0 Der Abgeordnete Grosse-Brömer hat die Nase voll und sagt:

Sehr geehrter Herr Klemke,

da wir in Sachen „Hausausweise“ vermutlich geteilter Meinung bleiben werden,

Anmerkung: Wo er Recht hat, hat er Recht der Herr Grosse-Brömer!

gestatten Sie mir bitte, dass ich auf Ihre Nachfrage kurz und präzise eingehe.

Die unter Prunkt 5.7 gemachten Aussagen sind nicht ausschließlich auf Infrastrukturvorhaben beschränkt, allerdings schon im genannten Kontext zu betrachten.

Wir hatten gefragt:

„Sind Ihre Ausführungen trotzdem so zu verstehen, dass das “mitmachen” und “einmischen” und “aktiv in Debatten einmischen” der Bürger sich ausschließlich auf Infrastrukturvorhaben beschränken soll?“

Was bedeutet denn nun „sind nicht ausschließlich“….“allerdings schon im genannten Kontext“…?

Ein klares Jein also – oder?

Da sich die Hausausweise in der Vergangenheit bewährt haben, insbesondere für einen schnelleren Zugang der Mitarbeiter, werden diese auch weiterhin ausgestellt. Dafür gibt es klare Regeln, die in der von Ihnen erwähnten Hausordnung beschrieben sind. Ein Problem bei dieser, im Übrigen auch in anderen Unternehmen, gängigen Praxis ist für mich nicht auszumachen.

Abschließend erkläre ich Ihnen gern, warum häufige Besuche im Interesse des Parlaments sind. Das Parlament (also alle Fraktionen) tauscht sich regelmäßig mit einer Vielzahl an Fachleuten aus, beispielsweise Vertretern von Gewerkschaften, Sozialverbänden, Hilfsorganisationen, Stiftungen, etc. um über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein.

Mit freundlichen Gruß
M. Grosse-Brömer

Schlussbemerkung der Redaktion:

Die kurze Korrespondenz mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU Fraktion Michael Grosse-Brömer zeigt auf eingängige Weise, warum es den Mitgliedern des Deutschen Bundestags so schwer fällt dem öffentlichen Wunsch nach einem Lobbyregister und nach mehr Lobbytransparenz zu folgen – sie verstehen diesen Wunsch gar nicht.

Die Antwort erhielten wir über abgeordnetenwatch

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