Engagement

Neue Regeln für online-Petitionen ab 1. Januar 2012

Seit Jahresanfang gibt es eine verlängerte Frist für die Unterstützung von Online-Petitionen im Deutschen Bundestag. Ab Jahresmitte soll auch eine anonymisierte Mitzeichnung möglich sein.

Seit Januar wird den Bürgern eine Zeitperiode von vier Wochen eingeräumt, um die erforderlichen 50.000 Unterschriften für eine Online-Petition zu sammeln. Erreichen sie diese Anzahl von Mitzeichnern, wird das Anliegen vom Petitionsausschuss in öffentlicher Beratung behandelt. Bislang galt eine Frist von drei Wochen.

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Quelle: photocase; Foto: codswollop
Quelle: photocase;
Foto: codswollop

Erstmalig hat das Team von LobbyControl zu einer Abstimmung im Internet aufgerufen, an deren Ende die Verleihung des ersten Negativpreises für undemokratische Lobbyarbeit stehen wird.

Nominiert sind fünf Kandidaten, von denen jeder Êinzelne in der Vergangenheit bereits erste Meriten für besonders unsaubere Lobbyarbeit erringen konnte. Alle Kandidaten zeichnen sich durch besonders gekonntes (aber erfreulicherweise nicht final erfolgreiches) Verschleiern und Manipulieren aus.

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Seit 1997 veröffentlicht die Initiative Nachrichtenaufklärung jedes Jahr eine Liste mit den 10 Themen, die das Land bewegen sollten – es aber nicht tun. Nach dem Vorbild des US-amerikanischen Project Censored will die Jury Themen ins Licht der Öffentlichkeit stellen, über die in den Medien nicht oder nicht ausreichend berichtet wird. Gefunden werden die Themen durch eigene Recherchen und über die Meldungen von interessierten Bürgern. Wenn Ihnen also ein Thema begegnet, das von allgemeinem Interesse ist und von dem Sie glauben, dass es zu wenig Beachtung findet, dann melden Sie es der INA.

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Indem Sie Ihren Mobilfunkanbieter nach fairen und grünen Handys fragen, leisten Sie bei jeder Handy-Anschaffung einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur fairen Entlohnung der Menschen in Produktionsländern wie China, Indien oder Taiwan.

In Deutschland gibt es nach Auskunft des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zurzeit etwa 105 Millionen Handys. Für das Jahr 2010 wird eine Neukaufanzahl von ca. 28 Millionen erwartet.

Gleichzeitig liegen noch ca. 60 Millionen (die Schätzungen schwanken zwischen 40 und 120 Millionen) Althandys ungenutzt in deutschen Wohnungen herum. Trotzdem ist das Verbraucherbewusstsein im Umgang mit alten Handys zunehmend besser geworden und Altgeräte werden sorgfältig einem Recyclingkreislauf zurückgeführt.

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Die Deutschen sind Spendenweltmeister! Dieser Mythos wird nach den Erkenntnissen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) in Berlin entzaubert durch die Realität: Deutschland ist ein Entwicklungsland in Sachen Spendenstatistik. Aufgrund der wenigen verfügbaren Informationen zum Spendenaufkommen kann Deutschland allenfalls im internationalen Mittelfeld angesiedelt werden. Und wenn Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander klaffen, wird es schwer, zusätzliches Spendervertrauen und damit Spendenaufkommen zu generieren. (Weiterlesen…)

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Raul, Gründer von wheelmap.org

Raul, Gründer von wheelmap.org

Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, für den kann ein einfacher Treppenabsatz zum unüberwindbaren Hindernis werden. Umso wichtiger ist es für “Rollifahrer”, auf einfache Art und Weise Informationen darüber zu erhalten, wo es in einer Stadt Rampen, Aufzüge oder andere Mobilitätshilfen gibt. Diese Information liefert seit Anfang 2010 wheelmap.org.

wheelmap.org ist eine Online-Karte für rollstuhlgerechte Orte. Jeder kann ganz leicht über die Internetseite oder über ein iPhone Orte finden, eintragen und verändern – wie bei Wikipedia. Die Plattform ging im September 2010 online. Schon nach einem halben Jahr haben Freiwillige über 40.000 Orte eingetragen, täglich kommen 100 neue Orte dazu. Seit November 2010 gibt es auch die kostenlose iPhone-App.

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Quelle: photocase; Foto: Fritz

Quelle: photocase; Foto: Fritz

Per Gestern, 16.06.2011 ist die Zeichnungsfrist der e-Petition zur Vorratsdatenspeicherung beim Deutschen Bundestag abgelaufen. Leider hat dieses Instrument der direkten Demokratie wieder einmal nicht die für eine öffentliche Beratung erfoderlichen 50.000 Stimmen bekommen – im Gegensatz zum campact-Appell, der per heute 57.923 Unterstützer gefunden hat.

Es bleibt in dieser Situation die Frage, ob der Appell von campact, der ja direkt an die Minister/in gerichtet ist, die gleiche Öffentlichkeitswirkung haben wird wie ihn eine Sammelpetition mit fast 60.000 Unterzeichnern gehabt hätte. Dann nämlich wären Vertreter der Petenten zur öffentlichen Beratung der Petition eingeladen worden.

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Quelle: photocase <br> Foto: pirre

Quelle: photocase Foto: pirre

Abgesehen von den großen Rückrufaktionen der Autohersteller und den Fällen, in denen eine akute Vergiftungsgefahr oder eine sonstige lebensgefährliche Bedrohung besteht, sind Unternehmen bei der Publizierung von Rückrufaktionen äußerst diskret, und gewiss nicht alle Verbraucher sind bei diesem Thema ausreichend informiert. Dabei kommt es in Deutschland fast täglich zu Rückrufaktionen und Verbraucherwarnungen. Zeitpunkt, Form, Umfang, Ort und Dauer einer Öffentlichmachung liegen dabei grundsätzlich im freien Ermessen verantwortlicher “Inverkehrbringer”. Behörden – wenn diese überhaupt unterrichtet werden – informieren auf unterschiedlichste Art und Weise, immer jedoch nur nach fachlicher oder regionaler Zuständigkeit. Für deutsche Verbraucher ist es somit sehr oft Glückssache, Informationen zu gefährlichen Produkten überhaupt und rechtzeitig zu erhalten.

Diesen Zustand ändert die Internetseite  http://www.produktrueckrufe.de/

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Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Quelle: pixelio ; Foto: Rike

Im Zuge eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes untersucht der Lehrstuhl für „Innovation, Neue Medien und Marketing“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Effizienz verschiedener Medien-Kanäle bei Rückrufaktionen. Mit Hilfe eines Fragebogens wollen die Kieler Wissenschaftler vom Konsumenten häufig genutzte Medienkanäle identifizieren. Hierbei steht vor allem die Frage im Vordergrund, wo im Falle eines Rückrufes ein Unternehmen seine Kunden am besten und schnellsten erreichen kann.

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Quelle:photocase; Foto: view7

Quelle:photocase; Foto: view7

Einmal in der Woche ist der “Tag der Grauen”, Egal ob edelste Wohngegend oder sozialer Brennpunkt - bei den Tonnen sind sie alle gleich. Triste graue Dinger reihen sich entlang der Straßen auf, und der einzige Grund warum sie einem auffallen ist – vielleicht – die Tatsache, dass ein heiß begehrter Parkplatz plötzlich blockiert ist.

Dass es auch ganz anders geht, beweist eine Aktion der Stadt Mülheim an der Ruhr. In einer gemeinsamen Aktion der “Social Clubs” der Stadt (z.B. Bürgerstiftung und Centrum für bürgerschaftliches Engagement, aus deren Kreis auch die Idee stammt), der Oberbürgermeisterin (die mit einem sympathischen Grußwort die Schirmherrschaft übernimmt), der MEG (Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, die die Tonnen stellt) und 10 Mülheimer Künstlern, die vorgelegt und die ersten Tonnen gestaltet haben, wurde hier die Aktion “KUNST FÜR DIE TONNE” gestartet. (Weiterlesen…)

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