0 Die Unerschrockenen von Kassel…

…oder sind’s doch die, die Angst um Ihre Diäten haben und deshalb so tun, als wollten auch sie keine Schließung der Stadtteilbibliotheken?
In Kassel schlägt die Diskussion um die Schließung der Stadtteilbibliotheken hohe Wellen. SPD und Grüne, an sich bekannt als KÄpfer für Bildung und Kultur haben sich entschlossen drei Stadtteilbibliotheken zu schließen um so unter den Schutzschirm der hessischen Landesregierung zu passen. Das Dumme an der Sache: Viele Kasseler Bürger wollen, dass die Bibliotheken geöffnet bleiben, denn sie sehen auch das als Art von eine von Daseinsvorsorge. Und wenn man bedenkt, dass „Lesen die Dummheit gefährdet“, dann ist sind Bibliotheken, ob Stadteil oder Städtisch, auch ein Beitrag dazu unsere Kinder zukunftsfähig zu machen – denn nur der wissende und gebildete Mensch wird sich in einer immer komplexer werdenden Welt noch zurecht finden.
Doch was passiert jetzt?
Grüne und SPD plakatieren zum Termin des Bürgerbegehrens. Aber wie!?

Die Grünen sagen „Demokratie leben – Bürgerentscheid nutzen! 30.6.“ Sind die nun sicher, dass nicht genug Stimmen zusammenkommen werden oder wollen sie tatsächlich weg von dem gemeinsam mit den Kasseler Genossen gefassten Beschluss?

Und die Genossen?
Die machen ein Plakat nach dem Motto „wasch mich, aber mach mich nicht nass“! Der Wissende und der mit der Lupe Suchende finden den „Macher“ der Rest steht staunend davor und fragt sich „wer denn? wie denn? was denn?“ “

Der Aufruf der Genossen lautet: „Verantwortung übernehmen. Wir wollen ein schuldenfreies Kassel. Deshalb am 30. Juni NEIN“

Wenn wir Außenstehenden richtig gelesen haben, dann gibt es in Kassel Projekte, die ein Vielfaches dessen, was der Weiterbetrieb der Bibliotheken verlangen würde. Warum also nicht da den Rechenstift angesetzt und „Kosten optimiert“?

Die „Bundes-Grünen“ sagen in Ihrem Entwurf zum Programm 2013:

„Bildung eröffnet Zukunft. Die Welt kennen lernen, verstehen was um einen herum passiert, das eigene Leben selbst gestalten, Verantwortung für sich und andere übernehmen, Wünsche und Ziele verwirklichen – dies sollte allen Menschen offen stehen. Deshalb ist der freie Zugang zu Bildung eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Er darf nicht an der Herkunft, nicht an den Lebensumständen und nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern.“

Kann jemand, der so etwas sagt, auf die Idee kommen Bibliotheken zu schließen?

Und die „Bundes SPD“?

„Der weitere Ausbau der öffentlichen Bildungsinfrastruktur und die Bewältigung der großen Herausforderungen in Bildung und Wissenschaft erfordern massive Investitionen, die aber nicht zuletzt aus volkswirtschaftlicher Sicht lohnend sind: Durch Bildungsinvestitionen kann der zukünftige Fachkräftebedarf besser gedeckt werden. Zugleich können soziale Folgekosten, die sich aus zu geringen oder unterlassenen Bildungsinvestitionen ergeben, vermieden werden.“

Auch das klingt nicht wie ein Aufruf zur Schließung von Bibliotheken.

Helft den Grünen und der SPD von Kassel wieder auf die Spur der Bundespartei zu finden.

Die alles entscheidende Frage lautet:

„Sind Sie dafür, die Stadtteilbibliotheken in den Stadtteilen Fasanenhof, Kirchditmold und Wilhelmshöhe zu erhalten?“

Im Interesse Ihrer Kinder, Enkel, Urenkel ja sogar Ur-Ur-Enkel kann es nur eine Antwort geben: JA

Sagt einer aus Frankfurt am Main, der Stadt der weltweit größten Buchmesse!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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