demokratiebewußtsein der Deutschen zu fördern.

Heute beginnt die Melde- und Bewerbungsfrist für den Grimme-Preis 2014!

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Geheime Dokumente enthüllen die dunklen Pläne der Elite
von Oliver Janich

Politiker, selbst die der FDP, werden dieses Buch nicht gerne lesen – wenn sie es denn überhaupt in die Hand nehmen – denn Janich bezeichnet das, was sie gerne als ihre Vision einer großartigen gemeinsamen Zukunft darstellen, schlicht als eine sich immer weiter ausdehnende Staatskrake, die ihre bösartigen Konzepte in wohlklingende Worte verkleidet und so die Bürger einer gigantischen Gehirnwäsche unterzieht.

Er beschreibt, wie sich die Verwaltungen in den letzten Jahren immer mehr verselbsständigt haben und keiner äußeren Instanz mehr gehorchen. Wie sie sich selbst kontrollieren und, scheinbar willkürlich, immer neue und häufig unverständliche Regelungen vorgeben. Janich zeigt wer in Wirklichkeit dahinter steckt und legt die Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik offen. (Weiterlesen…)

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bla-bla-in-sprechblase

Wir nennen es mal “Blubbersprech” und meinen damit die Lieblingssätze deutscher Politiker in Talkshows. Der Hintergrund ist einfach erklärt, es geht ja immer darum, “die Menschen draußen im Land”, die “Bürger abzuholen” und “mitzunehmen” – ohne das geht’s schon mal gar nicht. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, leisten auch die Talkshow-Moderatoren ihren Beitrag: Günther Jauch greift gerne auf den “einfachen” Menschen zurück, Anne Will hat das “Betroffenen-Sofa” eingeführt.

Neben einem gerüttelt Maß an Betroffenheit hat sich ein besonderer Sprech für Talkshows entwickelt: Unser “Blubbersprech”. Die 10 häufigsten Beispiele: (Weiterlesen…)

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Amerikas geheime Kommandoaktionen
von Jeremy Scahill (JS)

Zwei Journalisten waren es, die mich auf Jeremy Scahills Buch aufmerksam gemacht haben. David Goeßmann, der im WDR dvon sprach, dass Scahill ein amerikanisches Sittengemälde nach 9/11 gelungen sei und Joachim Gaertner in der ARD Sendung Titel, Thesen, Temperamente meinte “Dass die USA ttsächlich von Terror bedroht sind, leugnet Scahill nicht. Doch er empfindet es als unerträglich, dass an jeder demokratischen Kontrolle vorbei unschuldige Zivilisten sterben müssen. Und er will, dass die Welt sieht, was wirklich passiert.”

Und dann kam es. 1 Kilo Buch, schwere Ware. Doch das Gewicht verlor sich mit jeder gelesenen Seite. Scahill fesselt vom ersten Moment an und er beweist erneut seine Qualitäten als investigativer Journalist. Wer sein Buch “Blackwater” kennt, weiß was ich meine. (Weiterlesen…)

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Unsere Gesellschaft verläßt sich zunehmend auf digitalisierte, aggregierte Meinungen anderer um Entscheidungen zu treffen. „Werden Sie von den Meinungen anderer Menschen beeinflusst – z.b. durch die Kommentare auf Internetseiten?“ Wenn Sie diese Frage mit nein beantworten – hier eine weitere Frage: „Sind Sie sicher?“
Wie bedeutsam diese Frage ist, zeigt eine aktuelle Studie des Massachusetts Institute of Technology. Danach werden viele Menschen – sogar sehr stark – durch positive online-Kommentare anderer Menschen beeinflusst. Weit weniger Einfluss haben dagegen negative Aussagen. Sie werden häufig einfach ausgeblendet. Für bestimmte Themenfelder, darunter auch die Politik, ist dieser Herdentrieb besonders ausgeprägt.
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