0 Zukunftsdialog in Deutschland
Noch bis zum 15. April

Bundeskanzlerin (ver-)sucht
neue Wege des Dialogs mit den Bürgern!

„Völker höret die Signale…“ so könnte dieser Beitrag beginnen. Da das aber vermutlich zu gravierenden Missverständnissen und massiven Ängsten führen würde, beginnen wir lieber damit, auf eine Aktion der Bundeskanzlerin hinzuweisen, die bereits seit  dem Frühjahr 2011 läuft und bisher aus einer Zukunftsdiskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis bestand.
Diese Diskussion soll am 1. Februar 2012 die zweite Phase beginnen. Auf der Internetplattform „dialog-ueber-deutschland.de“ soll uns, den Bürgern, die Möglichkeit geboten werden, aktiv am Zukunftsdialog für Deutschland teilzunehmen.

Auf der bereits geschalteten Seite dialog-ueber-deutschland.de kann man sich bei Angabe einer E-Mail Adresse anmelden, um über den Start der Aktion informiert zu werden. Leider ist nicht ersichtlich ob die Anmeldung geklappt hat oder nicht. Wir haben dazu nachgefragt.

Was passiert ab dem 1. Februar 2012?

Wir alle sind gefordert, unseren Beitrag bei der Beantwortung von drei großen Zukunftsfragen zu leisten:

Wie wollen wir zusammenleben?
Was hilft dem Zusammenhalt der Gesellschaft? Wie können wir kinderreicher und wie familienfreundlicher werden? Wie können Staat und Gesellschaft für mehr Sicherheit sorgen, z.B. im Wohnumfeld, auf der Straße oder im öffentlichen Nahverkehr? Wie lässt sich Bürgerbeteiligung konkret besser organisieren?

Wovon wollen wir leben?
Was sind eigentlich Deutschlands Stärken auf dem Weltmarkt? Wie können wir neugierig und innovativ bleiben und damit Geld verdienen? Was können Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat tun, um Arbeit sicherer und attraktiver zu machen?

Wie wollen wir lernen?
Wie sieht praktische Wertevermittlung aus? Wie können wir alle besser hinzulernen – sowohl im Beruf als auch privat? Welche Rolle spielt das Internet? Wie kann unser berufliches Lernen verbessert werden. Und: Kann eigentlich auch die Gesellschaft als Ganzes hinzulernen?

Auf jede einzelne dieser Kernfragen liefert bereits das aktuelle Geschehen in unserem Land jede Menge Diskussionsstoff.

  • Hilft das Verhalten unserer Politiker (Guttenberg, Koch-Mehrin, Wulff) den Zusammenhalt der Gesellschaft zu fördern?
  • Ist die deutsche Bildungspolitik (16 unterschiedliche Bildungskonzepte) dazu geeignet, um junge Paare zu ermutigen, Kinder zu zeugen?
  • Wollen die Politiker wirklich mehr Bürgerbeteiligung (siehe z.B. die Reaktionen von Peer Steinbrück auf abgeordnetenwatch)?
  • Sind unsere Gesetze und Verordnungen so einfach und verständlich, dass sie Erfindungsreichtum und Innovation fördern?
  • Ist z.B. die politische Diskussion um die Einführung von Mindestlöhnen dazu geeignet, Arbeit attraktiver zu machen?
  • Welche Rolle spielt die sog. Elite bei der Vermittlung von Werten? Was tun Manager und Politiker, um Werte zu vermitteln (Denken wir z.B. an die Herren Koch und Schröder)?

Der Dialog mit den Bürgern soll nicht nur im Internet stattfinden, sondern wird von drei Bürgerveranstaltungen begleitet:

An folgenden Terminen werden ausgewählte Themen im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen mit Bürgern diskutiert: Am 29. Februar in Erfurt, am 14. März in Heidelberg und am 28. März in Bielefeld.

Auf der Internetplattform lassen sich Vorschläge bis zum 15. April einreichen, kommentieren und bewerten. Die Absender der zehn Vorschläge, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen, werden ins Bundeskanzleramt eingeladen und können dort ihre Ideen persönlich vorstellen. Gleiches gilt für die Verfasser der zehn Konzeptideen, die von unabhängigen Fachleuten und den Mitarbeitern des Bundespresseamtes als besonders erfolgversprechend beurteilt werden.

 

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