Leitartikel
daniel.schoenen / photocase.de
daniel.schoenen / photocase.de

“Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen genügenden Zugang zu sauberem Wasser und mehr als 2,6 Milliarden keinen zu einfachen sanitären Anlagen”

“Jedes Jahr sterben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen unsauberen Wassers, die meisten von ihnen sind Kinder.”

Mit diesen beiden Aussagen machte Peter Wittig als deutscher Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York deutlich, welche Bedeutung der Zugang zu sauberem Wasser für die gesamte Menschheit hat. Dementsprechend sollte man auch davon ausgehen, dass eine UNO-Resolution, mit der der Anspruch auf freien Zugang zu sauberem Wasser zum Menschenrecht erklärt wird, von allen 192 UNO-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wird.

Aber: Nichts ist’s damit! (Weiterlesen…)


Aktuell
Quelle campact
Quelle campact

Aufgrund der aktuellen Ereignisse – US-Spionage im NSA-Untersuchungsausschuss, US-Spionage im Bundesnachrichtendienst, US-Spionage im Bundesverteidigungsministerium und erste Ausweisung eines US-Bürgers – müssten wohl auch die letzten Zweifel an der dringenden Notwendigkeit einer ausführlichen Anhörung von Edward Snowden beseitigt sein. Die Furcht vor einer Störung der deutsch-amerikanischen Freundschaft wirkt vor diesem Hintergrund schon beinahe lächerlich.

Wir unterstützen deshalb nachdrücklich die campact-Kampagne “Schutz für Edward Snowden in Deutschland“!

Unterschreiben Sie jetzt!

bla-bla-in-sprechblase

“Es geht darum, Arbeitsplatzstandards für unsere Zulieferer zu schaffen und sie beim Einhalten fairer, sicherer und gesunder Bedingungen in ihren Fabriken zu unterstützen.”

So heißt es ziemlich zu des Abschnitts “Leistung, Leidenschaft, Integrität, Vielfalt” in der Nachhaltigkeitserklärung des Adidas Konzerns.

Wenn man das gelesen hat, dann erstaunt es doch sehr, dass adidas seinem südchinesischen Zulieferer Yue Yuen Zulieferungsaufträge entzogen hat, als dessen Mitarbeiter wegen – über Jahrzehnte! – nicht eingehaltener Zusagen (vertraglich vereinbarte Wohnungszuschüsse und Zahlungen an Sozialfonds) in den Streik gegangen waren.

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Mehr Ertrag und weniger Pestizide, so lautet das große Versprechen von Monsanto und Co. Und was ist dran an diesem Versprechen?
Nichts!
Sagt eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)! Wie die USDA nachweist, steigen die Erträge nicht zwangsläufig und das Saatgut ist 50 Prozent teurer. Ausserdem zwingen neue Resistenzen bei Pflanzen und Tieren (eine Folge des jahrelangen Gentech-Anbaus) die amerikanischen Farmer immer wieder einmal mehr statt weniger Pestizide einzusetzen. (Weiterlesen…)

Quelle: photocase; Foto: carlito
Quelle: photocase; Foto: carlito

Wir wissen, dass die, die es angeht diesen Beitrag nicht lesen werden. Sie werden nicht einmal wissen, dass es diesen Beitrag gibt. Wenn er trotzdem geschrieben wird, dann deshalb, weil der Verfasser zu der Generation gehört, deren Eltern in der Zeit erwachsen wurden und waren und denen wir oft genug vorgeworfen haben “nichts getan zu haben”. Nichts getan zu haben gegen den alltäglichen Rassenhass, gegen ein unmenschliches Terrorregime. Deshalb stehen wir im Wort, gerade wenn in diesen Tagen gedenken der Attentäter des 20. Juli 1944 gedacht wird.

Wenn also in diesen Tagen in deutschen Städten wieder antisemitische Hassparolen zu hören sind, dann ist das beschämend und unerträglich. Wenn eine in Frankfurt lebende, junge jüdische Frau davon spricht, dass sie Angst hat auf die Straße zu gehen, dann ist es höchste Zeit zum handeln.

Das gilt für uns alle, Bürger und Politiker. Es gilt dem Bündnis der Hass-Idioten aus Neo-Nazis, arabischen Extremisten und durchgeknallten “Linken” (Zitat Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau) eine “klare Kante” zu zeigen. Und es gilt Menschenrechte einzufordern – für Israelis und für Palästinenser. (Weiterlesen…)

“Keine politische Bildung ist demgegenüber die einseitige Agitation oder die unkritische Indoktrination.” (FA FFM 1 FA FFM 2)

U.a. mit diesem Satz begündet das Finanzamt Frankfurt III die neuerliche Ablehnung eines Satzungsentwurfs für die Gründung des gemeinnützigen Vereins “Die Bürgerlobby e.V.”

So scheint es inzwischen, als ob unsere Idee einer Vereinsgründung zu einer endlosen Geschichte zwischen dem Finanzamt Frankfurt und uns werden soll.

Seit dem ersten Satzungsentwurf, den wir im Oktober 2013 eingereicht haben und in dem wir als Vereinszweck angegeben hatten:

“Zweck des Vereins ist es Menschen (virtuell und real) zusammen zu bringen, die sich für mehr Teilhabe der Bürger am politischen Willensbildungsprozess und für die Stärkung und Wahrung von Verbraucherrechten einsetzen wollen.” (Weiterlesen…)