0 Sachsen-Anhalt braucht Beratung!
Beratung gegen „rechts“

Und es gibt sie!

Damit über Sachsen-Anhalt nicht nur als einem Sammelbecken rechter Populisten und rechtsradikaler Ideologen berichtet wird, wollen wir auf das

Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Sachsen-Anhalt

aufmerksam machen. Auf der Homepage des Netzwerks heißt es u.a.:

Eine demokratische, vielfältige und interkulturelle Alltagskultur in der Gesellschaft ist der entscheidende Garant dafür, dass Rechtsextremismus in all seinen Facetten wirksam zurückgedrängt werden kann. Dieser Prozess ist aber kein Selbstläufer: Er muss professionell unterstützt und begleitet werden. Seit Juli 2007 gibt es das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt. Darin arbeiten staatliche und nichtstaatliche Träger zusammen. Das vom Bundesfamilienministerium im Jahr 2011 gestartete und mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt kofinanzierte Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN fördert diesen Trägerverbund nun weiter.Das Beratungsnetzwerk hält solche Angebote im Land vor, die es anlassbezogen und auf Grundlage lokaler Recherchen ermöglichen, in enger Kooperation mit den Zuständigen vor Ort passgenaue Handlungsstrategien bei der Bewältigung rechtsextremer Vorfälle zu entwickeln. Dabei orientiert sich diese prozesshafte Begleitung eng am Bedarf und den Wünschen der Beratungsnehmer und Beratungsnehmerinnen und versteht sich vor allem als HILFE ZUR SELBSTHILFE.

Ob eine Neonazi-Demonstration im öffentlichen Raum, die Rechtsrock-CD in der Schule, rechtes Gedankengut im Jugend- oder Sportverein oder die rassistische Gewalttat: das Netzwerk mit seinen im Land verteilten Projekten und Anlaufstellen steht für fachkompetente Beratung zur Verfügung für Kommunalpolitik, Schulen und Kindergärten, Jugend- und Sportvereine, Kirchen, Bündnisse gegen Rechts und weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung.“

Auch darüber muss berichtet werden! Wir vermissen lautstarke Hinweise in unseren Leitmedien. Sachsen-Anhalt (und vermutlich auch Sachsen, wo es allerdings keine uns bekannte, vergleichbare Einrichtung gibt) gehören noch lange nicht der Braunen.

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